Sean Maloney, Intel's Number 2 and head of marketing talks with Intel Insiders about Intel's decision to move away from TV and move nearly all spending online ...
Min 9:43 min.
Monday, June 30, 2008
Intel Insider: Why We Concentrate Our Ad Spending On Online
At 4:10 PM by hemartin 0 Comments
Labels: Ad Spending, Advertising, Newspaper, Online Advertising, TV
ePaper in Deutschland - ungezählt und/oder ungeliebt?
Es ist schon ein paar Jahre her, dass wir hier die führenden deutschsprachigen Tageszeitungen nach ihrer ePaper-Verbreitung gelistet hatten. Hier zur Erinnerung ...
Jetzt hat mir Piotr (e-Kiosk.pl) ein paar Zahlen über den Anteil von ePaper bei einigen polnischen Zeitungen / Newsmagazinen geliefert
Anteil ePaper Auflage polnischer Titel
6 % Gazeta Wyborcza
5 % Wprost
3 % Polityka
3 % Newsweek
2 % Gazeta Pawna
Und zum Vergleich in Deutschland - hat sich da in den letzten Jahren etwas bewegt? Nicht wirklich. Jedenfalls nicht, wenn man die IVW-Meldungen als Basis nimmt. Fast alle Magazine lassen ihre (tatsächlichen oder möglichen) ePaper-Auflage unter den Tisch fallen, mit ganz, ganz wenigen Ausnahmen: z.B. ADAC motorwelt mit immerhin 106.803 (Anteil 0,76 %) . Und auch die Suche nach ePaper-Auflagen für Fachzeitschriften bringt bei IVW.de nur 4 aktive Titel/Ausgaben.
Anteile ePaper Auflage deutscher Zeitungstitel
Liegt es an mangelndem Interesse der Leser / Nutzer? Der Werbetreibenden? Der Verlage oder vielleicht geeigneten Dienstleistern?
In Deutschland bietet ePaperstar.de zur Zeit
10 Fachzeitschriften
98 Zeitschriften
16 Zeitungen
an und LeserAuskunft.de hat jetzt den Verkauf von ePaper (PDF) jetzt auf Pressekatalog.de integriert ...
Die führenden Anbieter / Dienstleister in Polen sind
eGazety.pl mit 111 Titeln
Nexto.pl mit 93 Titeln und
e-Kiosk.pl mit 80 Titeln
Wer mehr zur Situation in Polen erfahre möchte, klicke hier auf money.pl (und kann dann gleich seine polnischen Sprachkenntnisse auffrischen ...
In USA tut sich auch im Bereich B2B wesentlich mehr BPA Digital Editions Report 2007
Alle Einträge Digital Delivery
Ob es den deutschen Verlagen zu geht? Ob Kosteneinsparungen im Vertrieb und die Distribution und Einbindung von eMagazinen und eZeitungen in Unternehmen, Organisationen, Netzwerken und Prozesse nichts zählen?
Publikumszeitschriften: 1. Halbjahr 2008 minus 4,4 %
Die neue Statistik der ZAS (VDZ) auf pz-online.de zeigt für das erste Halbjahr ein Minus von 4,4 % an. Diese Darstellung ist eine Ausschnittsbetrachtung und beinhaltet nicht alle Magazine einer Kategorie. Zum Beispiel nur 'Coupe' bei Erotikzeitschriften oder das 'Internet Magzin' bei Onlinezeitschriften. Ohne Neueinsteiger läge das Minus übrigens bei über 5 %.
Statistik Anzeigenaufkommen Publikumszeitschriften: 1 Halbjahr 2008
Eine detailierte Betrachtung gibt es hier (Excel-Chart) mit allen Einzelwerten.
Die Sozio-Demographie Sozialer Netzwerke
Deutsche-Startups.de hat auf der Basis der AGOF die Strukturdaten von (der AGOF angeschlossenen) Social Networks Lokalisten, MySpace.de, SchülerVZ, StayFriends und StudiVZ ausgewertet ...
Alter
Bei den ganz Jungen (14 - 19 Jahre) macht, wie könnte es anders sein, SchülerVZ das Rennen mit 63 %, bei den 'reiferen' Jahrgängen (ab 50 Jahren) StayFriends mit 18, 4 % (Best Ager Netzwerke waren nicht in der Auswahl)
Bildung
Bei StudiVZ gibt es (nach AGOF) weniger Mitglieder mit Hochschulreife (41, 8 %) als mit mittlerer Reife (42, 0 %) und SchülerVZ kommt bei dieser Auswahl besonders gut bei Leuten an, die keinen Schulabschluss oder einen Hauptschulabschluss haben 36, 3 % - ein Wink mit dem Zaunpfahl für die Schulpolitiker?
Tätigkeit
Bei studiVZ sind nur noch 41, 0 % in Ausbildung (Studium) über die Hälfte (51, 2 %) steht schon im Beruf; die meisten Berufstätigen bietet StayFriends (74, 4 %) gefolgt von Lokalisten (61,3 %).
Alle Daten in übersichtlichen Tabellen auf deutsche-startup.de
Saturday, June 28, 2008
Zukunft Kommunikationsfachpresse: Zähne zusammenbeisen ...
Nachtrag zu: Erfolg im Netz: Nachgezählt bei Horizont und W & V
Kai-Hinrich Renner (WamS) und Peter Turi plaudern über die (K)Zukunft der Branchenpresse ...
Früherer Eintrag:
Blick durch's Schlüsselloch: Meedia
Friday, June 27, 2008
William Henry Gates III
Es ist genug geschrieben und geredet worden, über den Abschied von Bill Gates als Vollzeitbeschäftigter bei Microsoft und natürlich wünschen wir ihm und den Benefizianten seiner Bill & Melinda Gates Foundation, dass er in seiner neuen Vollzeitstelle mindestens ebenso erfolgreich ist, wie mit Microsoft.
Meine ersten persönlichen Kontakte mit Bill hatte ich als Vertriebspartner der Microsoft Software (Intersoft/Liveboat) auf der COMDEX und als damaliger Verlagsleiter von CHIP Deutschland.
Wenn ich mich recht erinnere, war es der erste Besuch von Bill in Deutschland und er wollte natürlich (via PR-Agentur) der damals führenden Microcomputer-Zeitschrift CHIP Deutschlands ein Interview geben.
Ich erhielt damals einen erschreckten Anruf aus unserer Münchner Chefredaktion. Es hätte sich da ein gewisser Gates von einer Firma Microsoft aus den USA gemeldet und wollte unbedingt ein Interview mit uns machen, ob ich nicht dabei sein könnte, man wüsste gar nicht so recht was man ihn denn fragen solle ...
Diese handveredelte Visitenkarte von William Henry Gates III stammt von diesem ersten CHIP Interview in München
Bill Gates der Programmierer - Interview von 1986
aus Susan Lammers: Programmers at Work
384 Seiten, Paperpack, Microsoft Press (2-June-1986)
Orginal Cover via internetducttape.com
Erfolg im Netz: Nachgezählt bei Horizont und W & V
Für ein Projekt haben wir uns die Entwicklung von horizont.net und wuv.de auf der Basis der IVW Zahlen für den Zeitraum 5/2007 bis 5/2008 angeschaut.
Ergebnis Horizont
Trotz eines Relaunch Anfang November (7-Nov-2007) konnte sich Horizont Mai 2007 zu Mai 2008 nur unwesentlich verbessern. Die Zahl der Visits nahm übers Jahr zwar um 21,8 % zu, die Zahl der PageImpression's nahmen aber sogar leicht ab.
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Ergebnis W&V
Auch wenn der Geschäftsführer Martin Korosec wohl gar keinen großen Wert auf Besucher im Web zu legen scheint, konnte er doch nicht verhindern, dass die Besuche auf wuv.de im Zeitraum um 56,5 % zulegten. Und im Gegensatz zu Horizont.net legte W&V auch bei den PageImpression's um 52 % zu.
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Ob damit das Ende der Fahnenstange, das Ende von nützlichen, gewollten und bezahlten Inhalt- und Service-Angeboten erreicht ist? Was meinen Sie?
Hinweis auf eine Korrektur:
Kollege Bernhard Pitz hat darauf aufmerksam, dass es sich bei der IVW Wertung um Visits / Besuche und nicht um Unique Vistors und Vistors handelt. Danke, korrigiert.
At 2:13 PM by hemartin 0 Comments
Labels: B2B Online, Horizont, Online Business, Online Publishing, WUV
Thursday, June 26, 2008
Print-Brüder und -Schwestern im Geiste - eine Geschichte wie die von Kain und Abel
Schon damals haben wir uns gewundert, warum die Verlage in ihrer Mehrheit ihren einzigen Unsterstützer und einen wahren, starken Freund für Print so vehement ablehnt. Nun haben beide (scheinbar) eingelenkt und die Post wird noch 2008 drei hochauflagige Printtitel auf den Markt bringen ... berichtet jetzt pHorizont (dfv) in Ausgabe 26/2008
Die Printauflagen (-statistik) ist - für die Dauer des Projekts jedenfalls - gerettet. Es kann sich ja kein Beschenkter im Vorfeld wehren, wenn Printprodukt mit einem gewissen redaktionellen Anteile in die "Keine Werbung, bitte!" - Briefkästen gesteckt werden, man kann das nur nachträglich - wenn auch nicht sehr umweltfreundlich - entsorgen.
Mal sehen, ob die Einnahmen (aus Anzeigen) über 'Content', anders als für die meisten Internetangebot, auch, wenigstens teilweise, bei den 'Content-Produzenten' ankommen und nicht nur ein paar Brösel vom Tisch des Hauses für Autoren, Fotografen, usw. abfallen ...
P.S.
Wundern Sie sich auch, warum zum Ende eines Quartals immer dicke Packen von IVW-geprüften Zeitungen im Hausgang rumliegen? Heute 30 Exemplare der Berliner Morgenpost, letzte Woche Donnerstag, in etwas die gleiche Menge der Berliner Zeitung?
Frühere Einträge:
Nationale Initiative (nicht der Post) Rettet die Printmedien (der Printverlage)
Gratisblatt der Post bedroht die deutsche verlagsbranche und Kultur
Der VDZ ist erzürnt, ob der Pläne der Deutschen Post für neue Gratisblätter
Die aktuelle AGOF Internet Facts 2008-I
für den Berichtszeitraum Januar - März 2008.
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Vermarkterranking
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Alle anderen Daten und die Präsentation hier
At 11:36 AM by hemartin 0 Comments
Labels: Internet, Online Advertising, Online Marketing, Onlinemedien, Statistik, Studie
Seth Godin Makes Marketing more Complicated
He wants us to replaces the good, old easy to memorize 5 P's (Product, Price, Place, Promotion and People)
with DI, SPS and C ,
where D=Data on I=Interaction and S=Stories on P/S=Products/Services brings in the C=Connection your can build on
more
Why Advertisers need to spin their yarn ...
