eMartin.net (News)Letter
Januar - Februar 2007


 
Topics
Nr. Title
1 Zeit fuer eine Verlobung: Zeitungen und Blog
2 Medienzeitbudget der Deutschen in 2006
3 Erfolgsmaerchen Anzeigen: fuer 2006 ein Plus und fuer 2007 Hoffnung
4 Print hofft auf Online Werbeumsatz - doch der geht fremd
5 Webtrend Blend Map 2007 Plus
6 Themen im Weblog Januar 2007 (Auswahl)
7 Nieman Foundation at Harvard: Goodbye Gutenberg
8 Neals Business Journalism Award - die Finalisten in 2007
9 Qualitative Studie zu Web 2.0 und Nutzungstypen
10 David Meerman Scott: The New Rules Of PR (Englisch)
11 Magazine Media 2.0, Hannover 14. - 15 Maerz 2007
12 re:publica 2007, Berlin 11. - 3. April 2007
 
Zeit fuer eine Verlobung: Zeitungen und Blog

Bisher versuchten Printmedien online auf zwei sehr unterschiedlichen Arten mit Blogs zu punkten. Joey Alarilla beschreibt das in etwas so: Die einen sagen, 'wir haben einen populaeren Kolumnisten oder Reporter', der wird sicher auch ein Renner als Blogger. Die anderen sagen, lasst uns ein paar populaere Blogger einstellen, die wissen was die Leute heute lesen wollen und locken neue Leser fuer unser Zeitung und ausserdem bringen sie ihre Blogleser gleich mit. Aber beides wird wohl nur durch Zufall Realitaet. Journalisten und Blogger sind nicht ein und dasselbe und wollen es auch gar nicht. Journalisten und Blogger koennen kooperieren. Natuerlich koennen einige Journalisten auch Bloggen und umgekehrt.

Leser nutzen Blogs, aber nicht um das Gleiche wie bisher zu lesen, lediglich in einem anderen journalistischen Format. Blogs sind nur ein Tool (und Format unter vielen) und die Redaktion, die diese Tools sachgerecht und gekonnt nutzt, macht damit die Zeitung ein Stueck weit online-tauglicher zu machen. Und darum geht es, die ganze Zeitung online-tauglich, online nutzbar zu machen. Nicht mehr und nicht weniger.

Weblog: Does Media Know: Bloggers and Journalists Are Not One

Weblog: Newspapers Success by Moving to Blogs Wisely


Medienzeitbudget der Deutschen in 2006

Die Studie 'Informationsverhalten der Deutschen 2006' zeigt u.a. signifikante Unterschiede im Medienzeitbudget nach soziodemografischen Merkmalen (Woche, in Min.).

Bei der Internetnutzung gibt es die groessten Unterschiede zwischen 'alle Personen ab 14 J.' und Frauen (39 Min. zu 19 Min.) bzw. und alle ab 50 (39 Min. zu 14 Min.).

Klar, dass sich das Medienverhalten auch mit der Lebenssituation und dem Alter aendert, aber, ob eingeuebte Mediennutzung sich nach dem Habit der Eltern und Grosseltern einrenkt, darf bezweifelt werden.

Hier der Vergleich zwischen 'alle Personen ab 14 J.' und Personen zwischen 14 - 29 Jahren: Fernsehen 190 zu 157 Min.; Radio 176 zu 110 Min.; Internet 39 zu 66 Min.; Tageszeitungen 25 zu 11 Min.; Zeitschriften 10 zu 7 Min. und Buecher 20 zu 29 Min. (geschuldet sicher auch dem hohen Anteil von Schueler & Studenten in dieser Altersgruppe).

