und 57,8 % der Befragten sehen die Relevanz von Communities als Werbeplattform als zumindest „eher hoch“ an und lassen dafür Blogs und Video links liegen. Das jedenfalls will Ralf Schengber und seine Leute bei einer Befragung von 1200 Unternehmen herausgefunden haben ... mehr
Kollege Pitz machte daraus einen Beitrag: Unternehmen nutzen Communities statt Blogs .
Das scheint ja unheimlich spannend zu werden in den Communities und den Marketingabteilungen der Unternehmen. Bei meiner sehr selektiven Nutzung von Communities und Wikis tue ich mir schon schwer, mehr als ein Dutzend deutsche Firmen zu benennen, die auf von mir besuchte und genutzten Communities zu einem bestimmten Zeitpunkt gleichzeitig Marketing 'erkennbar' (und geschweige sinnvoll) betreiben.
Auch habe ich, seit es so etwas gibt, noch keinen Marketingplan in Deutschland gesehen, der, sagen wir 5 % und mehr des Budgets, für Marketing in Communities, Wikis und/oder Foren vorsieht ...
Vielleicht ist das 'spannend' an diesen (Werbe-) Plattformen nur die Kehrseite von, ich weiss ja gar nicht so recht was das überhaupt ist und schon gar nicht wie ich damit meine Marketingziele erreiche?
Wer klärt mich bitte auf?
Oder, müssen wir auf den neuesten Gartner Hype Cycle warten, der sollte ja Anfang August kommen.
Thursday, July 31, 2008
Deutsche Unternehmen sind wie närrisch an Wikis und Internet-Communities interessiert
Horizont-Ranking: Wie nützlich, wie aussagefähig sind solche Daten?
Bei der Auswertung der Top-Zahlen für einen Kunden stoßen wir wieder einmal darauf, dass die Angaben zum Umsatz von einzelnen Medienunternehmen (auch ohne einen entsprechenden Hinweis) in Folgejahren geändert werden. Insbesondere internationale Player, die nicht tagtäglich die Verlagsszene monitoren, ist das sehr verwirrend.
Diese Veränderung kann viel Sinn machen: So hatte z.B. Vogel Medien den Kollegen von Horizont im letzten Jahr folgende Umsatzzahlen gemeldet: Jahr 2006 Umsatz 123 Mio. Euro, in diesem Jahr den Umsatz für 2006 aber 105 Mio. Euro (minus 18 Mio.) geändert. Das könnte die Korrektur für den herausgerechneten, anteiligen Burda-Umsatz sein?! Und in jedem Fall kommt so 2006 auf 2007 ein kleines Plus heraus ...
Auch wenn ich gestern auf der Basis der Horizont Liste wieder eine kleine Aufstellung Fachmedien - Umsatz pro Mitarbeiter gemacht habe, die entsprechenden Angaben und Verläufe sehen manchmal doch sehr fabriziert aus. Hier die (frei verfügbaren) Zahlen zu Umsatz und Mitarbeitern zu zwei renomierten Verlagen:
Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag
Laut dem dfv Lagebericht und Konzernlagebericht für 2006 bzw. 2005 lag der unkonsolidierte Gesamtumsatz der Gruppe im Jahr
2004 bei 118,4 Mio. Euro (mit 902 Mitarbeitern - durchschnittlich
2005 bei 124,3 Mio. Euro (mit 601 / 878 Mitarbeitern - durchschnittlich) und
2006 bei 128,5 Mio. Euro (mit 610 Mitarbeitern - durchschnittlich).
Seit 2003 also mit jährlichen, wenn auch kleinen Wachstumsraten. Eine eher unwahrscheinliche Entwicklung beim Personalstand.
Vogel Medien Gruppe
Mal ehrlich, wer soll sich bei Vogel's denn da, ohne fremde Hilfe, einen Reim daraus machen?
P.S.
Und nix gegen den Fleiss und die Geduld der lieben Kollegen beim Erstellen ihrer Rankings - ich beneide sie nicht um diesen Job.
