Ihre Meinung ist gefragt: Marketing- & Werbemenschen verstehen nix von Werbung in ...?

Sunday, November 30, 2008

StudiVZ will noch 2009 in die Schwarze Zahlen kommen



schreibt die WiWo und begründet ihre Hoffnung wage mit dem Ausscheiden von Marcus Riecke. Die Wiwo zitiert den bei der Holtzbrinck-Gruppe fürs Internet-Geschäft verantwortlichen (wer hat sich wohl diesen organisatorischen Blödsinn einfallen lassen) Jochen Gutbrod mit:

In „2010 wollen wir dann [bei den x-VZ] einem Umsatz von 30 Millionen Euro auch Gewinne machen“ ... ob das helfen wird die anstehenden Einsparungen bei der Verlagsgruppe Handelsblatt besser zu verkaufen?

Wie man in den letzten Woche bei lieben Kollegen lesen konnte, hofft man bei Holtzbrinck für 2008 (noch) auf einen x-VZ-Umsatz um die 10 Mio. Euro und dass (nur) einen 10 Mio. Euro Zuschuss aus den (noch) prallgefüllten Kassen der Holtzbrinck-Gruppe fällig wird.

Ob dies unter dem Dach der Holtzbrinck passieren könnte? Wohl eher nicht, denn dort gibt es, auch wenn sich der Internet-Unternehmer des Jahres 2007 und Zweitplatzierte auf der W&V Liste der mutigsten und innovatives Manager mit der richtigen Weichenstellung Manager der Branche für 2008, Stefan Holtzbrinck dies tausendmal dementiert, weder die Idee, noch ein Konzept und schon gar nicht die Einstellung und die Macher, die der Beziehungen zwischen den Nutzern und der Bezogenheit dienliche Services anbieten und anbieten können. Also wird man wohl weiter nach einem Käufer suchen und wenn der Preis (für den Käufer) dann stimmt, wird man auch fündig werden.

via Turi2

P.S.

Ist eigentlich bekannt, wer entscheidet was aus Zoomer.de wird, werden soll?

Frühere Einträge:
Schüler und Studenten tummeln sich bei Holtzbrinck

Facebook to Magazines: Bring Us Your Content

Verriß: StudiVZ has lost the plot

Saturday, November 29, 2008

IBM's Predictions: Next Five in Five

Trends, innovations and emerging technologies (from IBM Lab's) that have the potential to change the way people work, live and play over the next five years:

- Energy saving solar technology will be built into asphalt, paint and windows
- You will have a crystal ball for your health
- You will talk to the Web . . . and the Web will talk back
- You will have your own digital shopping assistants
- Forgetting will become a distant memory



more / via IBM release

Friday, November 28, 2008

Die Vorträge der VDZ-Zeitschriftentage 2008

sind jetzt hier online zum Ansehen und/oder Download (PDF), twittert gerade Kollege Bernd Pitz

unter anderem von

Alexander Mogg, Roland Berger
Wie Verlage Zukunft schaffen

Rolf-Dieter Lafrenz / Alexander Kahlmann, Schickler UB
Kein Stein auf dem anderen? Werbemärkte im Umbruch - wie sollten Vermarkter reagieren?

Thomas Mehls, Motorpresse bald a.D., Sprecher des VDZ AK Ausländische Märkte a.D.
Expansion Ausland – Ergebnisse einer Marktforschung des VDZ

Mehr über die Zeitschriftentage in Berlin
Die Zeitschriftentage 2008 haben begonnen


... in Chicago
Path to Profitable Growth for B2B Media (and other media)

Thursday, November 27, 2008

VDZ: Internationales Geschäft für deutsche Verlage von hoher Bedeutung

Der VDZ hat Publikums- und Fachverlagen zur Bedeutung und den Perspektive des Auslandgeschäfts befragt ... hier die VDZ Mitteilung vom 27.11.2008

70 % der befragten / antwortenden Publikumsverlage sind im Ausland aktiv
69 % der befragten / antwortenden Fachverlage

26 % ihres Umsatzes machten befragten / antwortenden Publikumsverlage im Ausland
12 % % ihres Umsatzes machten befragten / antwortenden Fachverlage im Ausland (laut Fachpressestatistik 2007 waren es 11,2 %, nach 13 % in 2006)

Wieviele Verlage sich an der Umfrage beteiligt haben?
Ob das einigermaßen repräsentativ die Situation deutscher Verlage beschreibt?
Wie sich der Umsatz auf das deutschsprachige Ausland, auf West- und/oder Osteuropa, USA, Asien, etc, wohl aufteilt?
Ob die Vertriebsumsätze in und die Anzeigenumsätze aus dem Ausland enthalten sind?
Was (nach der Umfrage) die bevorzugten Zielländer für Publikumsverlage bzw. Fachverlage sind?

Ich weiss es nicht ... mehr Informationen bzw. Auszüge der Studie gibt es unter k.helfritz[at]vdz.de

Nachtrag:
Einige dieser Fragen hat Thomas Mehls in seiner Präsentation auf den Zeitschriftentagen 2008 bereits beantwortet, gibt es jetzt hier als PDF-Download.


Früherer Eintrag
Frances Evans spricht zukünftig für den VDZ Arbeitskreis Ausländische Märkte

Das Letzte: Platz 50 der attraktivsten Geschäfts-Standorte geht an Berlin

INSM und IW Consult (Großstadtvergleich Deutschland) reservieren in ihrem Großstadt-Ranking 2008 für Berlin den ehrenvollen letzten Platz.



Damit verbessert sich Klaus-Wowereit-Land um einen Platz (nach hinten) und nimmt jetzt den wesentlich prominenteren 50sten Platz unter den 50 untersuchten Großstädten Deutschlands ein. Berlin - als Aushängeschild (oder Warnhinweis) für an Deutschland interessierte Investoren.

Platz 1 geht an München

gelesen im Indienheft der WiWo (Seite 18ff)

P.S.
Ein prima Ausweis für eine Best-of ... Bewerbung als Bundeskanzler im Jahr 2013

How the Internet & Mobile is Changing Markets & Marketing

by Nikesh Arora (Google) at the Marketing Society Conference (UK)



Video 24:56 minutes

via Marketing Blog

Wednesday, November 26, 2008

Nick Brien: Time to start selling



Nick Brien (CEO Interpublic Mediabrands) says, the best strategy for ad agencies in the recession is to anticipate and support their client's likely desire to shift from brand building to hard-sell advertising ... more adage.com

via werbeblogger.de

Tuesday, November 25, 2008

Middleberg/SNCR: Social Media & Journalists Survey Reveals Generational Gap

by Jennifer McClure

journalists across all age groups and beat assignments are rapidly adopting social media tools into their everyday work

- 71% use Wikipedia
- 68% of all respondents use blogs to keep up on issues or topics of interest
- 48% of all respondents use LinkedIn
- 46% use blogs to research an individual organization
- 45% use Facebook to assist in reporting

Key findings among youngest versus older journalists:

- 100% of Millennial respondents (i.e., 18-29 year-olds) believe new media and communications tools are enhancing journalism, versus 40% in the 50-64 demographic
- 87% of 18-29 year-olds believe bloggers have become important opinion-shapers, versus 60% of 50-64 year-olds
- 87% of 18-29 year-olds confirm that new media and communications enhances the relationship with their audience, versus 42% of 50-64 year-olds

more

Prelimary findings by Don Middleberg & Jennifer McClure
(2008 SNCR Research Symposium presentation, ppt format)

Wie zukunftsträchtig ist Displaywerbung

Gestern hatte Michael van Laar auf dem einem Webinar 'Werbewirkung verschiedener Banner-Formate im B2B' mit Katrin Lanzl (Vogel) gelernt, dass Skyscraper-Banner und Content-Ads werden im B2B-Bereich wesentlich häufiger als andere angeklickt werden, aber im CTR-Bereich von unter 0,4 Prozent.

Nachtrag
Die Konserve des Webinars (Video, Charts, Chat) gibt es hier | die Charts als PDF

Etwa 6300 km westlich schrieb Mike Shields, Mediaweek (auch gestern) auf AdWeek unter der Überschrift

Is the End Near for Display Ads?
As ad budgets shrink, buyers and publishers face growing pressure to prove value of banners

"Digital media buyers have been trying to kill the banner ad for years. Now, it appears, the recession might just finish the job for them.

Web publishers and agency executives said they are under growing pressure to prove the value of online display advertising, as the deepening economic crisis forces CMOs to scrutinize every line of their marketing budgets.

Since brand advertising on the Internet has never really developed solid measurement standards, its ROI value is often seen as superfluous when compared to performance-based ads ..." mehr

Ich sehe es so, wir könnten im Internet so viel über unsere Besucher / Nutzer erzählen und die Daten mit unseren Anzeigenkunden sharen - ja, auch beim Einsatz von Display-Werbeformaten -, aber häufig erzählen wir noch immer von Clicks, Visits, Unique Users auf einer Website und innerhalb einer bestimmten Periode (z.B. Monat) die für den Werbekunden meistens total irrelevant für die Planung (und die Anpassung) und den Erfolg seiner Brand- und/oder Response/Performance-orientierte Werbung ist. Was meinen Sie?

Monday, November 24, 2008

Twitternde Medien

eine Liste von Peter Jebsen auf sozialgeschnatter.de

natürlich via Twitter.com/klauseck

Irgendwie schade: Newsroom Konzept Anno 1996

Schade, dass man heute die vermeintliche A***-Karte Newsroom / Newsdesk vorwiegend dann aus dem Ärmel zieht (oder ziehen lässt), wenn es ums Einsparen von Personal und Kosten geht, statt die Chancen und Möglichkeit des Newsrooms zu betonen (und zu benutzen), die Produktion besserer Produkte und Services für die Leser zu unterstützen.

Ausgelöst durch einen Kommentar auf Facebook (zu der gestrigen Sendung ZAPP in der ARD) habe ich in meinen alten Datenbeständen gewühlt und diese Präsentation aus 1996 entdeckt. O.k., einverstanden, heute würde ich das ein oder andere ein wenig anders schreiben, aber ich will die damalige Präsentation und den Diskussionsstand authentisch rüberbringen:

Newsroom Anno 1996
View SlideShare presentation or Upload your own. (tags: editorial newsroom)


Und wie sie sehen stand schon damals das pMagazin nicht mehr singulär für die Markenleistung von CHIP.

Hinweis:
Von 1993 - 1998 habe ich für die Vogel Medien Gruppe die Internationalisierung vorangetrieben und geleitet. Das Magazin CHIP war damals für viele Verlagsgründungen, Joint-Ventures und Lizenz in Mittel- und Osteuropa, in Süd-Osteuropa und Asien das Ausgangsprodukt. Für das Newsroom-Konzept war VPI Polen der Vorreiter.

Sunday, November 23, 2008

Medienkrise - Die tiefe Angst (mancher) Verlage (bzw. deren Mitarbeiter)

Informationen zur Sendung
"Nach Einbruch des Anzeigenmarkts geraten die Zeitungsverlage ins Straucheln. Mit drastischen Sparkursen reagieren die großen Verlagshäuser auf die Notlage."



NDR | ZAPP Beitrag von Manuela Rüther, Maik Gizinski
ARD 23.11.2008 ab 23:35 (Dauer 12:53 Min.)

Link

ABM Top Manager Meeting: Success in B2B Publishing (addendum)

In some reports the Booz Presentation at the ABM Top Management presentation was interpreted as a suggestion to go all the way with your advertiser and a preferable negligence of content, needs and wants of you readers / users

First, I don't think anyone would just go one way



Second, as this chart from Booz suggests there is more to gain, after an initial short time success either way, by adapting the end user driven solution path


Source: ABM Top Manager Meeting / Booz & Co, 2008
'A Roadmap for Profitable Revenue Growth'


main posting ABM Meeting Chicago
Path to Profitable Growth for B2B Media (and other media)

Great Advice: When You’re Going Through Hell, Keep On Going

besides this advice Raghav 'Rags' Gupta (on gigaom.com) has more suggestion for such 'interesting' times

1. Be as transparent with your employees and other stakeholders as you can be.

2. Cultivate a trusted adviser or mentor outside of the workplace.

3. Remember whom you work for and where your fiduciary duties lie

4. Accelerate non-advertising revenue models

5. What doesn’t kill you will only make you stronger

6. Pray
!

here

P.S. About advice No. 6, pray!,
Why not, but don't expect that someone else will do you damn job

Die Mathematik und das Marketing

Jon Miller (Blog marketo) hat im Rahmen seiner Interviewreihe B2B Marketing thought leaders, Mark Klein (Loyality Builders) zum Thema Mathematical Marketing befragt.

Wenn ich Mark Klein recht verstehe ...

empfiehlt er die Mathematik als Marketing ROI Treiber extensive bei der Auswertung von Transaktionsdaten, für Planung und Zielprojektionen und beim Testen, Testen, Testen einzusetzen

Er findet es nützlicher Kunden-Loyalität auf der Basis von Transaktionen zu messen und in die nähere Zukunft zu prognostizieren, als die Kundenzufriedenheit der Vergangenheit qualitativ abzufragen

Im Lead-Management ist ihm zu viel 'Qualitatives' während Leads doch eigentlich nur kalt, heiß oder irgendwo dazwischen sind - viel wichtiger ist die Auswertung / dass Messen der Umsetzung in Transaktionen, die Nutzung für Prognose und das Testen gegen andere Formen (und Mittler) von Leads für den besten ROI

Bei der Allokation von Marketingbudgets für Bestandskunden versus Neukunden findet er, würde schon die Anwendung einfacher mathematischer Grundkenntnisse zu einem profitableren Ergebnis führen können

doch lesen sie selbst [English]

Mehr zu Mathematical Marketing (auf der Longbow Website, Loyalty Builders)

Die Facebook Gruppe zum Thema Mathematical Marketing

P.S.
Das erinnert mich meinem Job (bereits in den 70er Jahren) in London. Als Marketing Manager einer Direktvertriebsfirma war ich für die Generierung von Leads für unsere Reps tätig. Und wir haben auf Teufel komm raus getestet und ausgewertet, jede neue DM-Idee, jeden Text, jedes Gestaltungselement und dies worldwide. Unser Reporting und Tracking war bereits damals so brauchbar, dass wir die Maßnahmen für x neue, benötigte Leads (für einen bestimmten Neukundenumsatz) ziemlich genau über die Responsquote, die Konvertierungsquote und den Durchschnittsumsatz bestimmen konnten. Und da wir die Prozesse und Reporting bei Bedarf auch täglich auswerten konnten und ausgewertet haben, konnten wir innerhalb 24 Stunden, eingreifen, wenn und wo es Abweichungen zu unserem mathematischen Modell gab.