(Author)ity: The Importance of Storytelling
by Simon Kelly on ADWEEK (25-June-2008)
What Blogger's Want from PR People, PR Agency's
Nachtrag:
(Blogger) pitchen: 15 Regeln für das Rendezvous von Olaf Kolbrück
Lee Hopkins read through a Text100 survey on what Blogger want from PR Agencies (in Asia-Pacific)
From Lee's summary / key findings:
- We want to be treated professionally, not just as an electronic deposit box for your endless releases
- We want to build up a long-term relationship with you, Mr/Ms Agency, therefore please start a conversation with us before you hammer our inboxes
- Be a part of the blogging community that you wish to engage with. If you don’t know who and what the key players and key issues are, we won’t take you seriously
- The Social Media News Release is key to gaining our respect. Use it, or lose it
- The majority of us do believe in disclaimers
- the vast majority (99.985%) of us do this for love, not money, …
via/ more at Better Communication Results Blog
Sample Chart: Preferred means of contact
The full Text100 presentation is available here (PDF)
Florian Ranner auf grenzposten.de
über die Ergebnisse einer Umfrage Blogger vs. PR in Deutschland
Earlier entries:
Social Media News Release Templete Version 1.5
Template Social Media Press Release 1.0
A Chronicle of the Social Media News Release (so far)
Wednesday, June 25, 2008
The Future for Web Publishers

Part one of Jeff Jarvis's seminar to the Guardian as part of the Future of Journalism series (39:47 Minutes) and The Guardian is generously sharing it with the rest of Us.
Addendum - Jeff shares now his 10 question on his Blog BuzzMachine:![]()
Part two is now online
It's a Link Economy, Stupid
In part two of his seminar Jeff argues that links are worth more than content
See / watch all other speakers, lectures and reports on the still ongoing Guardian's Future of Journalism Conference, here.
Tuesday, June 24, 2008
Whitepaper: Social Advertising Intelligence

(8 pages, PDF, 2,3 MB)
Social Advertising Intelligence defined as "Combined market segmentation and context with customer behavior and social network profiles"
written and posted by Janne Aukia at xtract.com
via Alan Moore
At 6:03 PM by hemartin 0 Comments
Labels: Advertising, PDF, Social Advertising, Social Community, Social Media, Social Networks
Comparison: Internet Usage in Europe
from the (N)Onliner Atlas 2008 - presented this morning in Berlin from the Initiative d21 (by TNS Infratest)
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Ranking Internet Usage / Penetration
1. Iceland 90 %
2. Norway 85 %
3. Netherlands, The 84 %
4. Denmark 81 %
5. Sweden 80 %
6. Finland 79 %
7. Luxembourg 78 %
8. Germany 72 %
9. Great Britain 72 %
10. Belgium 67 %
11. Austria 67 %
12. Estonia 64 %
13. France 64 %
14. Ireland 57 %
15. Slovakia 56 %
16. Latvia 55 %
17. Slovenia 53 %
18. Spain 52 %
19. Hungary 52 %
20. Czech Republic 49 %
21. Lithuania 49 %
22. Malta 45
23. Poland 44 %
24. Portugal 40 %
25. Italy 38 %
26. Cyprus 38 %
27. Greece 33 %
28. Bulgaria 31 %
29. Serbia 30 %
30. Romania 24 %
more on the 2008 (N)Onliner Atlas
Looking for more data on IT&C Europe - visit eurostat here
Select Industry, trade and services
than Information society statistics
than (maybe, or something else)
- Computer and the Internet in households and enterprices
- eCommerce by individuals and enterprises
Why is it so complicated, I don't know! Maybe this people want to educate us ;-)
At 1:09 PM by hemartin 0 Comments
Labels: (N)Onliner, CEE / MOE, EU, Europe, Internet, Spain, Statistik, Stats
42,2 Mio. Onliner in Deutschland
Internet Nutzer / User in Deutschland (ab 14 Jahren)
Heute wurde in Berlin der (N)Onliner Atlas 2008 der Initiative d21 vorgestellt ...
42,2 Mio., das sind rund 65 % der Bevölkerung ab 14 Jahren
und 3 Millionen mehr als im Vorjahr, d.h. der Anstieg der
Internetnutzung 2007 / 2008 hat sich gegenüber dem Vorjahr
verdoppelt.
Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick
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Die Stichprobe 52.503 Interviews und wen es interessiert, kann das ja noch einmal mit den Zahlen der ARD/ZDF Onlinerstudie 2008 (Selbsteinschätzung: Messlatte der Internetentwicklung in Deutschland) vergleichen, die auf der Befragung von 1.802 Erwachsenen beruht.
Zum Download der Studie als PDF (7 MB)
(Fortsetzung folgt)
- Internet Use in Europe
Das miese Image von Journalisten (Video)
... und in guter Gesellschaft.
NDRfernsehen (9:17 Min.)
via medienlese.com
Qualitätsjournalismus in Deutschland (PDF, LfM NRW)
The Age of the Mass Media is Just That An Age
"It doesn't have to last forever", said Jay Rosen at the World Economic Forum in January 2004 explaining, that we are in a process reinventing the communication techniques of an earlier era, when a learned elite exchanged knowledge and opinion via private correspondence and technology makes it now possible to extend that exchange to a broad audience.
Leonard Witt points to this quote after reading Richard Pérez-Pena's report in the New York Times (23-June-2008)
Papers Facing Worst Year for Ad Revenue
Quote:
"Analysts and newspaper executives find themselves revising their forecasts downward every few months, unable to gain a stable footing on a sinking floor. Papers have cut costs by shedding thousands of workers, eliminating some distribution routes and printing fewer, smaller pages, but profit margins continue to shrink ..."
I find it somehow strange, that newspapers executives and journalist are morning together about the danger of losing a cultural achievement and guarantor of democracy and blame the Internet and the previous so called readers to do all evil to (them and) our culture. On the other hand newspaper executives and investors seem to applaud, every time they can reduce staff, down size the newsroom, down size the paper, reduce the number of pages, 'losing' (getting rid of under-) paid circulation to safe cost and increase profit (but for how long?).
They execrate their 'readers' and the Internet for an F.O.C. culture and deliver their news on paper cheaper (and much below costs) than most / any Telco’s to your doorsteps and keep whining aloud (and only then), if their financier-advertiser move on because they have better ways to communicate with their existing and future clients.
Please wake up and adapt you revenue model. Whether you are in the paper business, investment business, advertising business, news business, in journalism, do it and do it good!
Monday, June 23, 2008
Ehrhardt F. Heinold berichtet von der AKEP Jahrestagung
am 18. und 19. Juni in Berlin ... auf seinem Blog zum Publishing Business hier
(Meine) Kurzfassung:
Trotz lebhaften Träumgeschehens scheinen die Zentren für die Innervation der Motorik der Verlage irgendwie (noch) biochemisch blockiert ...
AKEP = Arbeitskreis Elektronisches Publizieren im Börsenverein des Deutschen Buchhandels
46. Würzburger Werbefachgespräche: Nachhaltigkeit, Glaubwürdigkeit, Vertrauen
Alles was Rang und Namen hat in Sachen B2B Kommunikation (na fast ...), hat sich sich schon via Blogs, friendfeed, Twitter, Dopplr, eMail, usw. nach Würzburg verabschiedet.
Dort geht es ab 9:30 um gute B2B Kommunikation. Unter anderem spricht / moderiert dort
Klaus Eck: Unternehmen im Kampf um ihren guten Ruf im Netz (klingt irgendwie martialisch und ein wenig gestrig, oder?)
Jörg Ihlau: Perspektiven für CSR - von Political Correctness zu effizienter Kommunikation (ich wünschte mir da mehr "Herz" (siehe unten) und etwas weniger "Verstand")
Bernd Pitz: Moderiert einen Workshop: Welche Entwicklung in der Kommunikation sind nachhaltig (Was wohl die Verfallzeit der Ergebnisse dieses Workshops sein werden?)
das gesamte Programm gibt es hier.
Ob es dazu Lifestream Video, Audio oder Live-Blogs, Twitter-feeds gibts dazu haben Christian Schmitt (MediaTreff) und Thomas Emmerich (Vogel Industriemedien) bisher noch nichts verraten.
Rechtzeitig dazu gibt es auch ein MediaTreff Video: Dr. Kurt Eckernkamp über CSR
Sunday, June 22, 2008
Zukunftgespräche: Digitalisierung der Verlagswelt (Audio)
Mit Gutenberg ins Internet, vom Inforadio des rbb [Audio MP3 49:50 Min.)
Beim 46. Zukunftsgespräch (rbb) im Rahmen des Berliner Bücherfestes (21. Juni 2008) diskutiert
Detlef Bluhm, Börsenvereins des Deutschen Buchhandels (LV Berlin-Brandenburg)
Sybille Lewitscharoff, Autorin
Sascha Lobo, Zentrale Intelligenz Agentur
René Strien, Aufbau Verlagsgruppe
über die Zukunft von Büchern, Verlagen und Autoren. Moderator: Alfred Eichhorn, Inforadio des rbb
In Kurzform:
Mit dem Kampf für das Buch (zwischen zwei Buchdeckel) führen wir (wie Alt gegen Neu/Jung seit Jahrtausenden) einen Stellvertreterkrieg für den Bewahrung und nicht der Entwicklung der Kultur (und u.a. die Lese- und Sprachfähigkeit). Da 'wir'nicht wissen ob, wann und wie dieser Kulturkampf gewonnen wird, bereiten wir uns auch auf eine digital Welt vor (u.a. Libreka) ... die Geschäftsmodelle sind allerdings noch nicht ausgereift, aber alles was nichts kostet ist nichts Wert und wer etwas ohne Bezahlung herunterlädt ist ein Dieb ..
Zur Erinnerung, die Veranstaltung fand im Rahmen der Zukunftsgespräche auf dem Berliner Bücherfest statt. Ob Bücherfreunde nach dieser Diskussion jetzt schlauer sind? Autoren wissen, wie sie zukünftig ihre Leser finden und in Kontakt stehen (und besser bezahlt werden)? Oder/und Verlagsmanager ihr Geschäft jetzt auch im und mittels Internet erfolgreich aufstellen? Hören sie selbst ...
Ich fand beide Veranstaltung nicht viel Wert, vielleicht stimmt Sybille Lewitscharoffs 'Was nichts kostet ist nichts Wert' These ja doch!?
Leider auch nichts wert,
im Sinne von kostenlos als PDF
Wie das Internet den Buchmarkt verändert
von Arnold Picot & Christoph Janello, Friedrich Ebert Stiftun
49 % if US Citizen Say Government Should Regulate Internet
according to the Rasmussen Reports
"Saturday, June 21, 2008:
Nearly half of Americans (49%) believe that the federal government should regulate the Internet the same way it does radio and television, according to a new Rasmussen Reports national survey. Thirty-five percent (35%) disagree, and 16% are undecided ..."