Wednesday, July 30, 2008
Horizont-Ranking: Fachmedien - Umsatz pro Mitarbeiter
Disclaimer: Es gelten alle Einschränkungen für einen solchen 'unmöglichen' Vergleich, wie im Vorjahr
Umsatz pro Mitarbeiter (basierend auf dem Horizont-Ranking 2008)
Hier noch einmal die Tabelle 2005 / 2006 zum direkten Vergleich
At 5:04 PM by hemartin 0 Comments
Labels: dfv, Fachmedien, Heise, IDG, Media, Springer sbm, Stats, Verlage, Vogel Medien, WEKA
Horizont-Ranking: Top 100 Medienhäuser Deutschlands
Das macht Horizont dankenswerter Weise seit 20 Jahren. Leider muss man dabei all zu oft auf ungeprüfte und inkompatible Unternehmensangaben zugreifen, die einen Vergleich über die Jahre oder untereinander oft sinnlos machen ...
Platz 1: Bertelsmann AG - 2, 8 % (zum Vorjahr)
Platz 2: Pro Sieben Sat 1 Media AG + 29,0 %
Platz 3: Axel Springer AG + 8,5 %
Platz 4: Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck + 10,9 %
Platz 5: ZDF + 0,1 %
mehr
Für den Download der geteilten Tabellen muss man sich erst anmelden und Cookies bis zum Abschluss des Downloads erlauben - sonst gibt es eine Fehlermeldung (sowohl beim Anmelden, als auch beim Download)
Teil 1: Die größten deutschen Medienhäuser 2007 (Rang 1-40)
Teil 2: Die größten deutschen Medienhäuser 2007 (Rang 41-100)
Nachtrag (22-August-2008):
Teil 3: Die größten deutschen Medienhäuser 2007 (Rang 101-125)
Focus Media-Guide 2008: Fakten zum Werbemarkt
heute hat Focus die aktuelle 'Faktensammlung' - Focuss Media-Guide 2008, 98 Seiten - mit Kennzahlen (satt) des deutschen und europäischen Werbemarkts auf medialine.de online gestellt ... kompakt.
Die Daten gibt es komplett und in einzelnen Kapiteln hier (als PDF)
Beispiel: Übersicht Werbeinvestitionen Europa
Zu den Big-Spendern im Bereich Internetwerbung gehört Deutschland nach dieser Aufstellung nicht. Da muss ja demnächst und für lange Zeit warmer Regen auf die Internet-Werbeangebote niederprasseln ;-) (und anderswo abziehen).
Tuesday, July 29, 2008
Der Internet Access Markt in Europa Boomt

nach EITO / mehr
Und mit wem, schlagen Sie vor, sollten die 'Zubringerdienste' ins Netz ihren Reichtum teilen?
Es rollt eine neue, gigantische Umverteilungswelle auf uns zu ...
Google News trennt Mainstream News und News von Blogsites
und was soll das?
Google Operating System (unofficial news & tips about Google) schreibt:
"When you view a cluster in Google News, there's a new option to filter sources: you can restrict news articles to blogs and to local news sites that are relevant to your query. The filters are a good way to find opinionated articles and more up-to-date information from local sites."
Der neue Google News Cluster
Die Local News / Blogs Optionsfilter nennt sich (auf google.com) schlicht 'Blogs' und ist nach meiner Ansicht, erst ein ganz zarter Einstieg in das was GOS in dieser Option sieht.
via Steve Rubel
Können wir die Messlatte für (mutige) Zeitungs-Leserbeteiligung etwas anheben, bitte!
Derek Powazek schrieb heute einen Beitrag unter dem Titel '10 Ways Newspapers Can Improve Comments' - (und der Anmerkung: natürlich gibt es mehr Ansätze, aber Zeitungen lieben Top 10 Listen) -
- verlange eine Registrierung
- Setze Regeln und setze sie durch
- stelle einen Community Manager ein
- automatische Anpassungen
- gib der Community Möglichkeiten sich am Prozess zu beteiligen
- verlinke Beiträge zu Kommentaren
- biete eine Lösung für private Mitteilungen an
- beteilige dich, aber
- gib den Trolls keine Futter
- hör auf alles und jedes zu kontrollieren
... mehr
O.K., aber ich erlaube mir hier doch einmal erstaunt zu fragen, sind denn die 'Leserbriefe des Internets’ wirklich der Stand auf dem sich Zeitungen und Online-Angebote die Leserbeteilung vorstellen, wünschen? Das hat doch heute fast jedes Angebot von der LATimes, NY Times, The Guardian, Zeit, China Daily, Asahi Shimbun und The Sydney Morning Herald . Selbst die Süddeutsche Zeitung bietet eine Kommentarfunktion, jedenfalls an Werktagen und zu den gewöhnungsbedürftigen Öffnungszeiten.