Die Erfahrungen dieser 'Lehrjahre' haben mir später auch im Verlagsgeschäft (und im Coaching) geholfen. Oder, um es mit den Worten eines geschätzten, ehemaligen Kollegen Klaus Schmittmann zu sagen: "Wer den Engländern Wein verkaufen kann, der kann alles verkaufen."

Saturday, November 22, 2008

Don't Panik, Count: Enders Analysis see's ad spending 2009 down 12 %

writes Mark Sweney on guardian.co.uk:

Enders Prediction for the UK Advertising Market in 2009

Total Print ads -21 %
Print Newspaper display ads -22 %
Print Newspaper Classifieds -19 %
Direct Mail -13,8 %
TV -10 %
Cinema - 8,8 %
Outdoor -7,8 %
Radio -5,7 %

Digital Media +2,1 %

more

Wovon so mancher Fachmedien-Manager noch träumt

"Ein guter Büroarbeitstag beginnt mit dem Aufschlagen einer Fachzeitschrift ...", darauf sein Geschäftsmodell aufsetzt und dann von Werbetreibenden und/oder Lesern dafür (dass er weiter Träumen kann) bezahlt oder subventioniert werden will.

In den Staaten (berichtet die Netzeitung) und zitiert aus der Fachzeitschrift The National Law Journal, dass sich immer mehr Unternehmen und Hunderte von Klägern in Sammelklagen darum streiten, ob nun die bezahlte Arbeitszeit mit dem Einschalten oder mit der Betriebsbereitschaft des Arbeitsplatzcomputers beginnt - zählt das Hochfahren (Booting) zur Arbeitszeit oder als Arbeitspause?

Wäre man Mäuschen, könnte man in deutschen Büros - u.a. folgendes beobachten:

Peter Maier ist Einkäufer bei ... seine Arbeitzeit beginnt um 7:30 Uhr. Bereits um 7:28 Uhr nimmt er auf seinem Bürostuhl Platz um gleich richtig loszulegen. Um 7:30 Uhr nimmt seine erste (von durchschnittlich sieben) Fachzeitschrift in die Hand, schlägt die Beine übereinander und beginnt die heißesten News, über die tollsten Innovationen und relevantesten Produkte & Services vom letzten Tag, der letzten Nacht zu lesen ... (die erste Auslieferung der Eingangspost durch die Poststelle des Unternehmens erfolgt in seinem Bereich ja erst nach der Frühstückspause)

Um 7:32 stürmt Maiers Boss Friedrich Blitz herein, sieht einen eifrig in einem Magazin studierenden Mitarbeiter Maier neben einem noch dunklen Bildschirm und fragt verwundert. "Mensch Maier, haben sie den nichts zu tun, wollen sie den heute gar nicht anfangen zu arbeite ..."

Wann schmiegen sich die Angebote & Dienstleistungen der Fachmedien, wohl wieder näher an die Bedürfnisse der Mitarbeiter, der Arbeitsprozesse, das wahre Leben an?

P.S.
Das erinnert mich irgendwie an ein Schreiben an die Redaktion (vor ca. 30 Jahren):

Liebe Redaktion,
könnt Ihr nicht die vielen Bilder und Farbe aus Eurem Blatt nehmen, wer braucht das schon und, man traut sich gar nicht mehr, das Magazin am Arbeitsplatz in die Hand zu nehmen,
ohne von seinem Vorgesetztem und den Kollegen schräg angeschaut zu werden ...

Friday, November 21, 2008

Asien: Werbeausgaben nach Medienkategorien

Nach MOE / CEE und Lateinamerika hier noch die Verteilung von Werbeausgaben nach Medienkategorien zu einigen Ländern Asiens, China, Indien, Indonesien, Japan, Südkorea, Thailand und Vietnam.


vergrößern

Die aktuelle Ausgabe der FIPP / ZenithOptimedia World Magazine Trends - mit insgesamt 54 Länderübersichten - gibt es bei FIPP.

(Kurzbesprechung)

National-Kultur-Dimensionen: Asien

da sich nach dem Posting Internationalisierung: Modelle für Kultur- und Verhaltensdifferenzierung mit den Beispielswerten für die Länder Mittel- und Osteuropa die Anfragen häufen, welche Werte Geert Hofstede für Länder in Asien nennt, hier die 'begehrtesten Länder' China, Indien, Indonesien, Japan, Südkorea, Thailand, Vietnam und der Arabischen Welt im Überblick und jeweils im Vergleich zu Deutschland:

Legende
PDI = Power Distance Index
IDV = Individualism
MAS = Masculinity
UAI = Uncertainty Avoidance Index
LTO = Long-Term Orientation

China



India



Indonesia



Der LTO - Index für Indonesien wurde bisher nicht validiert.

Japan



South Korea



Thailand



Viet Nam



Region Arab World



Ein LTO - Index für die Arabische Welt wurde bisher nicht validiert.

Wie schon im ersten Beitrag zum Thema Nationalkulturen erwähnt, die Zahlen für alle bisher validierten Länder und Regionen gibt es hier.

Turi2: Der einzige Dienst, für den ein Macher mit seinem guten Namen, seinem Herzblut und seiner Existenz einsteht

Sachar Kriwoj setzt massenpublikum.de Erfolgsgeschichten gegen Negativmeldung und fordert Unternehmer mit klaren Visionen.

Den Reigen eröffnet Peter Turi mit "Ne, ich hab keine Visionen", folge meinem Herzen, aber schalt das Hirn nicht ab ... und mit , ich weiß auch nicht, ob wir etwas besser machen als Horizont, kress, emeedia (und w&w), anders halt ... war da noch was?

Hier gehts zum Interview

Frühere Beiträge:
Die wichtigsten (Turi) Quellen für Medien-Wissen ...

Turi hat den Größten und wünscht sich mehr Konkurrenz

Transparenz: Die Sponsoren von turi2

Frances Evans spricht zukünftig für den VDZ Arbeitskreis Ausländische Märkte





Quelle: VDZ

Frances Evans (XING) arbeitet seit 1996 für die MVG Medien Verlagsgesellschaft, München (Marquard Media) in verschiedenen Funktion u.a. auch als Geschäftsführerin Marquard Media Hungary. Ihr aktueller Job bei der MVG ist Direktor International Licensing. Sie folgt auf Thomas Mehl (früher motorpresse international).

MVG ist neben Schweiz, Österreich und Deutschland auch in Bulgarien, Kroatien, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Tschechien, Ukraine und Ungarn tätig. Und ganz neu auch in Slowenien ... (mit Joy).

mehr

ZAW Dossier: Zum deutschen Werbemarkt 2008 - 2009

Das BIP und die Werbeinvestitionen



Neues Unheil - keine Rückkehr zu den fetten Jahre




mehr im Dossier (PDF, 14 Seiten)

Thursday, November 20, 2008

Holtzbrinck's Watchberlin.de vor dem Aus

jedenfalls nach den Informationen von Ivo Lotion auf lokalrunde.org

"Wie ich eben erfahren habe, wird watchberlin.de zum Dezember nicht mehr finanziert. Schade ..."

twitterte tknuewer aus dem (gleichen) Medienreich

... dabei hätte Holtzbrinck auf Watchberlin.de doch die Möglichkeit gehabt, im Wachstumsbereich Video / IP-TV so viel auszuprobieren und zu lernen, wirklich schade!

Nachtrag:
Christian Storbeck auf meedia.de hat mehr

Wednesday, November 19, 2008

R.I.P. PC pMagazine

1981 February / March (Charter Issue)




2008 (the final print edition will be January 2009)



According to Jason Young, the brand PC Magazine makes already 70 % of its revenue online, is overall profitable, represents 80 % of total profit of the PCMag brand (and even more ;-) , after dropping the print edition).

Rafat Ali at paidContent.org
Ziff Davis To Close Print PCMag, Focus On Online; Still Looking For Options For Gaming Division

PCMag Editor-in-Chief Lance Ulanoff: An Open letter to PC Magazine (Print) Readers

Nachtrag 2: more at Foliomag.com

Nachtrag 1: About 26 Years ago ...
Tony Gold [than Lifeboat Associate, New York, NY] invited me to get to know that bunch a people around David Bunnell planning to make a magazine for the new era to come of the IBM PC. We meet had an interesting discussion (and some more to follow).

In 1982 Tony asked Vogel, whether we would be interested to build a joint venture to make this magazine together, and after intensive discussion back and forth, Vogel agreed and as money (on our partners site) was short, Vogel transferred the money needed to an US Account - fortunately to an account we had control of. Not much later I received a phone call from David, that Tony tries to sell the magazine, and finally did so, to Ziff. David told me that most people on board would not move to Ziff, but started to develop a new magazine (the later PC World) and whether I could see them in San Francisco to discuss...

Btw., the deal Tony made Ziff Communications, mostly free advertising, was later and after long and hefty legal battles quite lucrative (search Google). Later Vogel transferred later it's planned contribution of capital back to Germany and for a long time (in fact for ever) US engagement was not on the list for Vogel’s international plans. But, one year later we started PC Personal Magazine for the German speaking market.

With two of the key persons of this time, I’m still in contact and they are still around and active. David Bunnell is - among many other engagement David Bunnell the Co-founder/Editor-in-Chief of eldr.com and Cheryl Woodard runs (among other activities) the consultancy Publishing Business Group.

About Today’s Marketing Environment (for B2B Media)

presented by Mark DiMassimo (CEO/Creative Director, DiMassimo Goldstein) at the Top Management Meeting in Chicago.

The entertaining / deflecting part we have here (That is now). Here my other notes I want to share with you:

His advice to B2B Media, you better understand "It is a Buyers Market" and you can only succeed by them you help them to build their business (and you will fail, if you concentrate and act like as everything is centered around helping your business to succeed).

During Marks presentation he shared some figures from a (non representative) survey, his company conducted within his client base (worldwide)

How important do marketers and/or advertisers view business media as advertising media
16 % extremely important
64 % important
16 % secondary
4 % not important / ignore it

As budget cuts come, will vertical business media be first or last to be cut?
12 % business media will be first to be cut
60 % business media ranks high on the list for getting cut
28 % business media is unlikely to get cut

How likely is your business-media specific spend to get cut in 2009
32 % Very likely to be cut
44 % somewhat likely to be cut
20 % unlikely to get cut
4 % will certainly not get cut

How likely is that your general-media specific spend to get cut in 2009
48 % Very likely to be cut
24 % somewhat likely to be cut
12 % unlikely to get cut
16 % will certainly not get cut

The most important guaranty for success is that media & media services provides a total value solution to the advertiser not just page rates and CPMs. That means integrated packages with print, events, online, lead generation, etc. and imperative need for mastering social network application and leveraging User Generated Content is growing quickly and will be critical for the success in the future.

So please understand, your business is going well if your client succeed!

Mediascope Europe 2008: 6th Edition Findings

fresh, interesting data across 10 European countries and all major media categories released.









more

The presentation (PDF)

The press release

The executive summary (PDF)

turi2.tv: Wolfgang Fürstner zur Krisenbewältigung

Schlanker werden, betriebswirtschaftliche Hausaufgaben machen und Ballast abwerfen, um investitionsfähig zu bleiben, rät der VDZ-Geschäftsführer Wolfgang Fürstner den Zeitschriftenverlagen im Interview


(plays on turi2)

und so möchte man zaghaft anfügen, (nebenbei) bitte auch mal an die Leser / Nutzer denken.

Stunk im Burda Reich: Milchstrasse & Post-Koop

Die Verlagsgruppe Milchstrasse muss laut horizont.net die Kooperation mit der Deutschen Post aufs Eis legen. Der VDZ und andere Verlegerverbände (BDVZ, BVDA) ist (immer wieder) sauer, wenn Mitglieder ihre Eigeninteressen verfolgen (TV-Koop, Post Free-Paper, etc.) und diesmal kam ein Abweichler aus dem Reich Hubert Burda, dem Präsidenten des Verbands der Deutschen Zeitschriftenverleger (VDZ) zum Zuge.

Mehr ...

Über ausreichend Kritik brauchte sich die Milchstrasse nicht beklagen
SZ: Aktion Milchstrasse - Burda kooperiert mit einem Gratisblatt der Post

P.S.
Übrigens, an der Ausschreibung hatte sich nicht nur die Milchstrasse beteiligt.

When you are bored, turn to 'What (That) is now'



via Mark DiMassimo (Livecast: Today’s Marketing Environment)

Life Photo Archive Live on Google Search

and - one day - 10 Million-plus images. Today, about 2 Million images are online here

Staci D. Kramer on paidContent.org with the details
Life Photo Archive Goes Live On Google; Advertising To Follow

Some background about Life (Time Inc.)

Tuesday, November 18, 2008

Sueddeutsche Zeitung: Die Selbstorganisation des Stellenabbau

Ich weiss nicht, ob diese Mail eines SZ-Redaktion Ressort-Leiters gefakt ist (ich würde es mir wünschen), die Thomas Knüwer auf Indiskretion (handelsblatt.de) veöffentlicht echt ist, aber wenn sie authentisch ist, dann ist beim SV nicht nur im Verlagsmanagement, sondern auch dem Redaktionsmanagement ein dilletantischer Club der Amateure am werkeln und tanzen - keine guten Aussichten für die Sueddeutsche und ihre Leser.

Zum Rundschreiben und Thomas Knüwers Beitrag

Nachgedanken:
O.k. verständlich, dass die Sorge den Arbeitsplätzen und den Kollegen gilt, die sich vielleicht schwer tun, einen neuen Job zu finden und/oder zu suchen. Auf der anderen Seite sind in diesen stürmischen Zeiten gerade die JournalistenkollegInnen für die Qualität, den Bestand und die Weiterentwicklung der SZ notwendig, die auch anderswo und in anderer Konstellation ihre 'Brötchen' verdienen könnten und sich dessen sicher sind.