Weblog: Medienzeitbudget der Deutschen in 2006

Download der gesamten Studie (PDF)

ARD/ZDF Online Studie 2006 - Entwicklung 1997 - 2006 (PDF)


Erfolgsmaerchen Anzeigen: fuer 2006 ein Plus und fuer 2007 Hoffnung

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger berichtet ueber 'flaechendeckende' Zuwaechse im Anzeigengeschaeft der Publikumszeitschriften: Plus 3,9 %.
UEberdurchschnittlich in den Kategorien
Programmzeitschriften plus 8,9 %
Frauenzeitschriften plus 8,1 %
Aktuelle Wochenmagazine plus 7,2 %
Wirtschaftspresse plus 5,9

Auch das Fachmedien.net berichtet in der
Werbetraegerstatistik-Fachpresseumsatz von einem Umsatzplus von 3,1 %
(brutto) und einem Minus von 0,4 % im Seitenumfang.

Ein belastbarer Trend oder ein nachwirkendes 'Sommermaerchen' - der Einstieg der Publikumszeitschriften im Januar 2007 mit einem Anzeigen-Minus gegenueber Vorjahr von 4,5 (Seiten) hat die Zuversicht in der Branche nicht gesteigert.

Publikumszeitschriften - Gruppen- und Einzeldaten auf PZ-Online

Vertriebsunion Meynen: Fachpresseumsatz uebertrifft Vorjahr

VU Werbetraegerstatistik mit den Tabellen


Print hofft auf Online Werbeumsatz - doch der geht fremd

Print wird nach einer neuen Outsell Studie (Befragung von 1010 Werbetreibenden) noch immer ca. 40 % des Budgets erhalten und Online baut seinen Anteil auf 20 % aus. Das Gesamtbudget soll 2007 um 5,5 % wachsen, Online um 17,9 % (darin enthalten Search mit plus 39 %).

Der Wermutstropfen fuer Verleger und Verlagsmanager ist aber, dass 58 % des Budgets auf den Webseiten der Anbieter selbst ausgegeben werden sollen. Und noch beunruhigender klingen die folgenden Aussagen der Befragten:

- 75 % sagten, dass die eigene Website effektiv oder besonders effektiv fuer Leadgeneration sei

- 81 % sagten, dass die eigene Website effektiv oder besonders effektiv fuer Branding sei

mehr in der Outsell Studie HotTopics: Annual Ad Spending Study 2007 - What Publishers Need To Know About Advertisers

Mir ist nicht bekannt, dass in Deutschland Werbeausgaben auf eigenen Websites ausgewertet oder statistisch erfasst werden. Irre ich mich da?

Online Advertising Expected To Get 20 Percent Of All Advertising in 2007

Outsell HotTopics: Annual Ad Spending Study 2007

Marken-Websites ueberholen die Media-Online-Websites in denen sie (noch) werben

Sponsered Links vs. Image Advertising on the Web


Webtrend Blend Map 2007 Plus

Nowandnext und Future Exploration Network haben eine interessante Webtrend Map fuer 2007 ff gestaltet. Auf der Basis U-Bahn Karte stellen sie die Trends (in englisch) um Ageing, Anxiety, Ethics, Globalisation, Happiness, Personalisation, Premiumisation, Resource scarcity, Sustainability und Urbanisation dar.

Weblog: Webtrend Blend Map 2007


Themen im Weblog Januar 2007 (Auswahl)

Die aktuellen News vom Weblog 'HEM on Media, Marketing & Internet' koennen Sie auch einfach und komfortabel als Feeds beziehen (und nutzen)!

FEEDS - Ihr erste Mal? Gerne helfen wir Ihnen per eMail, Telefon, Instant Messenger, usw.

DeSilva & Phillips: Record Number of Media Deals in 2006

Deloitte's Media Sectors Top Predictions

Nur hinrissig - die neue Image Kampagne des BDZV

James O'Shea wants the LATimes To Be Web-Smart

The WSJ Publisher's Mission Report

How to Improve (Goggle)-News: Daylife (beta)

Was ist guter Journalismus heute

Machen Online Redakteure weniger Fehler?

Das Wortfeld-Wiki zu Zeitung im Web Features - Auswertung

User-generated Content Good for Old Media

Generation C(ontent) meets Generation C(ash)

'Social Media Engines' - the Next Big Thing

Great B2B Publishing Opportunities Online in China

Hyperlocals & Placeblogs

Is The Hype Getting Real? Does Social Media Invade Inc. 500?