Aber sind Leserbriefe, fein säuberlich von der 'professionellen' Berichterstattung getrennte Leserbeiträge, ja manchmal auch Blogs, Klick-counter, gelegentliche Präsentation von einigen Beiträgen / Blogs in einer Ecke der Titelseite und Leserreporter Fotos und Augenzeugen-/Paparazzi-Fotos was geht, was Sinn macht?
Ich denke nein. Reporter, Journalisten und Redakteure sollte Interesse, Lust und Mut haben mit ihrer (früher so genannten) Leserschaft ganz Neues und Ungewöhnliches auszuprobieren für eine bessere (und dafür geliebte) Zeitung, auf der Höhe der Zeit. Ein Zusammenspiel bei der Themenfindung, Themenauswahl und -aufbereitung. Bei der Diskussion, Ergänzung und Verbesserung und Fortführung von Themen und bei der Entwicklungen von gesellschaftlichen, themen- und geo-relevanten Themen und Formaten und Output-Formen.
Wenn es ein paar geneigte Nutzer auf diesem Blog gibt, die hier darüber diskutieren wollen, bitte melden - sonst bleibt es ein Off-Blog-Thema auf der Tagesordnung mit unseren News-Business Kunden ...
Nachtrag:
Richtig, was ich hier angemahnt habe gilt natürlich nicht nur für Zeitungen, sondern auch auch für andere Mediengattungen. Zum Beispiel bei Fachmedien: im Gegensatz zu Zeitungen wissen dort nicht nur meistens, sondern immer die (vormals so genannten) 'Leser' besser Bescheid (und haben die besseren Quellen) als die jeweilige Fachredaktion!
Monday, July 28, 2008
Folio: The Technology Behind Esquire’s Mags ePaper Cover
Jason Fell explains how it works ... at folio:mag
Earlier at Notebook HEM (24-07-2007)
- Esquire wants to be the first magazine to use ePaper on its cover, where words and images scroll. On the inside cover, the ePaper will show a full-motion black and white ad from Ford.
- The use of ePaper -- often touted as a "green" technology -- is super wasteful when used for a disposal product like a magazine ... The issue hits newsstands in September.
Saturday, July 26, 2008
Google auf der Suche nach Unique Links
Gründung der Firma Google am 7. September 1998
der Google Index beinhaltet rund 26.000.000 Unique Links
26.000.000
Google Index Unique Links 2000: eine Milliarde 109
1.000.000.000
Google Index Unique 2008: eine Billion 1012
1.000.000.000.000
Und wann wird der Google Index ein Googol 10100 erreicht haben?
10.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.
000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000
Gerechnet und die Nullen ausgezählt hat der Kollege Rex Hammock (RexBlog), angeregt durch den Beitrag
We knew the web was big
P.S.
Ob sich die Google-Herrschaft wohl so lange halten wird?
Friday, July 25, 2008
VNNIC: 20 Mio. Internet User in Viet Nam
Die aktuellen Zahlen vom Viet Nam Internet Network Information Centre - per Juni 2008 -
Internet User: 20,16 Mio + 35,2 %
(vs. 6/2007: 14,91)
Internet Penetration: 23,61 %
Broadband Anschlüsse: 1,64 Mio
Die richtige Zeit für Independent Magazines
Oliver Gehrs Zwischenbilanz und Anwürfe aus seinem Projekt Dummy. Das Gesellschaftsmagazin
auf dem Medienforum Mittweida.
bei Alexander Svensson (Wortfeld)
Kommonkraft: New Media Douchebags Explained
Wollten Sie schon immer einmal wissen, wie diese (vornehm ausgedrückt) New Media Doofköpfe ticken?