Path to Profitable Growth for B2B Media (and other media)


On today's ABM Top Management Meeting in Chicago Harry Hawkes, Jr., and Matt Egol, Partner at Booz & Company presented their study and project 'Taking the Road to Profit' commissioned bei ABM.

After the presentation, there were four breakout session and there will be this year and next year presentation, regional meeting, webinars and of course material on ABM's Website in due course.

Here just a few chart showing the direction (all charts are screenshoots from the Booz & Company presentation ):

The 2008 projection B2B Media
taking into account the market and the input of 76 members of ABM



The main hurdles and how to take them



Areas of antizipated growth



The two major path considerations available



The speaker made clear that you can win on any path and that there will be winners on each of the path. So I would only add, take a path where you are good at, where you can influence and/or win with - the given rules - of the game you want to play.

Playing the marketer driven model



Playing the user driven model



A sample checklist, what choices you make



for more, check out the american business media Website

(or/and call us)

Monday, November 17, 2008

ABM's 2008 Top Management Meeting 2008 - Live Stream

Heute und (noch) morgen sind einige Verleger, Verlagsmanager und Kollegen auf Einladung des VDZ in Berlin auf den Zeitschriftentagen 2008 um zu sehen, was wie zu retten ist. Und um noch ein wenig zu singen und zu feiern (zur Zeit läuft gerade die Publishers Night 2008). Die Berichte vom ersten Tag habe ich hier verlinkt.

Wer mit dem Rat von Alexander Mogg (Roland Berger) "Schoten dicht und durch" und "die Zeit nutzen um seine Marken klar zu positionieren" (nach Kress-Report) noch nicht seinen Weg gefunden hat, kann ja nach Ende der Veranstaltung morgen, bei den US Kollegen (Business Medien) in Chicago vorbeischauen, vielleicht wird dort ja etwas von dem Obama's The Change we need! Yes, we can change! zu spüren sein.

Jedenfalls bietet americanbusinessmedia ab morgen Nachmittag (USA/Central Ortszeit 7:30 a.m. - Berlin 2:30 p.m.) einen Livestream für einige Präsentationen an - hier kostenlos anmelden - unter anderem mit der neuen Booz & Company Studie "A Roadmap for Profitable Revenue Growth"

Das vollständige Programm des Top Management Meetings.

Best Practice: Staatliche Unterstützung für schwächelnde Zeitungen (in Schweden)

Nach schwedischen Recht kann ein Zeitung, dann um staatliche Unterstützung für ihren mangelnden Erfolg nachfragen, wenn ihre Reichweite nach Haushalten unter 30 % sinkt, schreibt Roy Greenslade, auf Guardian.co.uk

Schwedens auflagenstärkste Morgenzeitungen Dagens Nyheter (DN), hat jetzt einen Antrag auf staatliche Subventionen gestellt ... (wie zuvor schon das Svenska Dagbladet) mehr [EN]

Pssst, hoffentlicht liest das hier keiner, sonst steht die nächste Branche auf der Matte und die Nationale Initative Printmedien startet mit Unterstützung von Jürgen Habermas eine Gesetzesinitiative in diese Richtung.

Going Green - Why & How

According to the Yahoo! Green study, 77% of consumers describe themselves as "Green," actively living their lives conscious of their health and environment, and 57% have made a Green purchase in the past 6 months.

These are the reason's (according to this study)

24% of market... trend-setters who are motivated to be green to look cool
23% of market... early-adopters of green who are looking to make a long-term impact
23% of the market says they don't care about the environment, or they say they care, but they don't take any action.
17% of market… recognize green as important but place the responsibility more on others than themselves
13% of market… motivated to be green by immediate benefits such as saving money or improving health

Online is an important source for green information

72 % of survey respondents cite traditional media as a source of green information
68% of survey respondents cite online as a source of green information
51 % look for more information on green products on portal websites (like Yahoo!, MSN, etc.)
47 % get green information via TV ads
44 % look for via online search
40 % by reading online reviews by users, only
24 % look for professional reviews
21 % look for on Blogs
20 % look for, on a company website


via / more Media-Post Research-Brief
This study included 1,500 internet respondents between the ages of 18-54 from a diverse cross-section of the population from around the country, as well as in-person interviews with people who live in Los Angeles, Chicago and Portland. 8% of people were screened out of this survey because they stated that they were "not at all conscious with regard to their health and the environment". Therefore, survey respondents include an Internet representative sample of 92% of consumers.

Die Zeitschriftentage 2008 haben begonnen

und wo finden diese im richtigen Leben, im Internet und der Mobile Welt statt?

Sachdienliche Hinweise, willkommen!

Nachtrag:
Die ersten Pressemitteilungen gibt es schon

Christian Meier auf Kress Report (17-November-2008)
VDZ-Kongress zwischen Krise und Gesangseinlagen:
Kein Geld, keine Strategie, keine Hoffnung?

Auch Silja Elfers, Juliane Paperlein und Jochen Zimmer war auf Horizont.net fleissig

Zeitschriftentage: Westerwelle warnt vor Eingriffen in die Pressefreiheit und Werbeverboten [Topstory]

Zeitschriftentage: Hubert Burda bezeichnet Zeitschriften als Grundnahrungsmittel

Zeitschriftentage: Verlage haben Defizite bei Verkaufssteuerung

Zeitschriftentage: Online-Branding-Kampagnen wirken

Zeitschriftentage: VDZ diskutiert Auswege aus der Wirtschaftskrise


jup machte sich etwas weniger Arbeit für W&V
VDZ-Zeitschriftentage: Nur nicht schwarzmalen

Inzwischen hat die Publishers Night begonnen und wir schließen die kleine Presseschau damit ab.

The Economics of Amazon Kindle

Jason Perlow (on ZDNet) diggs deep into the economics of The Kindle for the Buyer/User



to read, study the Excel Chart, understand go here

more on eBooks & eBooks Reader

Nützt die Energie der Welle, des aktuellen Trends: Schafft das Primat der Finanzer in der Medienwelt wieder ab!

Nachdem wir gerade sehen und erfahren dürfen, dass die Finanzwelt die Welt nicht rettet, sondern in eine ernste Krise getrieben hat und jetzt selbst laut nach Rettung schreit (mit dem Abgeben des Primats haben die scheinbar Omnipotenten noch Problem), sollten wir vielleicht auch gleich mitüberlegen, ob man die Macht und den Einfluss der Finanzer und Finanzinvestoren auf die Unternehmenspolitik und Unternehmensführung beschneidet und den Leistungserbringer und der Qualität, der Substanz, der Relevanz, Verpackung und Lieferung des Angebots und der Zufriedenheit der präsumtiven Leistungsabnehmer wieder mehr Aufmerksamkeit schenkt.



P.S.
Liebe Finanzer,
Kümmert Euch um die Finanzierung, zahlt die Rechnungen (rechtzeitig), auch meine - ich helfe ja schliesslich auch 'auf der anderen, der für den Erfolg der Unternehmung entscheidenden Seite', dass Ihre Gehaltszahlung gesichert ist.

John Yemma on Christian Science Monitor's Future and Economics

of the Newsprint, Newsroom, Journalism on the Internet and Who will pay for the news

Leonard Witt interviews the recently appointed Editor John Yemma:

Keeping the high quality of the CSM with a 80-person newsroom

- in a pure Internet Model for the CSM would cost 6 or 7 Mil. USD
- CSM on the Internet, with a weekly print and daily news summary will cost about 12 Mil. USD



Video 26:28 minutes on Google Video

from / on pjnet

Christian Science Monitor Goes Online-Only [not exactly]
Brennon Slattery on washingtonpost.com (31-October-2008)

Sunday, November 16, 2008

ANA Polling Results on Marketing Mix, Budgets plans, Social Media Marketing and Tactics 2008/2009

During the 2008 Annual Masters of Marketing conference of the (US) ANA (Association of National Advertisers) 1,200 attendees, client-side marketers, media and creative agencies and others, were polled via handheld devices about their marketing mix, budgets, plans, and tactics throughout the event. Here how they responded to the following questions:

How will you adjust your current marketing and media plans to account for the recent downturn in the financial markets?

33 % Spending will be reduced
33 % Spending will be constant / marketing mix will be reallocated
27 % Surprisingly, we will spend more
08 % No changes, we will keep everything status quo

How does your CEO view your marketing efforts with respect to growth?

56 % As a brand-building investment
21 % As an unaccountable but necessary expense
15 % Not sure
08 % As an unnecessary expense

What is your preferred social media site for driving brand growth?

20 % YouTube
18 % Facebook
10 % LinkedIn
06 % MySpace
03 % Twitter

12 % All (of the above)
32 % None

As you look toward 2009, how much do you plan to spend on marketing vs. 2008?

26 % Increase spending more than 10%
13 % Increase spending less than 10%
28 % Hold stable
14 % Decrease spending less than 10%
19 % Decrease spending more than 10%

Which discipline will offer your brand the largest opportunity for growth?

17 % Traditional 30-second spots (TV)
07 % One page advertisements in a newspaper/magazine
16 % Web advertising
28 % Social media integration
07 % Direct Marketing
19 % Grassroots, viral public relations
05 % Radio

How does your company currently measure brand growth?

70 % Sales and net income
15 % Third party brand equity valuations
09 % Shareholder value
04 % Household penetration
03 % Company culture

(conducted mid-October 2008)

via RSS-Feeds from ANA.net

Related entries:
Die Prioritäten der Verleger und Verlagsmanager für 2009

VDZ-Jahrespressekonferenz: Herbstumfrage (2): Das Jahr 2009


Zur VDZ-Herbstumfrage 2008

New Media Literacy

nicely squeezed into a 2:51 Minutes Video clip



via Howard Rheingold

Saturday, November 15, 2008

WiWo Global: Indien Sonderheft - India Special

Am Montag (17-Nov-2008) erscheint in der Reihe Wirtschaftswoche Global das Sonderheft Indien



Zum Inhalt der 84 seitigen Indien Ausgabe

Man darf vermuten, dass Angesicht der aktuellen Entwicklung, die auch vor China und eben Indien nicht halt macht, man sich heute wünscht, dass der Anzeigenschluss (16-Oktober-2008) schon im Frühjahr gelegen hätte, als die Nachrichten, vielleicht mit Ausnahme der IT-Branche über die Bharat Heavy Electricals, GVK Power & Infrastructure, Hindalco Industries, Infosys Technologies, Larsen & Toubro, Maruti Suzuki, Reliance Industries, Tata Group (u.a. Tata Steel) und Wipro's noch günstig klangen und deutsche Unternehmen sich von dem Abschwung und der sich abzeichnente Rezession in anderen Länder noch unbeeindruckt zeigten ...

Die ursprünglichen Planung



Als geplante Druckauflage der deutsch/englisch Ausgabe nannte die konzerneigene Vermarktungsgesellschaft GWP am 17. Juni 2008 ca. 210.000 Exemplare. Von diesen sollten 175.000 in Deutschland an die Abonnenten (IVW III-08: 93.990), in Business-First-Class Lufthansa (bei der Standardausgabe ca. 25 %) und im Einzelverkauf (bei der regulären Ausgabe sind das laut IVW III-08: 19.322) verbreitet ... und 35.000 Exemplare in Indien an deutsche Unternehmen (?), große indische Unternehmen und an Regierung und Verwaltung verteilt werden sollten.

Was sich auf dem Medienmarkt Indien tut, ...
India: Media Consumption is declining and reach is growing

7 Strategien für B2B Marketing in Zeiten des Abschwungs und der Rezession

Deutschland befindet sich, nun auch ganz offiziell, in der Rezession hat diese Woche das Statistische Bundesamt verkündet und das hat natürlich auch Einfluss auf dass Wie, Was, Wo, Wieviel und so weiter im B2B Marketing und in der Folge auf für (mein Klientel) die B2B Medien Service Anbieter.

Da uns Amerika in vielen Dingen voraus ist, hatte sich dort Jon Miller bereits am 14 Juni 2008 (auf seinem Blog Marketo) Gedanken gemacht was in Zeiten der Rezession wohl die effektivsten Strategien sind, derer sich B2B Marketing bedienen kann.

Seine Strategieempfehlungen hatte er in diesem Posting zusammengefasst (in englischer Sprache)
7 Strategies for B2B Marketing during a Recession: The Definitive Guide

1. Use lead management to maximize the value of each lead
2. Focus on your house list
3. Build and optimize landing pages
4. Content for later in the buying cycle
5. Appeal to the nervous buyer
6. Align sales and marketing
7. Don't be a cost center

lesenswert

Was ich damals (im Juni '08) für mich notiert und angemerkt hatte und jetzt 5 Monate später heute morgen noch einmal überdenke? Was könnten Jon's sieben Strategieansätze für Sie bedeuten ... u.a. das:

Lead Management & Co.

In Zeiten des Abschwungs und der Rezession verlängern sich die Kaufprozesse (Buying Cycle). Deshalb gilt es Evaluierung und Entwicklung von Leads stärker zu akzentuieren. Wenn wir in Zyklen denken, gehört jetzt die volle Kraft des Besten und der Besten Verkäufer (und wer ist das nicht in solchen Zeiten) denen die jetzt kaufen wollen und denen die jetzt kaufen müssen.

Natürlich dürfen die anderen auch, aber sie müssen sich durch Signale der Kaufbereitschaft (Buying readiness) qualifizieren ;-) - und sie sollten sie mit einem automatisierten Prozess und dem Plazieren der Steigleiter für Kaufwillige dabei unterstützen.

Sie konzentrieren sich auf die Kunden in der / den letzten Phase/n des Kaufprozesses und die USP's und die letzten Fragen (Lieferung, Installation,, Finanzierung, Training, Service, etc.)!

Bestandskunden, Altkunden Klassifikation (und Rulebook)

Streichen sie diese scheußlichen Worte, jetzt sofort aus ihrem Sprach'schatz' - sie sind diskriminierend, falsch und zeigen, dass sie ihr Geschäft und vor allem das Geschäft ihrer Kunden nicht verstanden haben. In Zeiten des Abschwungs sind alle Kunden "Neukunden" (auch so ein scheußliches Wort), jedenfalls sollten sie jeden einzelnen tatsächlichen und präsumtiven Käufer (Auftraggeber, Ernährer) so behandeln! In Zeiten des Abschwungs ändern sich Ziele, Zielsetzungen, Wertungen und Werte und wenn sie ihr Geschäft allein auf "alte" Motive, Erkenntnisse und Aussagen aufbauen, haben sie (wahrscheinlich) schon verloren, oder jedenfalls ihrem Wettbewerb einen Vorteil verschafft.