Tip: Convert Your Blog Into A PDF Document


Nieman Foundation at Harvard: Goodbye Gutenberg

Die Winter 2006 / 2007 Ausgabe des Nieman Reports (Nieman Foundation for Journalism at Harvard) ist erschienen, wie immer mit interessanten und lesenswerten Beitraegen zu Newsjournalismus, Journalismus, Community Building, usw.:

- Community Building on the Web: Implications for Journalism by Craig Newmark
- The Global Voices Manifesto by Rebecca MacKinnon and Ethan Zuckerman
- Journalism and Web 2.0 by Francis Pisani
- Puzzling Contradictions of China's Internet Journalism by Fons Tuinstra
- Confronting the Dual Challenge of Print and Electronic News by Paul E. Steiger
- Inviting Readers Into the Editorial Process by Ellen Foley

Weblog: Nieman Foundation at Harvard says Goodbye Gutenberg

Report-Index und Links zu allen Beitraegen (Englisch)


Neals Business Journalism Award - die Finalisten in 2007

Die Finalisten des 2007 Jesse H. Neal National Business Journalism Award stehen fest. Fuer die Kategorien::

- Best single article
- Best subject-related series of articles
- Best staff-written editorials or opinion columns
- Best department
- Best how-to article or subject-related series of how-to articles
- Best news coverage
- Best single theme or special issue of a magazine or newspaper/tabloid
- Best single issue of a magazine
- Best single issue of a newspaper/news tabloid
- Best start-up publication
- Best Web site
- Best online article or series

Always a good way to find out what you do better already and/or what you might be able to learn from than. But remember, if you steal, steal good!

Die Liste gibt es als PDF (siehe unten)

2007 Neals Award Finalists (PDF)


Qualitative Studie zu Web 2.0 und Nutzungstypen

Result hat eine umfangreiche aktuelle zum Web 2.0 vorgestellt, die in Zusammenarbeit mit der Medienforschung des Suedwestrundfunks entstanden ist. Untersucht werden

- 'Web 2.0' nach Gestaltungs- und Kommunikationsgrad
- 'Web 2.0' in Zahlen
- Die wichtigsten Anwendungen von 'Web 2.0'
- 'Web 2.0' und die Auswirkungen auf die allgemeine Mediennutzung
- Typologie der Nutzer von 'Web 2.0'

Auf der Website von Result gibt es eine Abstract und Grafiken. Auch die vollstaendige Studie steht Interessenten kostenlos zur Verfuegung.

Weblog: Qualitative Studie zu Web 2.0

Result Website Studien


David Meerman Scott: The New Rules Of PR (Englisch)

David Meerman Scott eine neue Version seines eBook(let)s

The New Rules of Marketing and PR:
How to use news releases, blogs, podcasts, viral marketing and online media to reach your buyers directly.

Download eBook 25 pages (net) Version (f.o.c.) (PDF, 1,65 MB)

Press release: Expanded pEdition is planned for June 2007(Wiley)


Magazine Media 2.0, Hannover 14. - 15 Maerz 2007

Perspektiven fuer tragfaehige Vermarktungs- und Publikationsmodelle im Verlagsgeschaeft will der zweitaegige internationale Kongress 'Magazine Media 2.0' aufzeigen. Co-sponsored by CeBIT, FIPP und VDZ.

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung


re:publica 2007, Berlin 11. - 3. April 2007

Soziale Netzwerke, Blogs, Podcasts, Videocasts, Online- und Offline-Communities und -Services - werden bei der re:publica zur Sprache kommen wie Hintergründe, die Philosophie, die Prinzipien, die rechtlichen Grundlagen der sozialen (R)evolution im Netz.

re: publica - Leben im Netz greift auf, was einige unter 'Web 2.0?' und andere unter 'Open Source' oder 'Social Media' verstehen ...

re:publica Website Informationen und Anmeldung



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