Das muss man sich einmal vorstellen:
Je nach Altersgruppe sind rd. 8 bis 40 % der Onliner (in irgendeinerweise) selbst aktiv im Netz (sie schreiben etwas, laden Bilder hoch, legen Profile an, usw.). Statt den 375 Radio und TV Sendern müssten dann zukünftig in Deutschland rd. 15 - 20 Millionen Bundesbürger angeleitet, reglementiert und kontrolliert (und dann sicher auch bestraft ) werden.
Ich kann nur hoffen, dass Wolfgang Schäuble nicht Wind von der Sache bekommt ...
Es geht NICHT ohne Print - jedenfalls nicht bei Bertelsmann
von Bernd Pitz gefunden und aufgespießt
Ja Print hat seine Anhänger, seine Vorteile und seinen Platz ... (noch für eine lange Zeit).
Als allgemeines Lexikon aber halte ich einen 'Snapshot' auf Print (jedenfalls für die antizipierten Leser) für völlig überflüssig. Geplant als Reihe / Sammlungen zu bestimmten Themen (also in anderer Organisationsform) wäre das vielleicht schon etwas anderes ...
O.K. Zwei positive Aspekte könnte ich bei diesem Projekt ausmachen:
1. Bertelsmann leistet einen wesentlichen, finanziellen Beitrag um die Wikipedia zu erhalten, wie sie angelegt ist / war
2. Bertelsmann bezahlt die Leistungen der Autoren und Wikipedia-Lektoren angemessen
via / mehr beim Kollegen Bernd Pitz
P.S.
Wie sagte doch gleich nochmal Beate Varnhorn (Bertelsmann Lexikon Institut) bei der Ankündigung:
"Das Wikipedia-Lexikon trägt dazu bei, das Wissen in die Welt zu tragen und nachschlagbar zu machen. In der komprimierten einbändigen Druckausgabe wird es neue Zielgruppen erschließen, die das Wikipedia-Projekt kennenlernen und an ihm partizipieren."
Jetzt also deutschsprachiges WWP statt WWW. Und auf die neue Zielgruppe bin ich gespannt ;-)
Saturday, June 21, 2008
Deutsche Fachpresse Yellow Paper: Der Relaunch von Fachmedien
verfasst von (dem geschätzten Kollegen) Winfried M. Ruf (60) und herausgegeben von der Kommission Redaktion bei der Deutschen Fachpresse: 25 Seiten, pPapier, Preis für Mitglieder 19,80 Euro, Nicht-Mitglieder 39,80 Euro.
Eines vorweg, für alle die das 3x3 Konzeptverfahren nicht kennen, oder deren Erfahrung mit Winfried Ruf und seinem 3x3 Verfahren schon länger zurückliegt - uneingeschränkt empfehlenswert, eine "Investition" die sich sicher lohnt, ob die 'relative einfache Anleitung' den Prozess wirklich einfacher, da habe ich so meine Zweifel. Aber warum sollte / könnte eine Relaunch etwas Einfaches sein, da müssen so oder so Könner ran.
Winfried Ruf hat seine Erfahrungen u.a. in 14 Jahre bei WEKA, zunächst als Verlagsleiter, dann als Geschäftsführer gesammelt und ab Anfang der 90er Jahre 'Generationen von Verlagsleuten' (u.a.) mit dem von ihm entwickelten und weiterentwickelten 3x3 Verfahren geimpft. Die Dienstleistung bietet er (u.a.) auch heute noch über sein Fachmedien Institut in Mering an.
Zum Inhalt
Im ersten Teil wird definiert, was im Rahmen des Papers unter Relaunch verstanden werden soll. Dann folgt eine ausführliche Anleitung zur Anwendung des 3x3 Verfahren bei der Entwicklung eines Relaunchkonzepts. Im dritten Teil erfolgt eine Anleitung zur Steuerung und den Instrumenten eines Relaunchprozesses (das ist sehr praxisbezogen und meiner Meinung nach ein wenig weit weg wie Verlage heute arbeiten bzw. arbeiten könnten). Im vierten Teil geht Ruf dann mit dem geneigten Leser ein Relaunch Fallbeispiel (M&T Metallhandwerk) durch um dann noch kurz sein Modell des Medienkranzes und der Medienmarke vorzustellen. Dazu kommt noch ein Glossar und die 3x3 Formblätter zum Leser- bzw. Werbe-Markt.
Wenn man dieses Modell (oder ein anderes) erstmals anwendet ist es sicher vorteilhaft, sich externer Beratungs- oder Coaching-Kapazität zu bedienen (siehe oben, z.B. Fachmedien Institut); sonst funktioniert am Ende zwar das Modell, aber der Relaunch am Markt kommt nicht zum Fliegen.
Man merkt auch ein wenig, dass das Paper auf vielen Projekten und Schulungen beruht. Warum soll ein solcher Relaunchprozess 1 Jahr oder länger dauern? Warum endet der Relaunch mit der (Neu-)Vermarktung - wo wir doch alle schon erfahren haben, dass Konzept - Implementierung - Fertig in der Praxis nicht funktioniert? Warum sollen sich die Beteiligten in die Köpfe der Kunden hineinversetzen (wie wirklichkeitsnah ist/wird das), statt diese in den Prozess einzubeziehen? Warum verliert man kein Wort über aktuelle Hilfsmittel der Zusammenarbeit? Warum geht Ruf hier noch von dem "alten" (schon damals falsch verstandenen) Rollenverständnis aus, dass der Verlag der Mediator zwischen den Leser- und Werbe-Kunden ist und seine Aufgabe "nichts anderes (ist) als bei der Information behilflich zu sein." ...
Wie schon gesagt, die 'Schutzgebühr' und die Lese- und Verstehen-Zeit ist gut angelegt ... in der Praxis sollten dann, dies ist jedenfalls meine Erfahrung, in allen Phasen jeweils mehrere Methoden 'abrufbar' sein, um die Beteiligten zu unterstützen und die Prozesse zielführend voranzubringen.
Kaufen kann man das Yellow Paper Relaunch per eMail bei seiring (at) deutsche-fachpresse.de
P.S.
Auch ich (via mcc consulting) und Partner von eMartin.net bieten Relaunch-Begleitung und/oder Training and Coaching von Relaunch und Projektentwicklung in Deutschland und International an.
Friday, June 20, 2008
Der Einfluss von Medien auf Entscheidungen - Digital Influence Index
Fleishman Hillard / Harris Interactive veröffentlichten ihren "Digital Influence Index" (DII) und präsentieren die Ergebnisse der Studie (12. Juni 2008) mit interessanten Ergebnissen für UK (1.933 Teilnehmer), Frankeich (2.013 Teilnehmer) und Deutschland (975 Teilnehmer) ...
Der Media Index Score
liegt nahe bei einander. In Deutschland haben Zeitungen auf Kosten von TV einen etwas höheren Wert.
Die anteilige Mediennutzung nach Zeit
Hier liegt (nach dieser Studie) inzwischen das Internet jetzt recht nahe an der TV Nutzung und in Frankreich sogar bereits vor der TV-Nutzung. 
Der Einfluss der Medien
Auch hier wieder für Deutschland ein kleiner Vorteil für Print im Vergleich zu UK und Frankreich
In welcher Form hat das Internet bei der Entscheidung geholfen?
Die wichtigsten Ergebnisse der Studie zum Download gibt es hier [PDF, English]
Springer goFeminin.de kauft das Gesundheitsportal Onmeda
laut Pressemitteilung (20-Juni-2008) der Axel Springer AG für 5,4 Mio. Euro. Der bisherige CEO Marc Schmitz soll die Geschäfte unter Bertrand Stephann weiterführen (die Zustimmung der Kartellbehörde steht noch aus, ist aber m.E. nach sicher).
Die IVW / AGOF Werte für Onmedia.de können sich sehen lassen:
9,1 Mio. Page Impressions knapp 1,6 Mio. Visits (IVW 05/08)
rund 740.000 Unique Usern (AGOF Internet Facts IV/2007)
Wertvolle Erfahrung mit dem Interesse an und den Themen im Bereich Gesundheit hat der Mehrheitsgesellschafter von auFeminin, der ASV bereits auf der französischen Site auFeminin.com gemacht ... und das gibt dem Portalgeschäft des ASV sicher etwas von dem dringend benötigtem Auftrieb
Website goFeminin.de
Frühere Einträge:
Jede Frauenzeitschrift braucht ihr Community
Dem Springer sein goFeminin Fatale
Dem Burda sein auFeminin
US Nielsen Monitor-Plus: Nur wenig Erfreuliches im I. Quartal 2008
für Print-Anzeigenumsätze (brutto) vs. I. Quartal 2007
National Sunday Supplements + 19,2 %
National Magazines -1,3 %
Local Newspaper -5,4 %
B2B Magazines -6,1 %
National Newspaper -6,2 %
Local Sunday Supplements - 13,5 %
via / more Folio:
P.S.
Nielsen tracks (only) 270 consumer magazines and 815 business publications.
Papierfabriken melden / warnen vor rückläufigen Gewinnen
als 'Gegenmaßnahmen' sollen jetzt die Preise weiter angehoben werden (und zur Durchsetzung der Preiserhöhung, der Ausstoß von Magazin- und Newsprint-Papier verknappt werden) ... mehr auf Folio:
Wie sagt man in China:
There are no wrong means, but sometimes they work in the wrong direction
Google YouTube Screening Room Launched
at the Los Angeles Film Festival (June 19-29, 2008)
Starting with selected partners, targeting independent filmmakers, they can show and sell Short- and feature-length movies as download and packaged DVDs ...
From David Chartier on arstechnica.com
"Throughout the Screening Room's first month of operation, YouTube will screen short films from Norway, Sweden, Canada, the UK, and US, featuring well-known actors and award-winning filmmakers as well as undiscovered gems. During the rest of the year, films from Germany, Austria, France, Kenya, Australia, and Ireland will all grace YouTube's virtual stage ..." more
YouTube Screening Room
Will Hulu generate more revenues (in 2009) than YouTube, as Mark Cuban suggests?
Hulu is kicking Youtube's Ass
At 9:08 AM by hemartin 0 Comments
Labels: Awards, Google, Online Publishing, Paid Content, Video, YouTube
Dem Burda-Holtzbrinck-Nasper-Mobile 3.0 läuft die Zeit davon
schreibt Volker Müller auf ftd.de:
Keine Frequenzen, kein Vertrieb und kein Geschäftsmodell - auch der zweite Versuch, Handy-TV in Deutschland einzuführen, steht vor dem Scheitern ... mehr
Wann liefert mir mein Mobile-Dienste Provider das volle TV-Paket aufs 'Handy'?