Landeplätze und Outposts

Erhöhen sie den R.O.I ihre Web-, Marketing-, Werbe- und Verkaufs-Investitionen ... konzentrieren sie sich, investieren sie in Mittel und Wege, welche ihnen 'Kaufwillige' auf von ihnen bestens eingerichtete und/oder geschulte 'einkauffördernde' Landing pages und Outposts bringt und hervorragend bedient. Und streichen sie die Mittel, die sie bisher dafür ausgeben, das andere "glänzen" und verdienen dürfen - ausgenommen natürlich, wenn die anderen ihre Kunden sind ...

Priorisierung von Informationen & Support, welche für die letzte(n) Phase(n) des Kaufprozesses bedeutend sind / sein können

Wie man das so richtig gut falsch machen kann sehen sie täglich an den Fachmedien und wie sie mit den jetzt dringender werdenden Fragen und Problem-Lösungs-Angeboten umgehen, bzw. nicht umgehen. Wenn es um Abschwung und Rezession geht, dann wird lamentiert ... wie man den Karren wieder aus dem Dreck zieht, zum Laufen bringt, sich mental darauf einstimmt und darauf vorbereitet, dass man mit neuer Kraft und Elan den Aufschwung (jedenfalls seines Unternehmens) schafft ... mäuschenstille aller Orten. Dieser Fehler kann ihnen, darf ihnen nicht passieren...

Händchen halten

Kümmern sie sich verstärkt um Bedürfnisse von (sonst) nervöse werdende und risiko-vermeidende Kunden. In-Person, in ihrer gesamten Kommunikation, online und offline, in ihren Services, Produkt, Konditionen, Wartung und Garantien... zeigen sie, dass ihre Firma mit 'emotionaler Intelligenz' ausgestattet ist und mit dem Kunden fühlt (und dann auch danach handelt)

Eine neue Gelegenheit die Silos, den Funktions-Autismus im Unternehmen einzureißen, zu durchbrechen

Zum Beispiel zwischen Marketing und Vertrieb / Verkauf, (und für unsere Branche auch zwischen Redaktion und vertrieb, Vertrieb und Anzeigen und, ja auch, zwischen Redaktion und Anzeigen um von einander und füreinander zu lernen). Wenn z.B. die Werbeabteilung die Gelder ausgibt und (nur) der Vertrieb die Ergebnisse verwaltet (kennt), dann können sie sich sein, dass viel Geld zum Fenster herausgeworfen wird. Und der Verkauf müsste nicht immer daran denken oder davon träumen um wie viel erfolgreicher das Unternehmen doch wäre, wenn der Verkauf das ganze Geld zur Verfügung hätte, dass das Marketing mit nicht zielführenden, teuren Maßnahmen verplempert. Oder in der B2B Medienbranche der Vertrieb oder die Redaktion denkt, wenn die jeweils anderen Silo-Bewohner/-Drohnen ein wenig mehr über unsere Leserkunden wüssten ... jetzt sicher machen, dass Marketing & Sales an einem Strang (und auch in die gleich Richtung) ziehen.

Marketing, Werbung, dass sind sogenannte betriebs-un-notwendigen Kosten

welche man ohne große Einbußen für das Geschäft bei Bedarf (nach unten und oben) "anpassen" kann. Schlagen Abschwung und Rezession deshalb so mächtig auf Marketing- und Werbebudgets? Haben 'schlechte Zeiten' deshalb so großen Einfluss auf die Budget-Allokation? Wie wäre es denn, bei einer solchen Einstellung diese Re-allokation auch in guten Zeiten öfters einmal zu exerzieren? Oder wenn Marketing & Werbung unternehmenskritisch für den Erfolg sind, in guten Zeiten für schlechte Zeiten zu proben und zu validieren? Übrigens, wieder in unserer Branche (und nicht nur bei B2B Medien) scheinen auch der Aufwand für die Redaktion eher zu den (eigentlich) betriebs-un-notwendigen und jederzeit (nach unten) anpassbaren Kosten zu gehören ...

Ja, ja solche Gedanken schwirren mir im Kopf herum. Was tut sich in dieser Richtung bei IHNEN? Welches sind IHRE Erfolgsstrategien in den Zeiten der Rezession?

Friday, November 14, 2008

Research: Young Adults Attitude & Behavior on Brands & Marketing

in a global study by Synovate (Aegis Group) and Microsoft among 12,603 people, aged 18 to 24 in 26 countries (published 11-Nov-2008)

From the results:
Asked about their online brand engagement in the last month, 28% said, they had talked about a brand on a discussion forum; 23% added brand-related content to their IM service; and 19% had added branded content to their homepage or social networking site.

47 % say, they regularly clicking on banner or online adverts, 18 % access brand and product information via portals and 24% have actively uploaded advertising or marketing clips to social networking or video sites in the last month.

more at Synovate

Die VuMA 2008: Mediennutzung in Deutschland nach Altersgruppen

In der ersten Auswertung zu VuMA 2008 standen nur 3 Altersgruppen zur Verfügung. Jetzt hat mir ein werter Kollege von der ARD-Werbung mit einer detailierteren Auswertung nach Altersgruppen geholfen und die Altersspreizung der Nutzung neu ausgezählt. Danke!

Da nach - meiner Definition - Tageszeitungsleser nur die sind, die auch (fast) täglich ihre Zeitung lesen, verwende ich für die Tabelle die nächst verfügbare Kategorie 'mehrmals in der Woche:

Die Zahlen in Blau bedeuten, dass diese Altersgruppe in der Nutzung dieses Mediums über dem Durchschnitt, und Zahlen in Rot darunter liegen. Der jeweils höchste bzw. niedrigsten Wert je Medium ist zusätzlich durch einen höheren Schriftgrad herausgehoben.


vergrößern

Mit diesen stärker differenzierten Ergebnissen wird die Triebkraft noch deutlicher, die in den Änderungen des Medienkonsums insbesondere der jüngeren Altersgruppen steckt und auf die Medien zukommt und diese zum Wandel oder aufs Abstellgleis zwingt.

P.S.
Und was wäre herausgekommen, wenn man statt "mehrmals die Woche" nach "täglich" gefragt hätte?


Wie sagt die ZMG in ihrer Kampagne: 53,7 % aller jungen Leute haben gestern ihre Tageszeitung gelesen, um sich zu informieren ... und weiter:

"Allen gegenteiligen Behauptungen zum Trotz: Die Jugend liest Zeitung – und das nach wie vor! Dies ist eine der wichtigsten Erkenntnisse aus den aktuellen Daten für 2008, die von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma *) vorliegen. Mehr als jeder zweite Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahre liest jede Ausgabe einer Tages- und/ oder Wochenzeitung (53,1%). Bei den jungen Erwachsenen zwischen 20 und 29 Jahren beträgt der Anteil regelmäßiger Zeitungsleser sogar 63,5 Prozent (MediaAnalyse 2008 Pressemedien II)."

Der D21 Jahreskongress 2008: Klicken und Lernen - Bildung im Wandel - live -

Süddeutsche Zeitung vor Sparrunde

welcher klassische Print- (und Online-) Anbieter hätte nicht gerne die Krise mit Ansage verschlafen?

Hat aber nicht funktioniert und nun tritt das (auch bisher verantwortliche) Management an - oft auch Zuhilfe nahme eines Bufferberaters- das bisher Versäumte (Verschlafene) auf dem Rücken der (unwilligen ) Leser- & Anzeigenkunden und der Produzenten über Leistungskürzungen, Einsparungen und Kündigung nachzuholen

Laut Robin Meyer-Lucht auf Carta liegt das Sparziel des Süddeutschen Verlags im deutlich zweistelligem Bereich ... mehr

Nachtrag:
meedia: Seit Mai analysiert der Süddeutsche Verlag den Niedergang

Frühere Einträge
Sparen, sparen, sparen ... für Profit

Schickler soll die Sanierung bzw. das Sparprogramm der WAZ-Gruppe 'verkaufen' helfen

What to do, if your advertising client insists that he is not in the advertising buying business?


What to do, if your readers insist that they are not in the Newspaper / Magazine buying business?
(not published yet)

What to do, if you employees insist that you are the manager and you should pay the price first and foremost?
(not published yet)

WAN: World Digital Media Trends 2008

Yes, in the past and still today you can make (a lot of) money with news print only. By means of circulation revenue, advertising revenue and revenue from Classified. And you could make even more money, after you provide additional products & services for your readers (and maybe advertisers).

Today you don't have to, but you can and should also make money in the Internet, by providing convenience, services, tools, databases, events, etc. for the community and sell & deliver digital goods and explore eCommerce.

Btw., I think, today you have to use the platform Internet (and Mobile), if you and your company wanta to survive (... outside the museum) .

Here is one argument from your association (WAN) why you should not, cannot wait much longer (taken from the WAN executive summary World Digital Media Trends 2008 [PDF, May 2008, free])


enlarge

(this figures do not include soaring print to web Classified ads revenue!)

The full report is for SFN (Shaping the Future of Newspaper) subscribers & WAN Members only

A Shared Cultur by Jesse Dylan (Video)

Creative Commons makes executing your rights and and terms of sharing, simple.



Support Creative Commons pursuing the culture of sharing.

A Shared Culture by Jesse Dylan is licensed under a Creative Commons Attribution-Noncommercial-Share Alike (CC BY-NC-SA) 3.0 US license.


more at creativecommons.org

Thursday, November 13, 2008

Entscheider schätzen & nutzen B2B Websites

Nach einer Studie für die AOP UK (Association of Online Publisher) präsentiert IPSOS u.a. folgende Ergebnisse :

97 % geben an, dass B2B Websites das Medium ist, welches sie für ihre Arbeit am meisten nutzen
60 % benennen B2B websites als unentbehrlich Quelle für berufliche Informationen
60 % sagen, das Business Websites Informationen bieten die sie anderweitig nicht erhalten würden

B2B websites sind die erste Informationsquelle, für

56 % bei der Vorbereitung von Geschäftsentscheidungen
55 % bei der Vorbereitung von Kaufentscheidungen
54 % bei der Informationssammlung


B2B Websites bieten ein gutes Umfeld für Werbung die ankommt

43 % würden auf Werbung auf B2B Websiten, eher reagieren als bei Werbung in anderen Medien
53 % würden mehr Vertrauen in einen Anbieter haben, oder eher Geschäfte machen, wenn ihnen deren Website bekannt wäre
74 % vertrauen Business Websites mehr, wenn sie diese bereits über eine bekannte ressource kennen (z.B. Fachzeitschrift, Industrieverband, etc.)

Mehr Informationen auf ukaop.org.uk (in Englisch)

What to do, if your advertising client insists that he is not in the advertising buying business?

o try to convince him, that he is wrong

o move on to the next client on your list

o ask you boss

o call the police

o gather some information about his business

o as above, offer to help him with his aims & to achieve his targets

What would you do?

India: Media Consumption is declining

and circulation and Media Reach is up (or in Print stable), according to the readership data (based on Indian Readership Survey (IRS) 2008 Round 2) presented by the Media Research Users Council (MRUC) on November 4, 2008

Media reach in %



Number of Titles (average)
Dailies by -13,3 %
Magazines by -22,7 %

Regularity of 'consuming'
Daily by -17,5 %
Magazines by -21,1 %
TV by 2,8 %
Radio by -14,9 %

Time spend by Media
TV 99,4 minutes
Radio 81,1 minutes
Print 26,5 minutes

via / more at exchange4media.com

More data from mruc here IRS 2008


India Myhts about Publishing Language English (2007, PDF)

India IRS 2008-R2: English magazines witness a decline


India IRS 2008-R2: English business publications, too, see a dip in readership

Do Marketing & Ad Execs Want To Take More Creative Risk

A study of the The Creative Group (September 2008) suggests, that they know (in their heart) that more creative risk would be better for their company

Marketing execs rating of creative risk taking in their company

33 % say, risk taking is 'about right'

44 % some, but not enough
21 % too safe

1 % Too much

Ad execs rating of creative risk taking in their company

48 % say, risk taking is 'about right'

38 % some, but not enough
7 % too safe

6 % Too much

via / more Mediapost | Weblink Creative Group

O.k. this is US. What about other countries? From my perspective risk taking in my country is even less popular, particular if you have one, two or more bosses or Godfather himself above you.

What would be the results, if you ask publishers and/or editors about their company risk taking grade? And/or, even more important, who has the guts in our industry to change this on his place / within his own responsibility (to the better) ... in this 'interesting times'.

Wednesday, November 12, 2008

Nick Denton Recipe For Web (and other) Publishers

He suggests planning with a decline of up to 40% in advertising spending during this cycle and/or accepting to go into extinction, independently whether you are in TV, Newspaper, Magazine or on the Web.

Nick draws this picture,

if you don't plan for the worst, he suggests, you are represented by the read line. If you het your act together now, you might be lucky and go along the green line.

His main argument derived from a regression analysis by Morgan Stanley that correlates advertising revenue trends to GDP trends, and shows that for every 1% decline in output growth, the rate of advertising growth falls by 3%.



See what Nick suggests you, to save your business.

Btw., I think that his advice comes from his puristic model of advertising on Gawker - don't shoot yourself, but weight his arguments!

Die VuMA 2008: Mediennutzung in Deutschland

Die Verbrauchs- und Medienanalyse 2008, das Mediaplanungssystem für Radio und Fernsehen ist jetzt online.

Hier die Angaben zur Mediennutzung für die Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren, inkl. Einwohner aus den EU-Ländern (Basis 67,026 Mio.).

Alle, Bevölkerung ab 14 Jahre


vergrößern


Jahresgruppe 14 - 29 Jahren


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Alle Daten, Tools und Downloads zur Studie auf vuma.de

Hilfe! - Liebe ARD-Werbung, vielen Dank für die schnelle Hilfe!
hier gibt es die neue Auswertung.

Liest hier jemand mit (oder kennt jemanden), der diese Werte für uns auch für schmälere Altersgruppen auszählen könnte? 14 - 19 Jahre, 20 - 29 J., 30 - 39 J., usw.


P.S.
Die Übersicht zur Mediennutzung für die Altersgruppe 50+ gibt es hier auf dem Projektblog Im-besten-Alter.