via Lee Hopkins
CNNIC: 253 Mio. Internet User in China
Tangos auf China Web 2.0 hat den aktuellen CNNIC Report (per Juni 2008) - bisher nur verfügbar in chinesischer Sprache - ausgewertet:
- 253 Mio. Internetnutzer
- 214 Mio. haben Broadband Access
- über 73 Mio. greifen via Mobile auf das Internet zu (eine Zunahme um 45 % gegenüber 2. Hj. 2007)
- über 107 Mio. Blogger / User die auf SN und Community-Plattformen posten (der Bericht unterscheidet da nicht)
.. und dabei beträgt die Internet-Penetration - wie Kaiser Kuo errechnet - in China erst 19.1% und hat noch ein hohes, ein riesiges Wachstumspotential.
Mehr auf China web 2.0
Die CNNIC reports in englischer Sprache gibt es (etwas später) dann hier.
Eben sehe ich in meinem Feedreader, dass Robert Basic sich schon Sorgen um sein Ranking und die Wahrnehmung als Alpha-Blogger macht ...
A Mobile Advertising Overview by IAB
Some see US Mobile Business still on the slow line, but actually, meanwhile it is on the fast track. This (basic) guide explains the opportunities of advertising in the fast growing mobile platform and might be helpful to marketer to understand the terms and grasp the idea.
From the release notes:
The document
• Educates media companies, agencies, marketers and users about how advertising is currently implemented within the mobile platform
• Explores the mobile platform as a viable part of the interactive advertising ecosystem
• Includes case studies of mobile advertising campaigns designed to assist marketers and agencies in campaign execution.
Das Mobile Advertising ECO-System
Download here (PDF)
IAB Online Ad Spending US Full Report 2007
Quasi ein Nachtrag zu IAB Online Ad Spending Report 2007 Europe & Asia (2-Juni-2008)
(geplant Mitte Mai, aber irgendwie 'lost in space')
Das Onlinine Werbejahr 2007 (im Vergleich zu 2006)
Source: PwC/IAB Internet Advertising Revenue Report
Bei einem Gesamtwachstum von 25,64 % überrascht es nicht, dass die Werbeausgaben in allen Kategorien zugelegt haben. Interessant ist aber, welche Kategorien ihren Anteile ausbauen konnten (und welche Anteile abgeben mussten: Display Advertising, Classified und Lead Generation). Erstmals in 2007 gibt es eine eigene Kategorie Digital Video ... via/mehr
Full Report (PDF)
Die Zahlen für Deutschland
OVK 2008-01: Neue Zahlen zum Online-Werbemarkt
At 8:54 AM by hemartin 0 Comments
Labels: Ad Spending, Lead Generation, Online Marketing, Stats, USA
Thursday, July 24, 2008
ZAW: Der Werbemarkt schrumpft zunächst (und dann)
Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft bestätigt, vorläufig nur für 2008 und 2009 , dass der Werbemarkt in Deutschland schrumpft. Im ersten Halbjahr haben die Werbeausgaben stagniert und für das Gesamtjahr erwarte man einen Rückgang von 0,5 % in 2008 und 1 - 2 % in 2009. Besonders betroffen seien von dem Rückgang die Pressemedien ... mehr
Im Oktober 2007 war laut ZAW der Tenor bei den Medien für 2008 noch 'stabil bis erwartungsvoll'
Re: CQJR
Media- und Werbe-Investoren tragen keine Kleider
Marken-Websites überholen die Media-Online-Websites in denen sie (noch) werben
VU Meynen: Werbeträgerstatistik Fachzeitschriften 1 Hj. 2008
Da wir die neue Statistik 'nur für den internen Gebrauch nutzen dürfen', wollen wir hier nur darauf hinweisen (gibts hier als PDF). Bei den gezählen Seiten wird in minimale Minus und bei den Brutto-Werbeumsätzen ein kleines Plus von unter 1 % ausgewiesen - die Preisentwicklung berücksichtigt, statt dem prognostiziertem Wachstum doch eher Stillstand bzw. Rückgang.