Christian Jakubetz auf JakBlog
Eigener Übertragungsstandard, eigene Endgeräte, eigenes Abomodell - noch dazu bei unklaren Inhalten? Wer zur Hölle soll sowas kaufen?
Thursday, June 19, 2008
PWC Global Entertainment and Media Outlook: 2008 - 2012 is Out

The PriceWaterhouseCoopers entertainment and media industry forecast 2008 - 2012 has been released yesterday. The outlook forecast covers the US, Europe, Middle East, Africa, Asia Pacific, Latin America, and Canada with in-depth global analyses and five-year growth projections for 15 industry segments
Internet access spending: wired and mobile
Internet advertising: wired and mobile
TV subscriptions and license fees
Television advertising
Recorded music
Filmed entertainment
Video games
Consumer magazine publishing
Newspaper publishing
Radio and out-of-home advertising
Theme parks and amusement parks
Casino and other regulated gaming
Consumer and educational book publishing
Business-to-business publishing
Sports
From the results: (US)
- PWC Outlook on newspapers didn't get any better, they forecast another decrease of 4 % until 2012 to 53.000 Mio. USD
- PWC's forecast on consumer
mags with compound plus 3,8 % per year (is higher than
you should expect and plan with). It includes an increase
in ad revenue on magazine
websites from 342 Mio. USD (2007) to 2.400 Mio. USD
in 2012 - plus 602 %
PWC predicts for b2b publishing
during the periode a compound growth of 2,6 % to 94.000 Mio.
USD (from 82.800 Mio. in 2007)
all other short summaries and how to buy the full reports / or segments you find here
PWC Press release [EN] [DE]
Last years entry:
PwC Global Entertainment and Media Outlook 2007-2011 Out
P.S.
You can still access some 2007 - 2011 special country edition
e.g. Germany (in German)
e.g. India (English)
NYT TimesPeople (Beta)
Turning your readers into advocates. A New York Times Add-on
With TimesPeople (and Firefox), you can share articles, videos, slideshows, blog posts, comments on articles, and ratings and reviews of movies, restaurants and hotels ...
Über Medienkonzentration und-pluralismus in der Europäischen Union
"A. in der Erwägung, dass die Europäische Union ihr Engagement für die Verteidigung und Förderung des Medienpluralismus als wesentlichen Pfeiler des in Artikel 11 der Charta der Grundrechte verankerten Rechts auf Informationsfreiheit und auf freie Meinungsäußerung, die nach wie vor Grundprinzipien zur Wahrung der Demokratie sind,
bekräftigt hat,
B. in der Erwägung, dass jede Betrachtung des Medienpluralismus sowohl den Pluralismus in Bezug auf das Eigentum (externer Pluralismus) als auch den inhaltlichen Pluralismus (interner Pluralismus) berücksichtigen muss,
C. in der Erwägung, dass eine uneingeschränkte Eigentumskonzentration den Pluralismus und die kulturelle Vielfalt gefährden könnte, und in der Erwägung, dass sie in einigen Märkten an eine Grenze stößt, wobei der Pluralismus nicht mehr automatisch durch freien Markwettbewerb gewährleistet sein wird, ..." usf.
Berichterstatterin des Europäischen Parlament für dieses Paper ist Marianne Mikko ... er soll im September im Parlament behandelt werden.
Thomas Knüwer hat den Bericht ausgegraben und auf Indiskretion Ehrensache besprochen.
Hier als Service die Links für die jeweils deutschsprachige Version:
Entwurf (PDF, 8 Seiten), sowie das erwähnte Interview
News aktuell media coffee, Berlin: Was bleibt von Print, Radio und TV
Die News aktuell offizielle bzw. Jens Petersen Version im Format eines Live-Blogs auf mediacoffee.de
media coffee im Post-Rundfunkänderungsstaatsvertrags-Zeitalter
Dagmar Reim über den heiligen Mathias (Döpfner)
Frank Syré über Versäumnisse der Medienpolitiker
VPRT-Präsident Jürgen Doetz gratuliert Dagmar Reim vom RBB
Bascha Mika über die Web-Strategie der taz
Dagmar Reim über den Altersdurchschnitt ihrer Zuschauer
Bascha Mika über die Zukunft von Zeitungen
... Und Schlusspfiff! (2:0 für Russland)
alles unter dem Datum 18.06.2008 auf mediacoffee.de
Die erste Nostalgie-Veranstaltung dieser Woche mit einer Zeitreise zurück in die gute alte Medienwelt (ja auch Gutenberg sind wir begegnet) und wie man sich im Gestern und Jetzt festklammert, ist vorüber.
Gefühlte 75 % ging es um die Debatte "Was die Öffentlich-Rechtlichen dürfen sollen, müssen sollen, können können bzw. was die Privaten können könnten, machen sollten, tun müssten aus dem Blickpunkt der Medien. Lobbyisten und Medienpolitiker und (großzügig) gefühlte 5 % darum was Print, Radio und TV tun können / müssen um ihre Brötchengeber nicht zu verlieren (die Öffentlich-Rechtlichen gebührenhalber ausgenommen).
Ganz sicher wäre es besser, zukunftsgerichteter gewesen, man hätte sich auf dem Pdium mit den Chancen (und damit auch den Risiken) von Print, Radio und TV im Internet beschäftigt und damit wie man geneigten Nutzern 'Brot und Spiele' anbieten kann.
Vielleicht hätte es auch schon gereicht, wenn der Moderator Kai-Hinrich Renner Format, Inhalt und Carrier ein wenig auseinandergehalten hätte und die Teilnehmer ein wenig informierter, kritischer und mutiger gewesen wären, ...
Ob's bei den Zukunftsgespräche des Inforadio des rbb - im Rahmen des Berliner Bücherfestes, am 21. Juni in Berlin
Zur Digitalisierung der Verlagswelt wesentlich anders läuft?
At 9:43 AM by hemartin 0 Comments
Labels: Event, Innovation, Internet, Medienpolitik, Printmedien, Radio, TV
Wednesday, June 18, 2008
dfv [DE] übernimmt Mehrheit bei vfp [PL]

und so bekommt Horizont eine erfolgreiche 'Stiefschwester', das Wochenblatt Media & Marketing Polska von Kehrt und Marzenna Reyher (Auflage ca. 10.000), daß seit 1993 auf dem polnischen Markt recht erfolgreich ist und eine Syndikationsvereinbarung für Polen mit Advertising Age (Crain) besitzt ... mehr auf Horizont.net
dfv | vfp
Hubert Burda Media Jahresbilanz 2008
Der Anteil der Zeitschriften am Gesamtergebnis 2007 beträgt 64,3 % (Vorjahr: 65,1 %), der sog. Digital-Bereich erwirtschaftet 16,3 % (Vorjahr 14,4 %) bzw. 274,5 Mio. Euro (plus 19 % zum Vorjahr), der Dialogmarketingbereich wie im Vorjahr 9,8 % und Druck 9,3 % (Vorjahr 10,4 %).
Im Verlagsbereich wuchs das Auslandgeschäft und zwar um 11,3 % auf 374,00 Mio. Euro (vermutlich inkl. der Übernahme der restlichen 50% von CHIP, was dann auch wiederum nicht so tolle war/ist)
Fünfjahres-Übersicht
vergrößeren
Das Hubert Burda Media Jahrbuch 2008 mit vielen Daten und Übersichten gibt es hier (PDF, 160 Seiten) und das Burda Cross Media Grid
hier (JPG) und zeigt, dass da noch viel 'Raum' für Entwicklung vorhanden ist und die Verticals eher Konzept als (schon) Realität sind.
AP's effort to define what 'fair-use' should mean for AP's lawyer, websites and bloggers
Update 18-June-2008
AP to meet with blogging group to form guidelines on Thursday
I posted this link to Saul Hansell's article in the NYT on Facebook.
Yesterday evening , I found that they want money if you use more than five word from their copy, for commercial and from non-commercials alike
Non-Profit Pricing
LinkedIn füllt die Kriegskasse auf: 34 Mio. Euro
von Bain Capital Ventures und anderen, bisherigen Investoren für einen Firmenanteil von 5 %. Auf dieser Basis berechnet sich der Firmenwert (und die Erwartungen) bei bei ca. 680 Mio. Euro ... für zur Zeit rd 23 Mio. Mitglieder (davon ca. 6 Mio. in Europa) und ein Umsatzziel für 2008 von ca. 65 Mio. Euro.
Mit dem Geld will man die Dienstleistungen für Unternehmen ausbauen, vielleicht auch ein wenig zukaufen und in Europa u.a. XING Paroli bieten und die eigene Position verbessern ...
via / mehr Latimes
Previous Investors at LinkedIn
Nachtrag:
Om Malik: Is LinkedIn Worth $1 Billion?
Facebook, XING, LinkedIn Bewertung im Vergleich
Frühere Einträge LinkedIn | XING
Tuesday, June 17, 2008
Online Journalismus Review (OJR) No More
From Robert Niles at Facebook:
"After a decade, the University of Southern California's Annenberg School for Communication has decided to cease publication of OJR.org. The archives will remain online, but there will be no new articles.
One of OJR's goals over the years has been to help mid-career journalists make a successful transition from other media to online reporting and production. I'm pleased to say that USC Annenberg will continue to provide support in that area, through the Knight Digital Media Center. I encourage OJR readers to click over to http://www.knightdigitalmediacenter.org and its blogs, if you are not already a regular reader there.
The decision to close OJR means that I have left the University of Southern California. But I am not going offline. I will continue to write, daily, about new media and journalism at my new website, http://www.sensibletalk.com . I hope that many of you will click over and visit me there.
Finally, on behalf of OJR, I want to thank you. Thank you for your readership, tips, corrections, kind words and support. And I want to wish you success as you work to build engaging, informative and sustainable websites, to better serve your audiences."
I'm sorry, to hear and have subscripted the Sensibletalk feed !
Haben wir das Internet, oder hat das Internet uns?
In dieser Woche gibt es in Berlin gleich zwei Nostalgie-Veranstaltungen. news aktuell (dpa) und das Inforadio des rbb zu eine Zeitreise in die Vergangenheit ein. Nicht ins frühe 15. Jahrhundert, nicht ins Jahr 1920, nicht ins Jahr 1952, sondern die frühen 90er Jahre, als (1993) das WWW / Hypertext allgemein zugänglich wurde.
Das Thema bei dpa / media coffee lautet (18. Juni)
"Im Sog des Internets - Was bleibt übrig von Print, TV und Radio?"
Und beim Inforadio des rbb - im Rahmen des Berliner Bücherfestes, in der Reihe Zukunftsgespräche (21. Juni)
"Zur Digitalisierung der Verlagswelt"
Ich geh da hin, ich will wissen, was es da noch zu reden, zu diskutieren gibt ...