ComScore Research: How good does SMS Advertising work?

ComScore's new study on Mobile advertising shows an increase of SMS Advertising by 15, 2 % (August 2007 / 2008). The response rate on SMS ads is stabil - plus 0,5 %



via / more mobileadnews

Die Wachstumsfelder bei Axel Springer: Jan - September 2008

Die Axel Springer AG bestätigt die Prognose für 2008.

(Alle Angaben jeweils per September)

Konzernumsatz 1.994,1 Mrd. Euro plus 8,1 %
-- bereinigt um Konsolidierungseffekte ein plus von 1,6 Prozent

Konzerngewinn 560,5 / 133,2 Mio. Euro minus 25,8 %
-- Konzerngewinn inklusive der Erlöse aus dem Verkauf der PrSiebenSat1-Beteiligung 560,5 Mio. Euro

Im Inland

Zeitungen 946,9 minus 0,8 %
Zeitschriften 419,5 Mio Euro minus 3,4 %

Wachstumstreiber Ausland

Gesamtumsatz: 440,3 Mio. Euro plus 17,1 %
davon
Print: 304,3 Mio Euro plus 3,5 %

Wachstumstreiber Digitales Geschäft

Umsatz: 257,5 Mio Euro plus 129,9 %

Die Pressemitteilung der Axel Springer (12-Nov-2008)

Jupiter Research: Paid Content & Activity 2008 - 2013 Forecast Europa

Nur 12 % der europäischen Internetnutzer habe in 2007 für Online-Inhalte Geld ausgegeben, daraus 29 % für Musik.

Bis zum Jahre 2013 prognostiziert Jupiter Research einen Anstieg auf knapp ein Fünftel (19%) aller Internetnutzer, die für Inhalte im Internet bezahlen. Die Hälfte (51%) tut das für Musik, immerhin 8 % für Video-Inhalte und ganze 1,1 % für News (jedenfalls nach den Jupiter-Zahlen) ...

via / mehr paidContent UK

Carl Hanser Verlag auf YouTube

Seit 1. Oktober 2008 auf YouTube und seit gestern mit 2 Videos Online ... darüber informiert Nina Reddemann per Twitter und auf ihrem Blog.

Ich bin ja Mal gespannt, wann Hanser mit ihren Autoren die ersten mBooks schreiben lässt / anbietet ... und andere Schmankerl!

Siehe auch ...
Book Publisher look to Asia

Mark Luckie mit Hinweise für YouTube (Newspaper) Channels
Newspapers on YouTube: Dos and Don'ts

Strange Love: Hoping & Planning Routine

Erst wollte ich hier über die "Blüten" des jährlichen Ausnahmezustands und Planungs-Wahnsinns ein wenig Luft ablassen, in dem je nach Unternehmen (und -Stil und -Größe) xy-Mannwochen, xy-Mannmonate oder auch xy-Mannjahre verbrannt werden. In dem Top-Down und Berater-Sags-Du Verdikte, Prozentfetischisten und die historische, heroische Vergangenheitsbetrachtung so fröhliche Urstände feiern. In der Entscheider und Gesprächspartner für Wochen (Monate) sinnleer ausgebucht sind und die Zukunft statt in einem Erkenntnisprozess mit den allen Beteiligten in einsamen ein - zwei Stunden heruntergeschrieben wird.

Nichts davon, hier lesen sie über einige (wenige) wahre Knospen / Blüten ... die Hoffnung machen

Ach Martin, mit was sollen wir planen. Ich weiß es nicht, meine Mitarbeiter wissen es nicht und sie wissen es auch nicht. Meine Führungsmannschaft und ich werden in diesem Jahr die Planungszeit dazu nutzen sicherzustellen, dass unsere MitarbeiterInnen, insbesondere die, mit einem hohen erfolgsabhängigem Anteil in ihrem Einkommen, aber auch die jungen Familien im Aufbau, Häuslebauer (bitte keine Rückschlüsse auf die Identität ziehen!), usw. sicher sein können, dass es für sie keine finanziellen Engpässe gibt und dass unser Unternehmen, bei Bedarf mit einem günstigen Kredit bzw. einer Absicherung des Kredits einspringen wird. So stellen wir sicher, dass die Leistungsträger bleiben und sich voll auf den Job konzentrieren können

In diesem Jahr haben wir die Planung vom Kopf auf die Beine gestellt. In der ersten Hälfte nützen die Chefredakteure und Ressortleiter ihre Zeit um mit ihren Lesern und ein paar (wenigen) Experten zu diskutieren, was sie (außer unserem Angebot) sonst noch nutzen um die News, Ideen und Wissen zu bekommen und/oder auszuwerten und ob es Bedarf an zusätzlichen Angeboten auf unterschiedlichen Plattformen, Timing und On-Demand gibt an den sie interessiert sind und dafür bereit sind Geld in die Hand zu nehmen. Unsere Anzeigenmanager und Berater sind bei ihren Kunden um deren Ziele und Planungen kennen zu lernen und nicht um sich ein Plus 5,5 % oder (nur) ein 3,1 % Minus abringen zu lassen... in der zweiten Hälfte werden dann die Planungsteams (offen für alle) zusammensitzen, können sie diesen Termin bitte für uns freihalten, zusammensitzen um aus diesen Erkenntnissen und Wünschen die verbesserten, ergänzenden und neue Angebote zu zimmern. Ein Planungsgerüst zur Vorlage mit x Unbekannten, können unsere Zahlenakrobaten jederzeit schnell und in sich logischer aufstellen, wozu gibt es denn heutzutage Computer.

In diesem Jahr, haben wir schon im Oktober vereinbart, dass Redaktion, vertrieb, Marketing, unsere Online-Truppe, etc. Einwicklungsgelder für das nächste Jahr ab sofort abrufen können / freigeben lassen können. Denn was im nächsten Jahr gut sein soll, wird es auch dieses Jahr sein und wir schlagen der Konkurrenz noch ein Schnippchen.

2008 holt sich der Vorstand und der Verleger unseres Fachverlags die Vorgaben für das neue Geschäftsjahr direkt bei den Top 25 (Anzeigen-)Kunden unseres Hauses ab, was unser Management an Wünschen und Zusagen einsammeln kann, legen wir dann auf die Planung um.

Planungszeiten, gibt es bei uns nicht mehr. Wir planen, implementieren und korrigieren das ganze Jahr über und alle 3 Monate gibt es einen Schnappschuss mit dem wir unsere Zahlenmenschen und die Gremien bedienen. Mit einer Philosophie "wir sind nur dafür da (und lassen uns dafür bezahlen), dass unsere Kunden ihre Ziele erreichen" bringt das antizipieren von Kalenderjahreszielen nicht die Bohne...

Die Hoffnung stirbt zuletzt, das wusste schon der Dichterfürst Friedrich Schiller

Es reden und träumen die Menschen viel
Von besseren künftigen Tagen;
Nach einem glücklichen, goldenen Ziel
Sieht man sie rennen und jagen.
Die Welt wird alt und wird wieder jung,
Doch der Mensch hofft immer Verbesserung.

Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein,
Sie umflattert den fröhlichen Knaben,
Den Jüngling begeistert ihr Zauberschein,
Sie wird mit dem Greis nicht begraben;
Denn, beschließt er am Grabe den müden Lauf,
Noch am Grabe pflanzt er die Hoffnung auf.

Es ist kein leerer schmeichelnder Wahn,
Erzeugt im Gehirne der Toren,
Im Herzen kündet es laut sich an:
Zu was Besserem sind wir geboren;
Und was die innere Stimme spricht,
Das tauscht die hoffende Seele nicht.

Tuesday, November 11, 2008

Google Reader Translating the Feeds of the World for You


via Google Reader Blog

The New Yorker marks the historic change

with remarkable, outstanding cover art



created by Bob Staake (animation on YouTube)

via / more Rex Hammock

Südddeutsche Zeitung: Dramatischer Einbruch ...

bei den Passantenzahlen vor dem Verlagsgebäude der Süddeutschen Zeitung, seit dem Umzug von der Sendlinger Straße in die Hultschiner Straße 8. (dazu u.a. Abschied und Aufbruch an den Rand der Stadt )

Wie aus gut unterrichteten Kreisen bekannt wurde, jagt jetzt eine Krisensitzung die andere. Man habe bereits mit der Festleitung des Oktoberfests, des Münchner Faschingszugs, ja sogar der Loveparade, usw. Kontakt aufgenommen um eine mögliche Umleitung über die Hultschiner Straße 8 zu erreichen und wenn das nicht klappt wird auch eine Rückkehr in die Innenstadt nicht mehr ausgeschlossen.

Geneigte Leser-Käufer fragen sich schon, ob sie sich es noch leisten können in der Öffentlichkeit zur SZ zu greifen und ob das Bekanntwerden der Lektüre der SZ ihrer Karriere nicht schaden könnte. Anzeigenkunden fragen sich, was denn eine Werbung in einer Zeitung bringen soll, der langjährige, treue Passanten in Scharen untreu werden ...

Sie finden das ein wenig übertrieben, nicht so relevant? Gut so!

Aber vielleicht überlegen sie sich beim nächsten Mal, bevor sie ihre Anzeigenkunden mit monatlichen Glückszahlen von "Unique Visitors" und "Monatlichen Klicks" auf ihrem Online-Portal traktieren. Diese sind nämlich für Werbekunden mindestens genauso relevant, wie die Passanten vor ihrem Verlagsgehäuse.

Was interessiert (muss) sind die Besucher, ihr Verhalten und ihr Engagement in dem Umfeld in dem geworben werden soll, geworben wird und die Möglichkeit (live) zu reagieren. Interessant wäre sicher auch, den gekauften Zulauf und die generischen erworbene Nutzer auszuweisen.

Live Web Metric gehört also nicht (nur) auf die Bildschirme in die abgeschirmte, geheime Kommandozentrale (falls solche Daten bei ihnen nicht nur erfasst sondern auch schon genutzt werden) sondern auch auf die Bildschirme in die Planungs- und Steuerungszentralen der Werbekunden und auf dem Weg dahin, können sie's ja schon einmal mit täglichen, stündlichen Besucherzahlen auf ihren Portalsektionen und Besuchsdauer d i e n e n ... und Preise je nach Besuchsdauer und Engagement (und Qualität des Inhalts) differenzieren.

Die Aufforderung sei nicht ängstlich, "share your data" und deine Kunden werden's honorieren, hat mich schon lange begleitet. Laura Oliver's Bericht über ein Panel auf der Society of Editors - Conference,
SoE08: Monthly unique user stats are meaningless to advertisers

P.S.
Some more thoughts on the non-sense listen to Martin Clarke in an interview with Laura on Newspaper Web metrics (MP3)


Sueddeutsche.de in der IVW & internetfacts

IVW 10/2008
Visits: 18.387.969 (IVW 10/2007: 12.195.335) + 50,8
PI's: 148.041.618 (IVW 10/2007: 95.492.950) + 55,0

internetfacts 2008-III
Platz 40
Reichweite in %: 5,3 % bezogen auf Internetnutzer der letzten 3 Monate) + 17,8 % (zum Vorjahr)
Netto-Reichweite 2,16 Mio. Unique User + 20,7 % (zum Vorjahr)

Zum Vergleich 2007-III
Platz 40
Reichweite in %: 4,5 %
Netto-Reichweite: 1,79 Mio. Unique User

Die neue Anschrift:

Süddeutsche Zeitung
Hultschiner Straße 8
81677 München

Tel.: 089/2183-0
Fax: 089/2183-787

Online-Werbung / Mediadaten
(zur Zeit noch) via Quality Channel

Monday, November 10, 2008

Christiane zu Salm verlässt den Burda Vorstand (schon wieder)

Keine große Überraschung, die Christine zu Salm passt zwar ins Beuteschema von Hubert Burda, sich aber in die Hubert Burda Medien Gruppe einzupassen, den eingewachsenen Pfründeinhaber eine weitgehenden Kooperation abzuringen und/oder den Laden soweit zu bringen nach ihrer Pfeife tanzen, dass war ein paar Nummern zu anders / zu schwer. Generationswechsel hin oder her ... mehr

und außerdem

Fabrizio d'Angelo (Mondadori) übernimmt Burda Holding International

Fritz Oidtmann (Cyberport.de)wird Geschäftsführer der CHIP Holding

und Philipp Welte kommt bereits zum 1. Dezember 2008

Frühere Einträge:
Neuerungen im Vorstand von Hubert Burda Media

Christiane zu Salm trifft Hubert Burda und kann nicht nein sagen (11-Dezember-2007)


"Dem Angebot von Dr. Hubert Burda konnte ich micht nicht verschließen ..."
Ankündigung im Dezember 2007, Start im April 2008, Abgang offiziell zum Ende November 2008.

Herzlich willkommen in Berlin!

Fabrizio ist im Netz eine Art 'Nobody', so hier noch ein paar Informationen:

Fabrizio D'Angelo (Baujahr 1972)



Born 1972 in Napoli, Italy

Education
Liceo Classico (Matura)
1991 - 1997 Studies in Philosophy in Germany and Italy
1997 Diploma in Philosophy at the Scuola Normale Superiore, Pisa, Italy with Thesis on Kant

Professional experience
1996 - 1997 Managerial training in Publishing (Verlagsgruppe Milchstrasse, RCS / Burda)

1998 - 2001 Marketing Manager at De Agostini (Partwork Division) for international markets
Marketing Director Italy and New Markets (Greece, Poland, Hungary, Middle East.

2001 - until today Mondadori, International magazine division

Mondadori international activities in 14 countries (France, Spain, Portugal, UK, Greece, Croatia, Serbia,
Romania, Bulgaria, Hungary, United Arab Emirates, Russia, Thailand and China)

Actual positions
1 - Head of International Activities, Magazine Division, Arnoldo Mondadori Editore SpA (Milano)
2 - Deputy Chairman Attica Publications Group (Athens)
3 - CEO Attica Media SRB (Serbia)

2008 December start as Member of the executive board Burda Holding International (BHI), Germany

Picture Source: AMEinfo

Failure Is Not an Option - It's a Requirement

by Jared M. Spool

- recommended reading!

auf Seibert Media Weblog gibt es jetzt eine deutsche Bearbeitung
Fehlschläge sind keine Option, sondern Notwendigkeit

Oder ein wenig positivistischer:
Fehlschläge sind die Helfer und Helfershelfer allen Fortschritts

Die Prioritäten der Verleger und Verlagsmanager für 2009

(Die Umfrageergebnisse beziehen sich auf den Mitgliederkreis des VDZ: Publikumszeitschriften, Fachmedien und Konfessionelle Presse)

Die "neuen" (und/oder alten) Prioritäten für 2009 sind natürlich auch wesentlich bestimmt von der aktuellen Situation im Verlag, am Markt und im Kunden- und Wettbewerbsumfeld. Wir wissen nicht wie sich Mehrfachantworten gruppieren, deshalb nehmen wir für diese kurze Betrachtung jede Position als einen Einzelwert.

0 % scheinen den Schlüssel für ein erfolgreiches Geschäftsmodell (in 2009) im Bereich Inhalte, Journalismus und redaktionellem Angebot zu sehen, es sei denn, diese Mammutaufgabe ist unter Neue Titel / Relaunch abgearbeitet. Dann allerdings sind die 31 % Priorität (siehe unten) viel zu mager. Insgesamt sehe ich bei den Antworten (Vorgabe?) ein gewisses Ungleichgewicht zwischen Angebots- und Vermarktungsprioritäten.

56 % sehen für 2009 das Onlinegeschäft als eine Priorität für 2009

Für sich genommen sind diese 56 % ein sehr hoher und ermutigender Wert. Trotzdem, nach meiner Einschätzung, ist (hierzulande) noch kein Verlag im Bereich Internet / Mobile dort, wo seine User/Leser sind und/oder, wo man sie hinbegleiten sollte, nicht zuletzt um ein profitables Geschäftsmodell auch für die Zukunft zu sichern.

Neue Angebote im Portfolio brauchen anspruchsvolle Zielsetzungen und Zielvereinbarungen, engagierte Mitarbeit, hohe Aufmerksamkeit aller Beteiligten, ausreichend materielle, aber vor allem auch immaterielle Investitionen und vor allem auch das Wohlwollen und die Patronage durch die/den Mächtigen im eigenen Hause.

Zum Thema Studie: Medienunternehmen betreiben Online-Geschäft nur halbherzig

56 % sehen für 2009 die Cross-mediale Vermarktung als eine Priorität für 2009

Nur als interne Bezeichnung / Kürzel geht 'Cross-mediale Vermarktung' bei mir durch. Für die Kunden - / Partnerkommunikation ist das völlig irrelevant. Der Kunde hat bestimmte Ziele die er erreichen will und setzt bestimmte Messgrößen mit der er Zielerreichung und ROI misst und daran wird das Angebot der 'Erfolgsberater' in den Verlagen gemessen.

Solange Medienanbieter / Verlage ihre Kunden dazu "zwingen" sich zwischen einer klassischer und einer cross-medialen Kampagne zu entscheiden und dann vielleicht auch noch die Berater auswechseln, sind sie nicht im Hier und Heute ihrer Kunden angekommen.

31 % sehen neue Titel und/oder Relaunches als eine Priorität für 2009

Das erscheint mir bei der Betrachtung der (zunehmenden) Kluft zwischen Verlagsangeboten und Nachfragebedarf und Nutzungsverhalten (Leser-User und Anzeigen-User) als ein unternehmenskritischen, unternehmensgefährdenden Fehler. Wer sich nicht schneller an die sich verändernden Prozesse in der Informationsbeschaffung, -aufnahmen, -auswertung und -aufbereitung, die Nutzung und den 'Konsum' von Medien, Unterhaltung, etc. anpasst, lädt andere Player ein, diese Lücke zu bedienen.

Es wird die, welche hier regelmäßig mitlesen, wohl nicht mehr überraschen, dass mir die (Nicht-)Prioritätensetzung u.a. in den Kategorien Innovationen im Vertriebsgeschäft (25 %), Innovationen in der Redaktion / der journalistischen Arbeit, aber auch im Marketing fehlen ganz, 23 % Neue Medienformat (23 %), darunter Bewegbild-Angebote (21 %) und Events (12 % bzw. 5 %) über die gesamte Branche als zu gering einschätze. Drei Antworten will ich hier noch aufgreifen. Meines Erachtens sind die Chancen des internationalen Geschäfts mit einer Priorität (über die ganze Bandbreite) bei 15 % (der antwortenden) Verlage sträflich vernachlässigt.

Auch dass nur 5 % der Verlage die Zeit für eine mobile Vermarktung & Services gekommen halten, spricht für die leichtsinnige Einstellung, lass es erst einmal die anderen machen, wenn es wieder erwarten klappt, können wir uns ja noch nachziehen (bzw. uns einkaufen).

Zum Thema: Mobile siehe auch Verleger schaut nach Japan & Korea

Sie haben vielleicht noch in Erinnerung, dass ich hier auf dem Blog gegen den Irrsinn geschrieben habe, dass ein Verlag bzw. sein Management allen Ernstes glauben (und damit Unternehmen und die Mitarbeiter in Gefahr bringen), ihr Mediengeschäft und die Gehäusestruktur zukünftig ganz auf Leadgeneration-Basis finanzieren und sichern zu können. Jetzt aber zu lesen, dass von den vielen, die up-to-date Leadgeneration noch gar nicht im Portfolio haben, nur 4 % dort für 2009 eine Priorität haben, ist ein extremer Pendelausschlag in die andere Richtung, der die Realität auch wieder nicht abbildet.

Mit einer deutlichen, anderen Priorisierung könnte man aus der Einschätzung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für ihr Geschäft in 2009



ein besonders erfolgreiches Verlagsjahr 2009 machen, man muss nur wollen und dafür kämpfen!

Wie den, was den?
Braucht Unternehmen und in Unternehmen arbeitende Menschen nicht in 'schlechten' Zeiten besonders viele, gute Ideen und Informationen? Brauchen Unternehmen und Anbieter von Waren und Dienstleistungen in 'schlechten Zeiten' nicht besonders dringend gute, intelligente und überzeugende (verkaufende) Werbung?

Was meinen Sie ... packen Sie es an?

Die Ergebnisse der Herbstumfrage 2008 hier, 2009 hier

Mr Magazine Samir Husni:
"It's time for magazines to look at the model they've worked on, because it's completely broken, ..."

Sunday, November 09, 2008

Norways Schibsted Group is generating 80 % of profits online (III. Q.)

according to Schibsted's interim financial statement for 3rd Quarter 2008.

"Overall, the Norwegian group made a Q3 operating profit of NOK 213 million EBITA (£19.4m), down from NOK 257 million (£23.4m), producing an operating margin of 6.7 per cent, down 1.4 per cent from Q3 2007 ..."

via / more at journalism.co.uk


The revenues from Schibsted Group's online activities increased by 22% in 3rd. Q. and Online activities accounted for 80% of the Group's operating profit (2007: 56%).

Schibsted ASA Interim Financial Statement per 30-September-2008 (PDF)

Still a long and cliffy way to go ... and not the appropriate ride for chicken-hearted 'leaders' and cowards.

Studie: Medienunternehmen betreiben Online-Geschäft nur halbherzig

Das Fleisch in der Suppe finden: Kommentar- und Kommentatoren-Such- und Profiler-Tool

Das wahre Leben der Blogosphere spielt sich in den Kommentaren ab, gewinnt dort Energie und wird zur mächtigen Brandung oder läuft kraft- und saftlos aus. Ich lese zum Beispiel gerne in Kommentaren weil dort die Leute häufig weniger gespreizt, weniger ausgewogen und authentischer herüber kommen - nun, manche legen auch in ihre Blogposts diese Subjektivität und unausgewogenheit, die ich so schätze ;-) .

Das fleissige Blog-Schreiberlinge und Social Media-Heroen diese Interblog-Beziehungen ganz unterschiedlich pflegen zeigt dies Liste (basierend auf den aktuellen BackType Gegebenheiten) mit der Anzahl der Kommentare für die Kommentaroren mit den meisten Followers



Kommentardienst, wie RSS-Comment-feeds, CoComment, IntenseDebate, etc., sind irgendwie nützlich, aber auch irgendwie auch nicht 'das Gelbe vom Ei'. Kollege Jan Tißler hat sich jetzt einen anderen Kommentardienst BackType etwas genauer angeschaut. Ob BackType ihnen gibt, was sie bei CoComment vermisst haben oder sich eleqanter vorstellen hatten können ... oder ein Technorati in the Making für Kommentare entsteht, lesen sie hier auf Upload-Magazin.de.

Saturday, November 08, 2008

The Future of Business: In the eyes of Google CEO Eric Schmidt

Eric's view on

- Changing competition
- The long, long tail
- Making money
- Evolving management
- The nature of innovation
- Strategic platforms



Published at The McKensey Quarterly
Interviewer: James Manyika (McKinsey)

via eMail

Wird die (FOC) Newspaper-, Magazine-Lektion, ... gelernt?



Ob Zeitungs- und Magazinmacher wohl etwas daraus lernen, dass sich am Tag nach der Wahl von Barack Hussein Obama II in USA Hunderttausende von Menschen um ein Exemplar der Ausgabe vom 5. November mit dem Wahlaufmacher gerissen haben? Dass alleine die Chicago Sun-Times, für den Einzelverkauf bereits statt typischen 250.000 Exemplaren 335.000 gedruckt wurden und dann im Laufe des Mittwochs noch einmal 165.000 nachgedruckt wurden? Landauf, landab meldeten Verlage Rekordnachfrage, Rekordauflagen. Tausende haben sich in langen Schlangen geduldig an Zeitungskiosken und den Zeitungsbüros angestellt um ein Exemplar zu ergattern. Hunderte von Angeboten dieser Event-Ausgabe auf eBay* zum Preise von 1 bis 495 Dollar angeboten, bzw. unter den Hammer gekommen sind?

Oder werden diese Exemplare gleichzeitig diejenigen sein, die unsere Kinder in 30 oder 50 Jahren ihren Kindern zeigen, als Spezimen für etwas was es früher, ganz früher einmal gab?


*FOC = Abkürzung für Free of Charge

*ebay.com findet bei einer Suche nach "Newspaper Barack Obama" zur Zeit 2.849 Angebote
*Lernen im Sinne von "dass sich in der Folge das Verhalten, Tun geändert hat"

Friday, November 07, 2008

WAZ Bleibt Alles Anders Blog

nach dem WAZ Protestblog starte gestern auch das Bleibt alles anders - Blog der WAZ Medien Gruppe, als "Alternative zu Pressemitteilung und Flurfunk" und "nicht als Ersatz für die hausinterne Information der Mitarbeiter", als "Informationskanal zur schwierigen Diskussion um die Restrukturierung der WAZ-Aktivitäten in NRW", ... (usw.)

Der erste aktuelle (nicht nachgetragene) Eintrag
Erste Informationen zum neuen Mantelkonzept

gleich von 4 Leuten unterzeichnet
gez. Lenzer gez. Oppers gez. Reitz gez. Zapp

(für mich immer gleich Anscheinsvermutung für das Gegenteil einer Einigkeit, zwischen die kein Blatt so richtig passt) und irgendwie konträr zum Image eines Unternehmens der Medienbranche hat dieser Eintrag von gestern bisher nur einen einzigen Kommentar gezogen.

P.S.
Bisher habe ich Verlautbarungen (mit Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und gez. xy) immer nur zitiert, denunziert und kommentiert in Blogs gesehen, aber vielleicht erfindet ja die WAZ gerade den Haus-Blog als Nachfolger der Hausmitteilung.

Studie: Medienunternehmen betreiben Online-Geschäft nur halbherzig

Ralph Becker von Horváth & Partners hatte diese Studie auf den Münchner Medientagen vorgestellt. Die Pressemitteilung habe sie sicher schon gelesen, direkt oder in der Wiedergabe von Offline- und Online Medien. Die vollständigen Ergebnisse soll es Anfang Dezember geben - hier anfordern.

Nun, die Diagnose 'Halbherzigkeit im Onlinegeschäft' (wenn das nicht einmal übertrieben ist, von wegen halb) war / ist kein Erkenntnisgewinn. Da mein bevorzugtes Klientel, wie man so hört, noch immer für 2009 ff plant (und nicht so genau weiß, wie und was) und laut der VDZ-Herbstumfrage immerhin 56 % das Onlinegeschäft als eine Priorität auf ihrer Shortlist haben, hier ein paar Denkanstöße basierend auf den bisher vorgestellten Ergebnissen:

1. Zielsetzung
„ ... wir wissen nicht, ob wir unsere Ziele erreichen, da wir uns keine setzen!“

Empfehlung:
Setzten sie sich anspruchsvolle Ziele, beschreiben sie den Weg dahin und wie sie die Ziele erreichen können. Es ist nach meiner Denkweise überhaupt kein Problem, wenn sie das ein oder andere Ziel nicht (ganz) erreichen, Ziele aufgeben und durch lohnendere Ziele ersetzen ... ohne anspruchsvolle Ziele und Zielvereinbarungen, setzen sie nicht die Kräfte frei, die sie für den nachhaltigen Erfolg ihres Unternehmens brauchen

2. Stellenwert im Unternehmen / Topmanagement
„ ... Onlinebusiness ist bei uns nur ein Nebengeschäft; es lohnt sich nicht, das zu steuern!“

Empfehlung:
Heute noch neu einstöpseln!

3. Implementierte Online Geschäftsmodelle



Empfehlung: gerne, persönlich
Wenn man bedenkt, dass es für Verlage (nicht nur) im Netz kaum ohne Multi-Einnahmenmodelle geht, ist die Verbreitung der abgefragten Geschäftsmodelle unterirdisch und leider sind Verlage auch bei den Chancen und Möglichkeiten, die nicht abgefragt wurden (jedenfalls soweit das aus dieser Auswertung erkennbar ist) auch nicht gerade fortschrittlich.

4. Erlöse im Online-Geschäft



Empfehlung:
Setzen sie sich mit ihren (den) besten Leuten zusammen und (brain-)stormen sie, wo und wie sie in einem oder in zwei Jahren zweidrittel der Erlöse mit anderen Kategorien als mit Werbung machen (eCommerce, eProducts & Services, etc.) und reflektieren sie was wie sie ihre Werbungangebote in die heutige Zeit beamen können, denn die Werbeeinnahmen Online sollen ja weiter heftig wachsen, nur ihr Anteil an den Gesamtumsätzen, wird / soll durch das noch schnellere Wachstum anderer Erlösquellen zurückgehen.