Das erinnert mich an das Jahr 1993. Ich war nur wenige Tage zurück im Vogel Verlag / Vogel Medien und die Große Vertreterkonferenz stand an. Der Referent für das Thema Digitalisierung und neue Medientrends war ausgefallen und irgend jemand fragte mich, ob ich als Ersatz einspringen könnte. Nun ja, kein Problem, es war ja mein Thema damals.
Die damalige Reaktion?
Bei den Verantwortlichen: Nun, es war meine letzte Einladung zu diesem Thema vor der Großen Vertreterkonferenz zu sprechen. Bei den Teilnehmern: Fast schien es so, als sei dies die erste Einführung für die Teilnehmer gewesen. Und nicht wenige der reiferen Semester unter den Vogel Vertretern, kamen nach dem Vortrag zu mir mit der Frage, ob sie sich, so wenige Jahre vor ihrer Pension, noch mit diesen Themen beschäftigen müssten ...
Wahrscheinlich sind auch in 2008 die Teilnehmer (und einige der Diskussionsteilnehmer) überrascht, was sich doch so alles tut, außerhalb ihrer Vorstellungswelt (nein, es gibt keinen Überraschungsgast) und so wird wohl auch nicht über ernsthaft die Pro-Amisierung von Medien, Medienwelt und Medienkonsum' (bzw. Medien-Prosum) gesprochen werden.
Magazine Print on Demand (POD) with MagCloud (HP)
in the HP Labs incubator.
Derek Powazek (founder of JPG Magazines) about his new love-child 'MagCloud' BETA ...
Derek knows there are other babies (and mothers) in the maternity ward, but he 'knows' that his new baby MagCload is the most beautiful, the most intelligent, the most sensible progeny around, who will - one day - rule the world of magazine publishing ;-)
Maybe, more ...
Earlier entry: [in German]
Derek Powazek on Community publishing
All entries 'Print on Demand'
Monday, June 16, 2008
Der IndustrieStandard.pl präsentiert: Internet Markt Polska | Poland | Polen

Die ersten 18 Seiten, des 30-seitige eBook (Stand Januar 2008, englisch) von Anna Meller, Piotr Zalewski und Michał Grzechowiak (IDG / InternetStandard.pl) geben einen schnellen Überblick zur Situation und den Playern auf dem Internet-Markt in Polen
- Internet penetration
- Internet users
- Online advertising
- Biggest advertising bureaus and advertising networks
- Biggest online players
- Biggets Interactive advertising agencies
- Online auction platforms
- Online shops
- Polish online shopper
- eCommerce Threats and concerns
plus (für Investoren) - Market trends in brief - Setting up a company in Poland
Mehr Informationen / Download (PDF, ZIP 7,5 MB)
At 3:20 PM by hemartin 0 Comments
Labels: eCommerce, Internet, Online Advertising, Poland, Polen, Stats
Poland: Top 20 Media Online Properties

Source internetstandard.pl : (plus more categories)
Data: Megapanel PBI / Gemius March 2008
Columns:
Audit Tak - Yes, Uzytkownicy - Unique users, Odslony - Pageviews, Zasieg - Reach,
via Waldemar Boszko (netopis.pl)
Poland: Top 20 Automotive Online Properties

Source internetstandard.pl : (plus more categories)
Data: Megapanel PBI / Gemius March 2008
Columns:
Audit Tak - Yes, Uzytkownicy - Unique users, Odslony - Pageviews, Zasieg - Reach,
via my former college Waldemar Boszko (CHIP Polska), now at motorpresse Polska and a LinkedIn connection (Thanks!)
At 12:37 PM by hemartin 0 Comments
Labels: Online Advertising, Online Business, Poland, Polen, Stats
Internet Kühlräume für leicht verderbliche Medien, Das 7Tage WEB oder Werbeverbot für das Öffentlich-Rechtliche
Der angestrebte (sogenannte) Kompromiss-Lösung der Ministerpräsidenten zeigt noch einmal deutlich, dass sie und insbesondere ihren Zuarbeitern und Lobbyisten-Kontakten nichts vom Wesen des Internet verstehen, verstehe wollen. Sonst hätte man, wie jetzt Mathias Döpfner die Chancen für die alte Forderung eines Werbeverbots im öffentlich-rechtlichen erkannt und wieder ausgegraben und wie Mathias Döpfner mit "Online-Freiheit gegen Werbeverzicht" gelockt. Die Headline (bei Heise gelesen, für eine dpa Meldung) zum Spiegel-Gespräch "Springer-Chef fordert uneingeschränkte Online-Angebote für ARD und ZDF" klang so, als hätte bei den im Netz sehr aktiven Axel Springer Verlag die Vernunft gesiegt, aber ... es war der nur untaugliche Versuch, mit dem Lockruf einer Online-Freiheit, erneut ein Werbeverbot von der Politik zu fordern.
Ob eine reine Gebührenfinanzierung, eine Mischfinanzierung (oder die Abschaffung) ich könnte damit leben - ; wenn es aber einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk / Fernsehen geben soll, dann müssen die Sender m. E. auch ohne Einschränkungen ihren Auftrag im Internet ausführen (dürfen), weil die so Beglückten ihren 'Medienkonsum' zunehmend vom Fernsehen weg ins Internet verlagern.
Da ich diesen (in meinen Augen) Unsinn schon im Zusammenhang mit Michael Hanfeld's Rundfunkstaatsvertrag: Die Öffentlich-rechtliche Textkonzerne Beitrag in der FAZ aufgeregt hatte ... Lobbyist in eigener Sache, hier nur noch der Hinweis, dass ja sowohl die Öffentlich-rechtlichen Medien als auch die Nicht-öffentlichen Medien von den Lesern / Nutzern leben und bezahlt werden.
Neben den (geringen) Nutzungsgebühren / Abonnementgebühren in ganz erheblichen Maße von der Zeit und Aufmerksamkeit die ihnen (noch) geschenkt wird und mit dieser 'Aufmerksamkeit / Nutzung' finanzieren sich die Medien. Nur wenige Werbetreibende werben, weil Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehen so schön und so wichtig für unsere Demokratie sind, sondern Sie kaufen Zeit und Aufmerksamkeit der von den Medien 'versammelten und unterhalten' Leser, Seher, Hörer um mit diesen zu reden.
Sunday, June 15, 2008
Miram Meckel spricht das Wort zum Sonntag: Die Zukunft der Zeitung
liegt bei mutigen und klar denkenden Verlegern (und ersatzweise, bei Verlagsmanagern) ... mehr
Die Frage ist nur, wo mache ich fest ob ein Verleger 'klar denkt' und/oder 'mutig' ist? Sind es die Eigner / Shareholder die den Denkapparat 'besetzen', sind es die Kunden (Leser/Nutzer/Werbekunden) oder die Wegstrecke zur eigenen Pensionierung?
Für mich wären es die tatsächlichen und präsumtiven Nutzer des Angebots, die mittel- und langfristig, direkt und indirekt auch den Erfolg des Verlages, seiner Mitarbeiter und seiner Werbekunden bestimmen. Mutig, nun ja, eigentlich 'nur' logisch wäre mit den Nutzern das Angebot an deren Wünsche, Anforderungen und Nutzen anzupassen und die Werbungstreibenden einzuladen, den Nutzen der Nutzer zu mehren ... was sich dann letzlich nicht nur für die Werbetreibenden sondern auch für die Eigner und Shareholder rechnet.
Die Hoffnung auf baldige Einsicht ist leider gering. Wie sonst hätten sich Mainstream Medien und Finanzexperten derart echovieren können, dass man im MicroHoo Poker auch manchmal an den 'User' statt an die Stakeholder gedacht hat ...
Süddeutsche gegen SEO-beeinflusste 'journalistische Wettbewerbsverzerrung' im Web
Hans-Jürgen Jakobs fordert SEO-Konvention gegen SEO-savvy Wettbewerber die mehr als die '15 - 20 %" Besucher von sueddeutsche.de via Suchmaschinen erhalten. Ein wenig mehr auf horizont.net und noch mehr auf Horizont Print
via/mehr auf meingottundmeinewelt.de mit einem kleinen SEO-Vergleich zwischen welt.de und sueddeutsche.de
At 2:23 PM by hemartin 0 Comments
Labels: Newspaper, Online Journalismus, Online Publishing, Zeitung
B-to-B: 10 Great Media Web Sites (and what to learn from them)
Marie Griffin presents the 2008 selction at B-to-B Online (category)
CIO.com (tech)
Purchasing.com (trade)
Marketwatch.com (general business)
AviationWeek (paid subscription)
Ecohome Magazine (new lunch)
THR.com (relaunch)
ChannelWeb.com (portal)
CNNMoney.com (video)
IT Knowledge Exchange (Web 2.0 / IT)
CR4GlobalSpec (Web 2.0 / trade)
e.g.
- Significant increase of Web 2.0 tools so users can (and allowed too) interact with content producers and one another
- There's no one-size-fits-all solution.”
- Using the site to improve (the site and) the user experience, which btw. results in increased the number of participants, advocats and the level of participation
- Steer up / take 'social content' to a higher level, e.g. hosting and sharing predictions, discussions, expert knowledge sharing
via / more at b-to-b Online
See / check the 2007 List
Earlier entries:
Resümee Wochenschwerpunkt: B2B Media und Social Media
B2B Medien adaptieren Web 2.0
Related entry:
Readers, researchers, writers collaborate on ‘The Hollywood Reporter’s’ MyTHR
Wednesday, June 11, 2008
Folio: mediaPRO Social Network - 399 Members in just one day
Not long ago americanbusinessmedia started a B2B Social Network, until now 452 people have registered.
Yesterday Folio: launched their The Professional & Social Network for Magazine & eMedia Publishing Professionals and within one day it has 399 members (the power of magazines?). Like the abm network it is based on NING ...
Check it out! You can join me at abm's network here and on folio's network here
I wonder, when the German Magazine Publishing Association VDZ and/or Deutsche Fachpresse or Horizont and/or WUV or turi2 start their social network for media professionals ... (in any case it would be educational for their member and might steer some activity on their members / users site!)
If you don't want to wait for them, you can contact me, too!
Tuesday, June 10, 2008
Second Life rät Firmen von Second Life ab
Der neue Chef des Betreibers von Second Life rät Firmen derzeit davon ab, in der virtuellen Welt eigene Niederlassungen zu gründen. "Second Life befindet sich noch ganz am Anfang", bekennt Linden-Labs-Geschäftsführer Mark Kingdon, schreibt golem.de
und weiter "Der Medienhype hat uns geschadet" ... "auch wenn es nicht ihre Intention war - in meinen Augen haben die Medien uns damit sehr geschadet", ...
Remember Gartner?