Mehr? Gerne und ganz persönlich ...

Machen! Das Leserbriefe-Blog



ein gutes Beispiel für Dialogbereitschaft und eine 'neue Offenheit' ... jeder Leser/Nutzer kann seinen 'Brief an die Redaktion' per eMail an den Leserbrief Blog / das Open Forum schicken, nein ... dort ungefiltert veröffentlichen (und eine Reaktion der Redaktion und/oder Mitleser erwarten).

Ich würde mich freuen, wenn es bald viele

lesersindschlauer@faz.net
zuschauerforum@rtl.de
leserbriefe@sueddeutsche.de
redaktionsschelte@welt.de
fuerdummverkauft@bild.de
aufwachen@waz.de
lesereingaben@wiwo.de

eMail - Blog-post Angeboten (bzw. Foren)* auf den 'Lieblingsseiten' der Nation gäbe!

via Amy Gahran

Amy beschreibt auch, was nervt und was man von Anfang an vielleicht gleich besser machen könnte.

*)
gerne auch für Audio- und Video-Mails oder 'näher am Heute' einen 'Friends Rooms' für Tweet storms ...

P.S.
o.k. sueddeutsche.de würde unter Hans-Jürgen Jakobs solche Leserbriefe sicherlich nur während der allgemeinen Büroöffnungszeiten zulassen und dies auch nur gefiltert, aber besser als überhaupt nicht ...

Market Research on Social Networks could produce wells of information

and direction for everyone out there and at the same time empowers the networkers to have their say.

I often wonder why SN provider are so reluctant to use this chance (for them, for the member, for whom ever) and install a research / test lab and screening room open to anyone to volunteer and/or make their opinion heard. Why keep SN provider all data so closed, just for themselves (and often it seems from the outcome, they don't even look at path to success) - and any publisher / plattform should be without, either.

Sample Representing User Connection within the SN



Anderson Analytics studied users on LinkedIn and identified four major types of LinkedIn User



Savvy Networkers (est. 9 million) are likely to have started using social networking earlier than others, are more tech savvy, and more likely to be active on other SNS sites like Facebook. Savvy Networkers have the most connections (61 on average) and are more likely than other segments to use LinkedIn for a wide variety of purposes other than job searching. Savvy Networkers have the second highest average personal income ($93,500) and may often have the word “Consultant” in their job description.

Senior Executives (est. 8.4 million) are somewhat less tech savvy and is using LinkedIn to connect to their existing corporate networks. They have power jobs, which they are quite content with, and are likely to have been invited by a colleague, and then realized how many key contacts were on the site and started building connections (32 on average). Senior Executives have the highest average personal income ($104,000) and have titles such as Owner, Partner, Executive, or Associate.

Late Adopters (est. 6.6 million) are likely to have received numerous requests from friends and co-workers before deciding to join. They are somewhat less tech savvy and are careful in how they use LinkedIn, tending to connect only to close friends and colleagues and have the fewest number of connections (23 on average). Late Adopters have the lowest average personal income ($88,000) and have titles such as Teacher, Medical Professional, Lawyer, or the word “Account” or “Assistant” in their job description.

Exploring Options (est. 6.1 million) may be working, but are open and looking for other job options often on CareerBuilder.com, perhaps in part because they have the lowest average personal income ($87,500). They are fairly tech savvy and use SNS for both corporate and personal interests.

More from this study here (PDF)

Here the (very simple) Questionnaire, in case you want to find out what label you are wearing (according to this study).

P.S.
My LinkedIn Profile

Thursday, November 06, 2008

Book Publisher look to Asia

Benjamin Joffe (plus8star) about digital, mobile Books ...

- Several best-selling novels in Japan were written on mobile phones (slide 45)

- There are quite a few mobile novels on the shelf (slide 46)

- the book Koi Sora (Loving sky, two volumes novel) were sold over 2 million times (and was/ is free to read on Mobile) and made it into TV (slide 47/49)

- the development of digital PC-Internet vs Mobile look like this



check out Benjamin Joffe presentation on Mobile Business and what you can learn from Asia here

P.S.
Can anyone tell why book publishers and distributors looking so narrow on their business, embrace and/or worry so much about digital book reader and don't care much about the 1.3 billion Internet connected PC's and 3.3 billion Mobiles? That are 4,6 billion devices vs. a very limited number of eReaders to be sold over the next few years!

Other entries on eBooks on this blog

Lord Chief Justice says the internet generation could be unsuitable as jurors

Heise Online has a great report on Sir Lord Igor Judge, Chief Justice (UK). He sees lots of problems ahead

Lord Judge wondered how long it would be before some of them asked for the information to be provided in forms that adapt to modern technology.
more

That is like in our industry. Many of us hope, that our readers & advertisers never ask to provide information & services in forms that adapt to modern technology ... ;-)

The Mobile Revolution in Seoul & Tokyo Land

A plus8star talk from Benjamin Joffe about Mobile TV, Mobile Advertising, Mobile Commerce, Mobile Books, Mobile Social Networks at Mobile Focus 2000 in Stockholm

Mobile Invisible Revolution
View SlideShare presentation or Upload your own. (tags: social future)

Verleger und Verlagmanager fahrt nach Japan und Korea, staunt und lasst Euch bitte, bitte verführen!

Die nächste VDZ Online Publishers Tour vom 8. - 14. Februar 2009 entführt sie nach Tokio & Seoul

aus dem Programm in Tokyo
- DeNa (Mobile-Commerce & Portal) www.dena.jp/en
- Nintendo (Anbieter von Videospielen und Spielkonsolen)
- Cyber Media (web und mobile Agentur)
- KDDI Studio (Anbieter von Mobile Technik)
- Nikkei Business Publications (Anbieter von Wirtschaftsinformationen & Fachmedien)

aus dem Programm in Seoul
- Ubiquitous Dream Hall (Technology Show room)
- NHN Corporation (Betreiber des Portals naver)
- Cyworld (Anbieter Social Network)
- SK Telecom (führender Mobil-Operator)
- Chosun Ilbo (Verlagshaus - Zeitungen)

das vollständige Programm gibt es hier (Anmeldung bis 15. November 2008)

Übrigens, den VDZ-Newsletter Online Publishing Asia – mit den digitalen und mobilen Trends in Japan, Korea und China für Zeitschriftenverlage gibt es bei Frau Anja Mumm (VDZ Digitale Medien).

http://www.vdz.de/newmedia.html

Dazu passende Beiträge:
The Mobile Revolution in Seoul & Tokyo Land

Mobile Social Networks - Best Practice Asia


Internet Nation South Korea: Some Fresh Figures (to compare)

Social Media & Social Networks werden schon bald wieder verschwinden

CyWorld - Auf Wiedersehen! But, Why


Japanese mobikade - Mobil Social Network Goes Europe

VDZ schärft den Blick für Südost-Asien und Social Media

The Future of the Publishing Business

(is already here, but some Publisher don't know that yet)



Found/Source: nearly 15 years ago in Editor & Publisher
for an astonished crowd at Vogel Media, wondering about Martins craziness.

Internationalisierung: Modelle für Kultur- und Verhaltensdifferenzierung

In der letzte Woche hatte ich, für eine Veranstaltung des Carl Hanser Verlags und dem Club Stuttgart (Kommunikationsverband.de), erstmals eine deutsche Übersetzung der Geert Hofstede‘s 5 und Fons Trompenaar‘s 7 Kulturdimensionen gebraucht. Solche Modell waren und sind e i n Ansatz um Anregungen zu finden, was man bei der Glokalisierung von Produkten & Service angeboten, Kommunikationskonzepten und Brandmanagement so alles falsch machen kann (und dann besser etwas anderes, etwas neues ausprobiert) und sind kein Ersatz für eine gewisse Emotionale Intelligenz und Interkulturelle Kompetenz.

Vielleicht können sie solche Ansätze für ihre Arbeit auch gebrauchen (solche Dimensionen sind übrigens auch im eigenen Unternehmen und Umfeld zu beobachten und zu beachten) und/oder haben damit bereits Erfahrungen, die sie mit anderen teilen und sich darüber austauschen wollen.

5 bestimmende Dimensionen in Nationalkulturen nach Geert Hofstede

(die Beispiele beziehen sich auf die Länder Mittel- u. Osteuropas, dem Thema des Vortrags)
Geert Hofstede untersuchte Einstellungen und Verhalten von Menschen aus 74 Nationen & Regionen (ursprünglich um herauszufinden welchen Einfluss diese auf das Verhalten von Unternehmen, deren Organisation und Führung haben) und arbeitete in seiner Studie „national influences" erst vier, später dann fünf bestimmende Kulturdimensionen heraus – die heute auch breite Anwendung in Kommunikation & Marketing finden:

Power Distance Index - Machtdistanz Index (PDI)
gibt an, inwieweit weniger mächtige Individuen eine ungleiche Verteilung von Macht akzeptieren und erwarten. Eine hohe Machtdistanz steht dafür, dass Macht sehr ungleich verteilt ist und dies von den weniger erfolgreichen akzeptiert ist, geringe Machtdistanz steht dafür, dass Macht weniger ungleich verteilt ist.
Beispiele: Hoch Slowakei (104), Russland (93), Rumänien (90) – geringer: Deutschland (35), Estland (40), Ungarn (46)

Individualism - Individualismus vs. Kollektivismus (IDV)
Sind Menschen eher individualistisch oder eher kollektivistisch (nicht im politischen Sinne) ausgerichtet. Selbstverwirklichung versus Einklang mit der Gruppe! Skala von 0 (stark kollektivistisch) bis 100 (= stark individualistisch) China and Japan
Beispiele: Hoch Ungarn (80), Deutschland (67), Polen (60) niedrig: Rumänien (30), Bulgarien (30), Russland (39)

Masculinity - Maskulinität vs. Femininität (MAS)
Ausprägung der jeweils vorherrschenden Werte (bei beiden Geschlechtern). Die Distanz, die Toleranz und Nachahmung zwischen Männern und Frauen und deren Werten. Maskulinität steht dabei für Leistung und Erfolg, Feminine Kultur ist eher sensibel, für Andere sorgend und Lebensqualität.
Beispiele: Eher maskulin: Slowakei (110), Ungarn (88), Deutschland (66) - eher feminin: Estland (30), Russland (36), Bulgarien (40).

Uncertainty Avoidance Index - Risikobereitschaft und Unsicherheitsvermeidung (UAI)
Wie hoch ist die Bereitschaft Risiken einzugehen und mit Unsicherheit klar zu kommen? Kulturen, die Unsicherheit vermeiden wollen, zeichnen sich durch viele Gesetze, Richtlinien, Sicherheitsmaßnahmen aus. Die Mitglieder sind emotionaler. Kulturen, die Unsicherheit akzeptieren sind tolerant, haben wenige Regeln, sind Relativisten. Mehr Sicherheit kann erzeugt werden, durch Technologie & Vorsorge, Gesetze & Ordnung sowie Religion.
Beispiele Hoch: Russland (95), Polen (93), Rumänien (90) - niedriger: Slowakei (51), Estland (60).

Long-Term Orientation - Lang- oder kurzfristige Ausrichtung (LTO)
Zeigt, wie groß der zeitliche Planungshorizont in einer Gesellschaft ist. Werte von Mitgliedern einer Organisation, die langfristig ausgerichtet sind: Sparsamkeit, Beharrlichkeit. Werte von Mitgliedern einer Organisation, die kurzfristig ausgerichtet sind: Flexibilität, Egoismus. (Nachträglich, als Referenz zum zunehmenden Einfluss Chinas / Ost-Asien)
Beispiele: Höchster Wert MOE: Ungarn (50) - geringster Wert: Tschechien (13)

Mehr dazu und die Indizes für alle 74 untersuchten Ländern / Regionen gibt es auf geert-hofstede.com

Marieke De Mooij (die Autorin von 'Consumer Behavior and Culture: Consequences for Global Marketing and Advertising', ISBN 978-0761926689) gibt in ihrem (frei verfügbarem) Beitrag im International Journal of Advertising "Convergence and divergence in consumer behaviour: implications for global advertising" (PDF) ein Einblick für die Anwendung der Hofstede'schen Dimensionen.


Die 7 Kulturdimensionen nach Fons Trompenaar und Charles Hampden-Turner

Universalismus vs. Partikularismus (was wichtiger ist, Regeln oder Beziehungen)?

Individualismus vs. Kollektivismus (funktionieren wir in / als Teil einer Gruppe oder als Personen)?

Neutral vs. emotional (zeigen wir unsere Emotionen)?

Präzise definiert vs. unscharf, nicht ausdrücklich bestimmt (wird Verantwortung ausdrücklich zugeteilt oder unscharf akzeptiert)?

Leistungsprinzip vs. Zuschreibung / Anerkennung (erhalten wir unseren Status durch Leistung oder durch Zuschreibung (der Gruppe, Herkunft, etc.)?

Sequentiell vs. synchron (machen wir Dinge einzeln nacheinander oder mehrere Dinge parallel)?

Eigenkontrolle vs. externe Kontrolle (kontrollieren wir unser Umfeld oder werden wir davon kontrolliert?)

Mehr dazu auf der Trompenaars Hampden-Turner Consulting Webpage

Die Charts zu meinem Kurzvortrag (bezogen auf MOE) gibt es hier (auf Slideshare) - und Beratung und Coaching von solchen Prozessen auch in den anderen eMartin.net Regionen (u.a. Süd-Osteuropa und Asien) auf Anfrage.

P.S.
In dem Vortrag habe ich auch (aber nicht zum ersten Mal) auf das Richard D. Lewis Differenzierungsmodell nach Verhaltenstypen eingegangen (siehe u.a. Handbuch internationale Kompetenz, ISBN 978-3593363936)

Wednesday, November 05, 2008

Studie: Brands in Social Media

Geht es nach der Studie



von ethority.de, HighText und dem Bundesverband Digitaler Wirtschaft findet der Austausch der deutschsprachigen Onlinenutzer vorwiegend (76,1 %) in Online Foren statt. Für die Studie hatte man 1.100.000 Äußerungen in xy Weblogs, xy Foren, xy Microblog-Diensten, xy Social Networks und xy Videoplattformen zu 550 Marken ausgewertet. Hier das Ergebnis der Auswertung:



Die Top 20 Buzz Themen



Ganz daneben finde ich übrigens, was Sten Franke über die Marke im Web 2.0 weiss, bzw. glaubt zu wissen:
"Im Web 2.0 soll nicht der Kunde die Marken finden, sondern die Marke muss den Kunden finden." Wie das wohl in den Foren, Blogs und Social Networks und deren Nutzern ankommt und ob das auch seinen Kunden vorschlägt?!

Mehr auf Ethority.de

Die Studie Brands in Social Media kann man für 500 Euro im ibusiness.de Shop kaufen.

Tribax Social Community Plattform und Baukasten - ein Ning auch für deutsche Medienunternehmen?

Wenn sie auf diesem Blog schon länger mitlesen, sind sie sicher schon einmal über die Social Network Plattform und Lösung von NING gestolpert. Zum Beispiel im Februar 2007: Ning In Full: A Second Thought From Michael Arrington

Bereits im Frühjahr hatte ich auf den rasanten Aufstieg von NING als Community Plattform hingewiesen: (mit Zahlen von compete): Im Februar Platz 20 unter den US Top Social Networks mit rd. 1,2 Millionen Besuchern / Monat und knapp 4 Mio. Visits.

Nielsen Online (Netrating, PDF) berichtete für September 2008 von 2,955 Mio. Unique Vistors auf dem NING Netzwerk (einen Wachstum von 251 % gegenüber September 2007) - was Platz 12 unter den SN in den Staaten bedeutet, falls ich mich nicht irre.

NING wird zum Beispiel von der US Association American Business Media genutzt für abmsocial - Einstieg über mein Profil

und von dem Fachmedium für Magazine-Management Folio: für ihr mediaPRO Social Network - Einstieg über mein Profil

Und ich hatte z.B. im Juni 2008 gefragt:
"I wonder, when the German Magazine Publishing Association VDZ and/or Deutsche Fachpresse or Horizont and/or WUV or turi2 start their social network for media professionals ... (in any case it would be educational for their member and might steer some activity on their members / users site!). If you don't want to wait for them, you can contact me, too! ..." ohne Resonanz.

Warum steht hier Tribax und nicht MyFaible, Mixxt, six groups, oder andere? Ich habe den Gründer und Promoter von Tribax Christian Fenner über Feedmap.net kennen gelernt und bei unserer Diskussion zu Schauspielvideo.de, marketing-fuer-schauspieler.de und dem Thema Social Media Marketing schätzen gelernt.

Gut drei Jahre später trafen wir uns am Prager Platz in Berlin und haben uns über alte und neue Zeiten und natürlich Christan Fenner's neuestes Baby Tribax unterhalten.

Mein erster Eindruck
- der Social Community Baukasten (kann sich m.E. zwar noch nicht mit NING vergleichen) deckt die Basisbereich ab und ist flexibel.
- Christian und die Leute von Tribax hören zu und entwickeln mit und für ihre Kunden / Partner
- Tribax bietet eine Stufenlösung (von kleinst- zu mittel-großen Unternehmen und plant ein branchenspezifische Ausprägung und Ansprache

Wenn sie aktuelle Pläne haben ihrer Magazin-Community, ihrem Portal oder Service-Website ein Online-Community und Social Media Funktionen hinzuzufügen, lassen sie es mich (oder direkt Christian Fenner) wissen.

P.S.
Irgendwie passt da ganz zu die Meldung Finanzspritze für Tribax von Alexander Hüsing dazu, dass die Positionierung und Profilierung als Anbieter/Partner von B2B und Special Interest Communities - in schwierigen Zeiten - Investoren überzeugt hat. Mehr auf dem Tribax Blog

Disclosure:
Ich habe Christian Fenner zugesagt, dass ich ihn und seine präsumtiven Kunden bei Bedarf in Sachen Strategie und Konzeption gerne unterstütze

Tuesday, November 04, 2008

VDZ-Jahrespressekonferenz: Herbstumfrage (2): Das Jahr 2009

aus den Umfrageergebnissen Teil 2 (Teil 1) - auswertbare Antworten 81 - Ergebungszeitraum Anfang September bis Anfang Oktober:

Welche Themen werden in ihrem Verlag 2009 Priorität haben

56 % Online Geschäft
56 % Crossmediale Vermarktung
31 % Neue Titel / Relaunches
25 % Innovationen im Vertriebsgeschäft
23 % Neue Geschäftsfelder (Bücher, DVD, CD, etc.)
21 % Online Video / Web TV
15 % Internationales Geschäft
12 % Kongresse, Seminare
7 % Corporate Publishing
5 % Mobile Vermarktung
5 % Messen
4 % Lead Generierung

Wie schätzen Sie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für ihr Geschäft in 2009 ein?

6 % deutlich besser
12 % etwas besser
23 % gleich
51 % etwas schlechter
7 % deutlich schlechter
1 % keine Angaben

Quelle:
Die Charts der Präsentation von Wolfgang Fürstner, GF des VDZ, auf der VDZ-Jahrespressekonferenz 2008 vom 4-November-2008 (per eMail)

PWC: Finanzkrise bremst Medienbranche aus ...

so eine Pressemitteilung von PriceWaterhouseCoopers vom 28. Oktober 2008, welche den German entertainment and media outlook 2008 - 2012 auslobt. Nach Meinung der Autoren wachsen die Umsätze stetig. Im Jahre 2008 um 1,4 % und durchschnittlich über die Periode 2008 - 2012 um 2 % ...

Ach so, und ich dachte immer es seien die (vielen) Führungskrisen in der Medienbranche

Mehr zum
PWC Global Entertainment und Media Outlook 2008 - 2012 (19-Juni-2008)

Zur VDZ-Herbstumfrage 2008

Aus den Umfrageergebnissen - auswertbare Antworten 81 - Ergebungszeitraum Anfang September bis Anfang Oktober
(bei Herrn Norbert Rüdell angefragt, und schon beantwortet): (die neuen Ergebnisse sind eingearbeitet)

Vertriebserlöse 2008 vs 2007
4 % deutlich besser
30 % etwas besser
27 % gleich
31 % etwas schlechter
5 % deutlich schlechter
(4 % keine Angaben)


Anzeigenerlöse 2008 vs 2007
7 % deutlich besser
25 % etwas besser
25 % gleich
31 % etwas schlechter
10 % deutlich schlechter
(2 % keine Angaben)

Onlineerlöse 2008 vs 2007
21 % deutlich besser
35 % etwas besser
22 % gleich
2 % etwas schlechter
0 % deutlich schlechter
(20 % keine Angaben)

Ertragsituation 2008 vs 2007
7 % deutlich besser
23 % etwas besser
23 % gleich
31 % etwas schlechter
10 % deutlich schlechter
(5 % keine Angaben)

via / mehr auf Horizont.net , der VDZ Pressemitteilung, und Kress

Ganz persönlich:
Die Veröffentlichungsgeschichte zur VDZ Herbstumfrage ist ein gutes Beispiel dafür, warum mir Zeitungs- und Zeitschriften lesen keinen Spass mehr macht. Es braucht viel zu viel Zeit die gewünschten Informationen durch Abwarten zu sammeln:

- 10:34 erste Kenntnisnahme im Feedreader VDZ - o.k. im Text einige versteckte Zahlen und viele Frage
- 13:09 zweite Kenntnisnahme im Feedreader horizont.net - im Text gibt es mehr Zahlen zu beser / gleich / schlechter und frage mich, was ist mit dem Rest?
... (taucht in Kurzform auf verschiedenen Feeds auf, ohne zusätzliche harte Informationen)
- Lese die VDZ-Pressemitteilung auf vdz.de und suche nach Links
- 14:09 Kress.de (via Feedreader) - finde dort ein paar ergänzende Angaben, trage diese nach
- 14:34 Veröffentliche hier, dass was ich bisher extrahiert habe zum Jahr 2008
- 14:42 Schreibe die Norbert Rüdell (VDZ) an und bitte um ergänzende Angaben
- 17:05 VDZ / Eva-Annabella v. der Schulenburg antwortet meine technischen Fragen zum Herbstmonitor und schickt die Präsentation der Jahrespressekonferenz [Danke!]

Ich ergänze den ersten Beitrag und schreibe
- 17:36 den Beitrag mit den Prioritäten und der Einschätzung der Wirtschaftlichen Lage für 2009

Publishers: Make Internet & Mobile Service Provider and the GYM's Pay

Peter Osnos wrote on November 3, 2008 on The Century Foundation:

"There was a lot of major news last week, but for the media business nothing was more important than Google’s settlement with book publishers of law suits challenging the right to digitize copyrighted books for search and distribution without paying for them. Google will pay $125 million to the plaintiffs, publishers, and authors, and will cover legal fees for what was a protracted haggle ..."

"... the major point is that Google has now conceded, with a very large payment, that information is not free. This leads to an obvious, critical question: Why aren’t newspapers and news magazines demanding payment for use of their stories on Google and other search engines? Why are they not getting a significant slice of the advertising revenues generated by use of their stories via Google?"

"Google makes a fortune. The leading Internet service providers and telecommunications giants like Verizon are doing fine also (Verizon’s profits were up 31 percent in the third quarter of 2008). But key providers of the news that flows through their digital services are being asphyxiated to an extent that is a massive threat to our information culture, a pillar of our democracy. It’s that serious ..."


The end of free?
For the User / Customer the Internet is not free. They invest their time and spend quite some money (which goes to the Internet / Mobile Service provider).

If Google makes (or spends money e.g. Book project) , Google should not only pay the author /content provider but also the user / reader ( so rightly, Harvard dropped out of the scanning program, this is not anymore a part of free)

For advertisers advertising was never free. Their advertising money which goes from and with 'content' and should be shared between the content provider / author, the reader / user and the provider of this services?

What do you think?

Lateinamerika: Werbeausgaben nach Medienkategorien

Immer wieder einmal überlegen sich Verleger in Deutschland, was den wohl der nächste große Wachstumsmarkt für Verleger sei. Für ein Projekt habe ich (wie letzte Woche für die MOE / CEE Länder) einmal nachgerechnet, wie sich die Werbeausgaben in ausgewählten Ländern Lateinamerika / Südamerika auf die verschiedenen Medien verteilen.

Hier die Daten für Argentina, Brazil, Chile, Columbia, Ecuador, Mexico, Peru, Venezuela.

Werbeausgaben nach Medien in ausgewählten Ländern Lateinamerikas / Südamerikas


Nach Angaben aus World Magazine Trends 2007 / 2008 Hrsg. Von FIPP / ZenithOptimedia

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Lateinamerika Ad Share Tabelle
(mit den letzte jeweils verfügbaren Einzelwerten, Vergleich mit DE, UK, USA)



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Die aktuelle Ausgabe der FIPP / ZenithOptimedia World Magazine Trends - mit 54 Länderübersichten - gibt es bei FIPP.

(Kurzbesprechung)

P.S.
Übrigens will u.a. Editora Abril SA den umgekehrten Weg beschreiten und sucht u.a. diese Woche in Moskau auf der WMM nach Lizenzpartnern. Bei Interesse bitte melden

Monday, November 03, 2008

Marketing & Branding in Mittel- und Osteuropa

Hier ein Auszug aus der Kurzpräsentation auf einer Veranstaltung des Hanser Verlags München und des Kommunikationsverbands Club Stuttgart, in der Hochschule der Medien.

MOE / CEE Useful Addresses: Media & Marketing

A Collection of Central- and Eastern Europe addresses for Publishers and Marketer - previous published on eMartin.net News -

incl.
- Advertising Association
- Business News in English
- Chamber of Commerce
- Circulation Audit
- Direct Marketing Association
- National Investment Agency
- Media Monitoring Agencies
- Postal Service
- Publishers Association
- (National) Trade Fair Organization
- (National) Statistical Office

Bulgaria / Bulgarien / България

Croatia / Kroatien / Hrvatska

Czech Republic / Tschechien / Česko

Hungary / Ungarn / Magyarország

Poland / Polen / Polska

Russia / Russland / Россия

Romania / Rumänien / România

Serbia / Serbien / Srbija

Slovakia / Slowakei / Slovensko

Ukraine / Ukrayina / Україна


Additions and corrections are always welcome!
Ergänzungen und Korrekturen - immer willkommen!

Sunday, November 02, 2008

Mobile Social Networks - Best Practice Asia



from plus8star on QQ

The Russian Periodical Press Report 2008

A few days before the FIPP 'WorldWide Magazine MarketPlace' (November 6-7) takes place in Moscow the Russian Association of the Press Publisher (GIPP), has published the Federal Agency for the Press and Mass Communications (FAPMC) Periodical Press Report for 2008.

It reports on the general situation, M&A, newspaper, magazines, custom publishing, advertising, circulation and distribution, paper & printing service market.

If you are interested in getting an overview, check this report. Here some general charts from the report:



Source: AKAR, ARPP, Russian Postal Service, Rospechat


Top Publisher by Readership



Top Publisher by Advertising



Growth in Advertising by Media



Comparison Adspend Russia - World Total




Full Periodical Press Report Russia 2008 (104 pages, PDF)

MOE / CEE Werbeausgaben nach Medienkategorien

Hier ein Update (alte Version) zur Verteilung von Werbeausgaben auf verschiedene Medien in ausgewählten Ländern Mittel- und Osteuropas.


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Die dominierende Rolle in den MOE-Ländern spielt die TV Werbung, die - wenn auch recht unterschiedlich in den ausgewiesenen Ländern - deutlich höhere Anteile auf sich vereint, als zum Beispiel in Deutschland. Das Wachstum der Gesamtwerbeausgaben liegt deutlich über den Vergleichswerten der alten EU-Länder und den USA. Interessant auch, dass u.a. in den Ländern Russland, Ukraine, Rumänien aber auch Polen, die Ausgaben für Werbung in Magazinen vor denen in Zeitungen liegen (nicht zuletzt mitverursacht durch die Aktivitäten deutscher Großverlage).

Die Zahlen stammen aus der FIPP Publikation World Magazine Trends und Angaben lokalen Media Monitoring Institutionen.

Die CEE Ad Share Tabelle (mit den letzte verfügbaren Einzelwerten)


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Die aktuelle Ausgabe der FIPP / ZenithOptimedia World Magazine Trends - mit 54 Länderübersichten - gibt es bei FIPP.

(Kurzbesprechung)