The company predicted in April 2007: 80% of Fortune 500 companies would have a virtual world presence by 2011 and 80 % of all active Internet User would have a 'Second Life' in a virtual world.
Früherer Eintrag:
Getrübter Blick: Second Life
http://hemartin.blogspot.com/2006/11/getrbter-blick-second-life.html
Die Entwicklung der Publikumszeitschriften 1998 - 2007 (Nachtrag)
Sie erinnern sich an diese Darstellung?
Ja es stimmt, es handelt sich bei den Anzeigenumsätzen "nur" um die von Nielsen Media ausgewerteten Publikumszeitschriften (Werte brutto) wie sie auch auf der Verbandsseite (VDZ) ausgewiesen sind.
Es sind für das Jahr 2007
(Brutto)-Anzeigenumsatz Gesamt 1.822, 48 Mio. Euro
inklusive
- 600,2 Mio. Euro Werbung für Publikumszeitschriften
- 145,2 Mio. Euro Werbung für TV-Programm
- 97,8 Mio. Euro Werbung für Sonstige Medien / Verlage
insgesamt also 843,2 Mio. Werbung für Medien oder 46,4 % des gesamten (erfassten) Werbeaufkommens in Publikumszeitschriften.
Für das Jahr 2006 sieht diese Rechnung wie folgt aus
(Brutto)-Anzeigenumsatz Gesamt 1.855, 89 Mio. Euro
inklusive
- 642,2 Mio. Euro Werbung für Publikumszeitschriften
- 153,6 Mio. Euro Werbung für TV-Programm
- 82,6 Mio. Euro Werbung für Sonstige Medien / Verlage
insgesamt also 878,4 Mio. Werbung für Medien oder 47,3 % des gesamten (erfassten) Werbeaufkommens.
Einem 'klugen Kopf"' (sonst wären Sie ja nicht auf diesem Blog ;-) ) wird dazu auch gleich auffallen, dass die Publikumszeitschriften (immer nach Nielsen Media) ohne Rückgang ihrer eigenen Werbeschaltungenvon 2006 auf 2007 (brutto) in 2007 ein Plus im Anzeigenumsatz 'erwirtschaftet' haben/hätten.
Positiv gedacht und argumentiert:
Mit 46, 4 % (2007) oder 47, 3 % (2006) Anteil "Eigenwerbung" unterstreichen die Mainstreammedien eindrucksvoll, dass sie an die Zukunft von Print und den Werbeerfolg von Anzeigen in Publikumszeitschriften glauben ...
DFJV-Studie: Freie Journalisten in Deutschland
Im Auftrag des Deutschen Fachjournalistenverbands führte das Instituts für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung (IFKM) an der LMU in München eine Online-Befragung zu Berufsstruktur, Selbstverständnis, Arbeitszufriedenheit und Auftragsentwicklung 2008 freier Journalisten in Deutschland durch.
Die Schlagzeile 'Google schlägt Pressesprecher' stammt - wie auch die erste Grafik - direkt vom Verband (die beiden anderen Grafiken sind der Studie entnommen).
Aufträge erhalten die freien Journalisten von folgenden Medien
Fast 40 % der Befragten geben eine Nebentätigkeit in PR und/oder Werbung an
Zum Download der Studie
Unkenntnis oder nur ein Missverständnis: IVW Audit
Wenn man Alexander Hüsings Blogpost 'MySpace feiert IVW-Premiere' liest
Quote 1:
"Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) findet im Netz immer mehr Mitstreiter."
Quote 2:
"in der neuen Hitliste sind über 50 Angebote erstmals mit Zahlen vertreten"
oder "IVW-Hitliste wird immer länger' könnte man auf die Idee kommen, das die IVW für eine 'besser Welt kämpft' und der Beitritt und der Ausweis die Angebote schon zu einem Hit, zu einem Premiumangebot macht ...
Ich denke, man sollte neben aller Begeisterung im Hinterkopf behalten, dass die IVW 1949 als Prüfgemeinschaft (Audit) gegründet wurde um zum Beispiel die Auflagenangaben von Verlagen an Hand der 'Bücher' zu prüfen um Kriterientreue und Glaubwürdigkeit gegenüber den Einkäufern von Werbeleistung zu erlangen. Im Laufe der Zeit wurden die Kontrollverfahren erweitert und in langwierigen Verfahren an (einige) Forderungen des Marktes angepasst.
Auch wenn ich mit unseren Verlagen z.B. in MOE-Ländern den Aufbau von solchen Institutionen immer unterstützt habe, muss man doch festhalten, es handelt sich um einen Fortschritt gegenüber nicht zertifizierten Anbieterangaben, aber hier doch eher um den kleinsten gemeinsamen Nenner ... und so lässt sich vielleicht auch erklären, dass nach fast 60 Jahren IVW (im IV. Quartal 2007)
- (nur) 902 Titel von 2.500 bis über 3.000 Publikumszeitschriften
- (nur) 1.172 Titel von 3.899 Fachzeitschriften
der IVW angeschlossen waren. Da alle diese Titel (mehr oder weniger) auch Anzeigen verkaufen, ist klar, dass die IVW geprüften Auflagen (und Online Besuche und Seitenzugriffe) nur ein (und dann kleiner) Nenner sind bzw. sein können.
Die IVW Online weist im Mai 2008 zum Beispiel (nur) 701 Einzelangebote von xxx.xxx.xx? aus (und wer mehrere Messverfahren einsetzt, konnte sicher schon Feststellen, dass die Daten nicht immer zum gleichen Ergebnis kommen). Dass man auch 'ohne IVW' zu einer stattlichen Anzahl von Unique Visitors kommen kann zeigt zum Beispiel die ComScore WorldMetrix (April 2008) dort taucht T-Online erst auf Platz 9 auf ....
Und was machen die Einkäufer, wenn einem Angebot das Prüfsiegel IVW fehlt?
- man nutzt eh andere Mediaanalysen und Daten,
- man mischt Daten von IVW, mit Nielsen, ComScore, AGOF u.a., oder (das habe ich als Magazin-Publisher und als Werbetreibender oft erlebt)
- man stellt die "geprüften" Daten mit den "ungeprüften" Daten der Anbieter aus der eigenen Website-Statistik gegenüber (in Print selbst Druckauflage vs. Verbreitete Auflage) in eine Reihe.
Monday, June 09, 2008
Mobile Social Network Nutzung in Europa und USA noch in den Kinderschuhen
Nach Nielsen Mobile (EU-Daten Q1 2008, US-Daten Dezember 2007) greifen im Gegensatz zu etwa China, Korea und Japan nur wenige Networker auf Mobile Network Angebote zu (was aber auch an den Angeboten, der Infrastruktur und den Pricing Modellen liegt):
UK 812.000 Nutzer (oder 1,7 % aller Mobile Nutzer, unabhängig von der Ausstattung)
- davon 557.000 auf Facebook
- davon 211.000 auf MySpace
Spanien 291.000 (oder 0,8 %)
Italien 293.000 (oder (0,6 %)
- davon 154.000 Live Space
Frankreich 255.000 (oder 0,6 %)
- davon 106.000 Live Space
Deutschland 141.000 (oder 0,2 %)
- davon 52.000 MySpace
- davon 45.000 Live Space
USA 4.079.000 (oder 1,6 %)
- davon 2,8 Mio. auf MySpace
- davon 1,8 Mio. auf Facebook
Und was machen die User
bei Ihren Besuchen auf Social Network Plattformen?
mehr auf nielsenmobile.com
Sunday, June 08, 2008
Bill Moyers address the National Conference for Media Reform (NCMR 7-June-2008)
Nothing is ever broken, that can't be fixed, if enough people are committed ... about Journalisms, Democracy , Free press and the mainstream 'Monopoly' Media Game
More from the Media Reform conference 2008
If I don't find it on Your site, it is Your problem
not mine. Scott says, I will find it (what I am locking for) without your help (e.g. via Google) .... and will not bother you anymore with my stupidness and inadequacy.
Scott Karp has two article on why the failure of a user on a (newspaper) website is harming your business and should be seen (and taken care off) as an avoidable failure of your website and offer. Recommended read
If Your Users Fail, Your Website Fails, Regardless Of Intent Or Design
What Newspapers Still Don’t Understand About The Web
Addendum:
Scott has added a sequel to his post and takes on the magazines world
What Magazines Still Don’t Understand About The Web
At 11:44 AM by hemartin 0 Comments
Labels: Magazine, Newspaper, Online Journalism, Online Publishing
Tribune Papers get a Print, Web and Business Model Redesign
reports John Koblin at the The New York Observer
"What has become clear as we have gotten intimately familiar with the business is that the model for newspapers no longer works," said Sam Zell in a memo he just sent out to Tribune staffers
1. We are not giving readers what they want, and
2. We are printing bigger papers than we can afford to print
Full text hereSo everything is getting trashed and reworked! There are going to be redesigned newspapers, redesigned Web sites, redesigned business structures ..." more
Remember that 'Chicago Tribune Staff Meeting' just three and half months ago?
via Paul Conley The Model (for B2B publishing) no longer works'
P.S.
Hey Paul, I really wonder where you encounter such kind of B2B Publishing environment …
"- journalists with a skill set from the 1970s and an emotional resistance to change;
- workflow rules that focus on producing weekly or monthly products rather than real-time news;
- advertising sales people who are paralyzed by the idea of learning Web metrics;
- circulation departments that are still worried that Google is delivering them the "wrong" readers while somehow "stealing" content;
- entire publications that seem dedicated to producing content only for some target market of 72-year olds that have "always read us" while refusing to lead their readers into a new era ..."
In the States? WOW! I never came across such an attitude here in Germany, ... and anyway, in Wiesbaden Miriam Meckel just comforted our publisher with the message, that all this changes doesn't touch the core of B2B publishing - on Video (in German)
Earlier entries:
Die Umsatzentwicklung der deutschen Fachpresse 1996 - 2007
Das Geheimtreffen der deutschen Fachpresse im Kurhaus geht weiter
At 11:02 AM by hemartin 0 Comments
Labels: B2B Media, Fachmedien, News Business, Newspaper, Online Journalism
Friday, June 06, 2008
comScore und die (Online-) World
In 1996 kamen noch rund zweidrittel aller Onliner aus den USA, Ende 2007 sind es gerade noch 21 % und die Wachstumsrate außerhalb der Staaten ist mehr als doppelt so hoch wie innerhalb der USA (ComeScore).
Vielleicht ein wenig zu US-lastig sieht ComeScore für 2010 folgende Aufteilung der World-Online-Population:
Asien, Pazifikraum 42 %
Europa 24,5 %
Nordamerika 20 %
Lateinamerika 7,9 %
Afrika,Mittlerer Osten 5,7 %
Interessant auch die Darstellung der Unique Besucher nach U.S. Audience / Non-U.S. Audience (ComScore-Datenbasis) für die Top 10 World-Properties
Diese und andere Daten, zu ComScore (Strategie und Angebote) und zum Markt gibt es in der Präsentation des ComScore Investor Day vom 29. Mai 2008 (102 pg., in English) seit gestern online.
Thursday, June 05, 2008
Dmitri Medwedew in Berlin - eine Art Grundsatzerklärung
Ziemlich entspannt dieser Dmitri Medwedjew [Дми́трий Анато́льевич Медве́дев], selbstbewußt (wie ihm und Russland das auch zusteht) erklärt er seinen und Russlands Willen für eine verantwortungsvolle, gemeinsame europäische Zukunft, für die, auch das wird deutlich, noch viel Arbeit und Einsicht auf allen Seiten ins Haus steht ...
In die Zukunft Russlands will/wird man sich nicht reinreden lassen; Blogbildung und selbstindizierte Sonderrechte für einzelne Staaten und jenseits des Rechts / Internationaler Vereinbarung stehender Mächte wird substanzieller Widerstand angekündigt.
Die besondere Beziehung zwischen Russland und Deutschland sei keine Privileg, sondern eine immer wieder zu beweisende vertrauensvolle und für beide Seiten nützliche Partnerschaft zum Wohl beider Länder und der internationalen Gemeinschaft.
Kein Thema für das sich die Politik, die Wirtschaft und die Presse interessieren könnte, hat Dmitri Medwedjew vermieden, aber auch klar gemacht, dass strittige Ansichten immer nur auf Augenhöhe diskutiert werden könnten, dass Einmischungen in innere Angelegenheiten, nicht benötigt werden und auch nicht honoriert würden und ungefragte Nachhilfe w.c. auf fruchtbaren Boden fällt, in Russland nicht und reziprok wohl auch nicht bei den Ländern die anderen so gerne public-private Lessions angedeien lassen.
Was die Pressefreiheit und u.a. die ungeklärten Todesfälle von Journalisten angeht, wiederholte Medwedjew, dass es da Nachholbedarf gebe und er sich für eine vollständige Klärung einsetze. Die Rücknahme der noch unter Putin verabschiedeten verschärften Pressegesetze, könnte eine Indiz in diese Richtung sein. Besonders "interessant" fand ich die Einlassung, dass es erst einmal gegolten habe die Eingluß der privaten Wirtschaft auf Presse & TV zurückzuweisen und es nun gelte, den Einfluss des Staates abzuwehren - ob es da Fortschritte gibt, wird die Zeit zeigen.
Was sich ja schon in der gängigen Praxis gezeigt hat, hält die russische Führung die Informationsverteilung und Meinungsbildung über das Internet für letztlich nicht steuerbar und deshalb versucht man in diesem Environment eine eigene starke Position aufzubauen und bei Bedarf auch die Antipoden gleich mit zu installieren ...
Nach unserer Einschätzung bieten sich insbesondere im Special Interest & B2B Bereich auf Papier, aber vor allem im Internet und Mobile Bereich lukrative Möglichkeiten für internationale Online und Offline Anbieter an. Hätten wir en richtigen Beratungskunden, würden wir in den nächste Jahren ein Feuerwerk für KMUs / SMB's zünden.
Die Zukunft der Verlage liegt im Internet
Das Internet sei für die deutschen Verlage die einzige Chance, in Zukunft wirtschaftlich erfolgreich zu arbeiten. So lautete eine der Schlussfolgerungen bei einer media coffee Veranstaltung in Frankfurt.
... ich kann es nicht mehr hören! - (auch wenn ich das hier verkürzt vielleicht auch so ähnlich geschrieben habe) und sie liegt auch nicht auf bedrucktem Papier!
Die Zukunft der Verlage liegt darin, dass sie in den Augen ihrer Leser-, Vertriebs und/oder Anzeigenkunden einen nützlichen, nachgefragten Job machen, den ihre tatsächlichen und noch viel mehr ihre präsumtiven 'Kunde' haben möchte und dafür auch bereit sind zu zahlen, mit Aufmerksamkeit, Aktionen, Liebe und auch mal mit dem Tauschmittel Geld ...
B2B Werbetrendstudie der Deutschen Fachpresse
Die Ergebnisse aus einer im Auftrag der Deutschen Fachpresse von TNS Emnid durchgeführten Studie (bei 159 Werbeentscheidern) über B2B Werbetrends und Erwartungen an Fachverlage stehen jetzt Online. Die Powerpoint-Präsentation zu den Ergebnissen der B-to-B-Werbetrendstudie stellte Klaus Wöhler (TNS Emnid, Bielefeld) bei der Fachtagung Anzeigenmarketing am Kongress der Deutschen Fachpresse vor.
Die Werbetreibenden Unternehmen und Agenturen sind sich dabei nicht ganz einig, wer (nach dieser Studie) die Nase in 2007 vorn hat: Print oder Events?
Download der Präsentation (als PowerPoint Präsentation, 1,22 MB)
Ob es sich hier wohl um die Anteile am Gesamtbudget für Werbeinvestitionen handelt?
Und, wie sehen die Anteile aus, wenn man das gesamte Marketingbudget und vielleicht auch noch das Verkaufsbudget heranzieht?
At 11:08 AM by hemartin 0 Comments
Labels: B2B Advertising, B2B Marketing, Deutsche Fachpresse, Fachmedien, Fachpresse Kongress, Studie
Wednesday, June 04, 2008
WEF 2008: An Integrated Newsroom Is Not Optional
via Online Journalism News.co.uk
Lisbeth Knudsen, CEO of Det Berlingske Officin and editor-in-chief of Berlingske Tidende, Denmark, addresses the World Editors Forum 2008 in Gothenburg, Sweden during a session entitled "Are integrated newsrooms really working?"
At 9:19 AM by hemartin 0 Comments
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The Newspapers: Rating The Top 25 Newspaper Websites
24/7 Wall St measured the Top 25 US Newspaper (in circulation) by
- strength of content
- ease of use and navigation
- use of new web technology including comments sections, message boards, and multimedia,
- lay-out
- presence of a strong set of current advertisers
- the size of their audiences
and delivers findings and ratings from A to D-
Douglas A. McIntyre concludes his review:
"The most important conclusion from this review of online newspaper sites is how uneven the quality is from property to property. Some of the smaller papers which probably have modest resources have done an extremely good job of engaging readers, using the best tools of the internet, and putting up content which adds to the experience of the subscriber to the physical newspaper. Some of these sites are likely to draw multiple visits from the same person throughout the day, the Holy Grail of online content behavior. Other sites seem to be designed to keep readers away Other sites seem to be designed to keep readers away.
There is clearly not much benchmarking going on in the online part of the newspaper industry, and with the increasing risk that more newspapers will fail, not using a standardized measurement of excellence for improvement is a real shame."
via / the ranking / at Online News Squared (tm)
Review at 24/7 Wallstreet
Looking beyond what is there ... How readers and advertiser honor the effort
Nachtrag:
The new edition of Biving's 2008 Newspaper Website study is under way. Samantha Strauss is asking here what (else) should be included .... (2007)
Some earlier entries:
News(Paper) Interactivity Index
Online Features US Top 100 Newspaper
Update Zeitungsstudie 'Was Zeitungen im Web machen'
At 8:15 AM by hemartin 0 Comments
Labels: News Business, Newspaper, Online Publishing, Studie, Zeitung
Tuesday, June 03, 2008
Stiefkind: Social Networks in Deutschland
Erst vorgestern hatte uns Forrester Research geschockt mit der Aussage, dass in Deutschland überhaupt nur 10 % der Online-Nutzer Social Networks besuchen (Monat). Fast hätten wir es geglaubt und daraus einen Bericht gemacht. Da aber gleichzeitig die Besucherzahl auf SN für Frankreich in Höhe von 3 % berichtet wird, können wir die Forrester Zahlen ganz 'easy' als Märchen abtun.
Endlich mal nicht auf dem letzten Platz (sondern nur dem vorletzten ...)
Setzen wir dem doch einfach (für Deutschland) die Reichweiten von FAZ / Nielsen Media für April '08 und die jeweils letzten Unternehmensangaben zu den Mitgliedern entgegen
1. StudiVZ: 3,68 Mio. (nach Unternehmensangaben 5,6 Mio Mitglieder 5/08)
2. SchülerVZ: 2,65 Mio. (nach Unternehmensangaben 3,4 Mio. Mitglieder 5/08)
3. MySpace: 2,24 Mio. (??)
4. Wer Kennt Wen: 2,13 Mio. (nach Unternehmensangaben 2,5 Mio. Mitglieder 5/08)
5. Lokalisten: 1,20 Mio. (nach Unternehmensangaben 1,5 plus Mitglieder (04/08)
6. Xing: 0,99 Mio. (nach Unternehmensangaben 1,8 Mio. Mitglieder 5/08)
außer Konkurrenz (siehe unten)
- Facebook 1,2 Mio. (Jan-Mar 08) (Facebook Stats 0,55 Mio. Mitglieder 6/08)
das wären für die führenden sieben Netzwerke 14 Mio. Social Network Besucher (von rd. 40 Mio. Online Nutzern insg. laut (N)onliner 2007). Und dazu kommen noch ein paar Milliönchen für die anderen 100plus Social Networks (Martin Weigert) in Deutschland.
Und wenn Ihnen das noch ein wenig unsicher erscheint, da gibt es ja noch die AGOF Internetfacts (IV/2007) und die ComScore Daten (allerdings schon vom Juli 2007), die 14,8 Mio Unique Visitors auf Social Network Sites für Germany ausgewiesen hatten.
Da bleibt doch nur eine Frage offen, wo ist eigentlich Facebook? Nielsen hatte Facebook nicht ausgewiesen, weil die verfügbare Datenbasis 'zu gering' war um eine Monatsauswertungen vorzunehmen).
Hier also die 'bescheidene' Mitgliederentwicklung für Facebook per 3-Juni-2008
At 8:33 PM by hemartin 3 Comments
Labels: (N)Onliner, Social Community, Social Networks, Social Software, Statistik, Stats, XING
Jede Frauenzeitschrift braucht ihr Community
titelt Kress.de in seinem RSS Feed. Und als ich nachschaue, wer wieder so einen Unsinn verzapft, heißt es dort (auf Kress.de) dann 'nur' und eher konventionell "Chica Online" macht auf Community" und "Der Online-Ableger des Mädels-Magazins "Chica" hat sich für den Sommer rausgeputzt und neue Community-Features eingeführt."
Also wieder nix, niemand (naja, bis auf Kress) den man dafür an den Pranger stellen könnte ...
Nun ja, eine Zeitschrift ohne Community wäre ja auch ziemlich blöd, uncool
stellen Sie sich besuchen die Focus.de Community und Helmut Markwort kennt hier keine(r) und auch Jochen Wegner ist hier seit längerer Zeit nicht mehr gesehen worden
oder Sie wollen sich auf den diversen Stern.de Community-Ansätzen an Thomas Osterkorn, Andreas Petzold, Hans-Ulrich Jörges oder aber Frank Thomsen heranmachen und keiner ist da
oder sie wollen Andreas Lebert oder Brigitte Huber auf Brigitte.de mal zum Anfassen, oder Hubert Burda (die Prinzessin Christiane oder Heiko Hebig) auf GLAM Media (DE ist noch under construction) oder Mathias Döpfner (Betrand Stephann oder Dorothee Gebele) auf gofeminin
aber ist es wirklich die Community einer Zeitschrift? Und, falls man es trotzdem mit einer "haus-eignen " Community versucht, sollte man dann nicht wenigsten das Bemühen der Macher und Identifikationspersonen spüren "sich als Mitglieder der Community zu anzudienen und bewähren" durch Dienste an der Community ...
Ein kurzer Check auf Chica Online:
Tina Deißler und Michaela Moses kommen auf der ganzen Seite (jedenfalls nach einer kurzen Suche mit Google) nur im Impressum vor ...
Liebe Kress-Leute, mit wem sollen die Mädels von Chica nun "ins Bett" steigen? Mit der Volontärin Kirsten Wulfers, mit den Minderjährigen den Boys vom K-Club, mit den Girls von FHM oder mit wem liebe Egmont Cultfish?
mehr auf Kress
Früher Eintrag:
Dem Springer sein goFeminin Fatale
Entwicklung der Zeitungsauflagen in Deutschland 2004 - 2007
Nachgereicht zum Beitrag: Zeitungsverleger bedienen einen Wachstumsmarkt
Quelle: BDVZ, ZAW, IVW
(Stand August 2007 / IVW II/2007)
At 10:34 AM by hemartin 0 Comments
Labels: News Business, Newspaper, Statistik, Stats, Zeitschriftensterben, Zeitung
Die Medienblogs im wunderschönen Mai
Ole Reißmann veröffentlicht die medienlese Blogcharts der KW 21
vom BILDblog (Platz 1) bis zur Berner Gazette (Platz 50)
Viele (wenn auch nicht alle) der gelisteten Blogs sind auch über unser Linklisten zu erreichen --- hier rechts -->
Unser Blog 'qualifiziert' sich nicht für diese Liste (ansonsten würden man ihn basierend auf der Technorati-Auswertung auf Platz 27 finden).
Sie dürfen unsere(n) Blogs aber gerne trotzdem weiterverfolgen ... Danke für ihr Interesse, ihre Treue!
WAN CEO Timothy Balding: Printed Newspapers are a Growth Business
as Robert Andrews reports on paidcontent.co.uk from the keynote Timothy Balding delivered to 'inky execs'at the 61st World Newspaper Congress in Göteborg. His message:
"Newspaper Publishers are in a growth businesses", if ...
- if you run you newspaper in South America (circulation up 6,72 %) or Asia (circulation up 1,87 %) [+ 11 % in India and 3,8 % in China, but down in Japan] and not in North America (circulation down 2,14) and [most countries] in Europe (circulation down 1,9 %)
- if you are running Free Dailies (total share on circulation, is now 7 % of newspaper world circulation and up 20 %) in Asia, in Europe (in EU countries up 23 %) and even in US (up 8 %)
more
Top Countries by Dailies sold
No. 1: China with 107 Mio. copies
Nr. 2: India with 99 Mio. copies
Nr. 3: Japan with 68 Mio. copies
Nr. 4: USA with 51 Mio. copies
Nr. 5: Germany with 21 Mio. copies
About the Situation in US - see The State of the News Media 2008
Earlier entries:
US Newspaper Anzeigenumsätze stürzen 2007 weiter ab: minus 9, 4 %
Print Advertising fate and destiny
The Newspaper Death Watch Callenge?
Monday, June 02, 2008
IAB Online Ad Spending Report 2007 Europe & Asia
IAB Internet Advertising Bureau reported today: European Online Ad spending in 2007 has grown by 55,2 % (vs. 2006); but as the 2007 include countries not present in 2006, the real growth was 'only' around 40 %. Still above the growth in USA with (only) 25,6 % ...
The second chart shows Ad Spend per User in different countries
The share of online ad spend of all ad spending looks according to IAB like this
and therefore quite different to other stats.
more (PDF)
ASA Projekt Journalismus 2018 - mit YouTube Channel & Portal
Das von der Axel Springer Akademie in der letzten Woche veranstaltete Symposium findet, wie könnte das auch anders sein, seine Fortsetzung auch im Netz zukunft-journalismus.de (und auf der Website / Blogs der Akademie)
und auf YouTube statt. Dort stehen auf dem ASA YouTube Channel stehen bereits 35 Video u.a.
Noch ist die Zahl der Abrufe sehr bescheiden und auch deshalb hier dieser Link zur gefälligen / weiteren Beobachtung.
Mehr zum Projekt Journalismus 2018
Sunday, June 01, 2008
Jeff Bezos: A Passion for Kindle and Digital Delivery
via News CNET by Dan Farber
During an interview with Walt Moosberg at the The Wall Street Journal’s D6: All Things Digital conference
About the number of the Amazon Kindle eBook reader sold so fare ... no numbers, but
"On a title-by-title basis, with 125,000 titles for Kindle, and you look at Amazon's physical sale of the same books, Kindle sales are more than 6 percent of the universe of 125,000 titles"
About the fate of physical books ...
"We see Kindle as an effort to improve the book, even though it hasn't changed in 500 years," and "the vast majority of books will be read electronically. Just as horses haven't gone away, books will be around."
more
Resümee Wochenschwerpunkt: B2B Media und Social
Hat sich seit unserer kleinen Umfrage zur Frage 'Wie Fachmedien das Internet nutzen' - mit dem Schwerpunkt 'Social Media' Charakteristikas und Tools - viel getan, wollten wir wissen. Insbesondere wie solche Social Media Charakteristikas implementiert werden.
Unser Resümee (sicher ein wenig getrübt und mit manchen blinden Flecken durch Segmente mit denen wir eher mehr oder weniger vertraut sind) ist, bei den B2B Fachmedien hat sich eher weniger getan, im B2B Marketing (und präsumtiven Investoren der Fachmedien) eher mehr getan. Dieser Eindruck verstärkt sich eher noch, wenn man statt zu fragen 'ob solche Funktionen vorhanden sind, eingesetzt werden'
Aus unserer Auswertung 'Wie die Top 25 Fachmedien in Deutschland das Internet nutzen'
fragt und untersucht, wie durchdacht, gekonnt und zielführend sie eingesetzt und genutzt werden, und zwar
- zum Nutzen der Leser-/User-Community und der jeweiligen Industrie- und Berufsgruppe,
- zur Mehrung des Erfolg der Werbetreibenden und Koop-Partner und
- zum Wohle (und profitablen Wachstums) des jeweiligen Fachmedienangebots, des Fachverlags
Da stellt sich dann schnell die Frage, ist das eher ein Erkenntnisproblem oder ein eher Umsetzungsproblem?
Wenn man das Interview mit dem efv Geschäftsführer Martin Korosec aus dem Buchreport express (29-Mai-2008) liest (... ich sehe 'zumindest in unserer Community der Werbe- und Medienbranche gar kein großes Interesse, selbst zu kommunizieren') wohl eher ein Erkenntnisproblem. Und, ich kenne nicht wenige Mitarbeiter in Fachmedien die sich in einer Koppel eingesperrt fühlen und nur mit den Hufen scharren, statt laufen dürfen.
Wie wenig sich die Deutsche Fachpresse um ihr Environment, ihre Kunden, ihre Arbeitgeber, ihre Investoren schert (und umgekehrt) wird auch aus diese Technorati-Grafik über die Erwähnung des Jahreskongresses deutlich - 1 maximal zwei Nennungen an einigen der vergangenen 30 Tage ...
Mein Tipp für Chefredakteuere, Produktmanager, Verlagsmanager und Fachverleger:
Warten sie nicht bis Ihre Leser- und Anzeigenkunden außer Reichweite sind, sondern machen sie ganz schnell ihre Hausaufgaben und setzen sie sich an die Spitze der Bewegung mit partnerschaftlich entwickelten, intelligenten und nützlichen Diensten und Angeboten.
Übrigens, was halten Sie von einem Rigorosum für Entscheider und Manager in Sachen 'Social Media' für eine Verlängerung der 'Fahrerlaubnis' in Ihrem Unternehmen?
Frühere Einträge zum Thema:
Wie Fachjournalisten und B2B Kommunikatoren das Internet & Web 2.0 nutzen
MrMagazine: The Power of Interactive Printed Magazines
At 11:52 AM by hemartin 0 Comments
Labels: Fachmedien, Social Community, Social Media, Social Software
Die Entwicklung der Publikumszeitschriften 1998 - 2007
Die Zahl der in Deutschland publizierten Publikumszeitschriften erhöht sich nach Angaben des VDZ kontinuerlich (die Zahl für 2007 ist noch nicht bestätigt, sondern direkt der Saldenentwicklung entnommen). Die Anzeigenumsätze aller ausgewerteten Titel setzen - unterbrochen durch eine kurzen Erholung in 2006 - ihre Abwärtsbewegung fort. Kein Wunder also, dass auch die (Anzeigen-)Umsätze pro Titel seit dem Pike in 2000 (und bis 2007) um 33, 6 % gesunken sind. Auch für 2008 gibt es bisher keine Anzeichen für eine Trendumkehr. Im Gegenteil, Nielsen Media meldet für Jan - April 2008 (bereinigt für einen Vergleich mit dem Vorjahr) wieder einen Rückgang um 2,5 %.
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Sie brauchen jetzt endlich wieder einmal einen ereignisunabhängigen Positivverstärker? Hier gibt es den extra für diese Anforderung optimierten Kurvenverlauf.
P.S.
Da es keine umfassende, einheitliche Statistik über alle Vertriebsumsätze (Kiosk, Abo, Sonderverkäufe, etc.) der Publikumszeitschriften in Deutschland gibt, verzichten wir in diesem Chart auf die Darstellung der Vertriebsumsätze.
Frühere Einträge zum Thema - eine kleine Auswahl -
Die Umsatzentwicklung der deutschen Fachpresse 1996 - 2007
(nach der Aussetzung / Abschaffung der amtlichen Pressestatistik)
(Newspaper) Print Advertising fate and destiny
ZAW: Werbung in Deutschland
Update: Wieviele Zeitschriften gibt es in Deutschland?
At 9:24 AM by hemartin 0 Comments
Labels: Ad Spending, Anzeigen, Magazine, Printmedien, Statistik, Stats, VDZ