Aus dem (öffentlichen) Kommentar zur Statistik
Die Basis der Auswertung 1. Halbjahr waren 407 Fachzeitschriften, also 6 Titel mehr als im Vergleichzeitraum (also 1,5 % mehr ausgewertete Zeitschriften), sodass sich auch ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung, rechnerisch wohl ein Minus bei (vergleichbaren) Titeln der Auswertung ergibt ...
Gewinner sind die Felder u.a.:
+ 70, 2% Umwelttechnik
+ 59, 2% Verpackungstechnik und
+ 32, 5% Druckverarbeitung
Die höchsten Verlierer:
- 32, 4% Malerhandwerk
- 19, 2% Steingewinnung und
- 17, 7% Bautechnik
Mobile Marketing Trends 2008
der Mobile Research Guide 2008 von den Kollegen Kirchner + Robrecht macht 10 (wichtige) Trends im Mobilen Internet aus. Digital:next nennt sie ... via/hier
Dafür haben die Marktforscher 56 Studien ausgewertet. Ob die 'gefühlte' K+R Mitte die wahrscheinliche Zukunft ist oder jedenfalls nahe kommt? Die Varianzen sind nicht gerade klein ... so soll die Welt in Deutschland (bzw. das Werbevolumen weltweit) im Jahre 2011 aussehen:
Hier könn(t)en Sie den Mobile Research Guide 2008 (kostenpflichtig) downloaden .
Meine Meinung zu der gefühlten Zukunft in 2011 (zu den gewählten Beispielen) :
Ziemlich weit daneben!
Andere Mobile Themen auf diesem Blog.
Auch Kids Surfen anders, als Website-Entwickler und Webbetreiber sich das denken
schreibt Anna Buss auf IT-Frontal. Sie zieht den Schluss aus "einigen Studien zum Thema "Kinder im Internet", welche Studien, das hält sie dem geneigten Leser vor. Warum?
Aber das was Kinder erwarten, nervt oder zum Umsteigen bringt,
e.g.
- Überfrachtung mit grafischen Elementen, kreischenden Farben oder aufdringlichen Animationen
- ungewohnte Menüführung, Navigation sowie Hilfe- u. Suchfunktionen
- Fehlfunktionen und Fehlermeldungen u.a.
liegt gar nicht soweit weg von dem, was auch andere Nutzer stört, deren Fehlen oder Fehlfunktionen aber vielleicht nicht so gnadenlos mit dem sofortigen Ausstieg aus dem Angebot bestrafen. Da sagt der 6-jährige Knirps: 'Das sieht man doch gleich, ... das ist doch für Fünfjährige ...' mehr
Content & Advertising on the Web are not made for me
P.S.
Das erinnert mich doch gleich an Diana Jaffé (Gender Marketing) die in ihrem Buch 'Der Kunde ist weiblich' (2005, ISBN: 978-3430150033) einige Beispiele dafür aufführt, dass für Frauen gemachte Produkte (z.b. Auto) auch bei Männern ganz gut und manchmal besser ankommen. (Hi, Diana!)
Wednesday, July 23, 2008
Die schöne, heile Welt der Zeitung
Wer hat's gesagt?
"Online muss ein (der) Appetizer für die Zeitung sein"
"Die Bequemlichkeit der Lektüre einer gedruckten Zeitung ist durch nichts zu ersetzen."
"Der Genuss, den die morgendliche Zeitung bereitet, ist einer, den man nicht gegen Online-Angebote aufrechnen sollte."
Für solche Sprüche auf dem Multimediakongress „Zeitung online 2008“ von BDZV und Ifra mussten die Verbände für den Herrn Professor, laut Turi2 ein Schwergewicht der Kommunikationswissenschaft in Deutschland, sicher tief in ihre Tasche greifen.
Encyclopaedia Britannica Summer Sale


Sommer-Schlussverkauf:
30 % auf alle Buch- und Software-Angebote und für Online-Subskriptionen gibt es gar 60 % off ..
via eMail
Re: CQJR
Wissen Sie was CQJR ist? Nein? Macht nichts, wenn sie aber Geld für Werbung ausgeben und das bei klassischen Medien (z.b. Zeitungen, Magazinen, Fachzeitschriften) dann nehmen sie genau diese Aufgabe wahr - können aber das Ergebnis kaum beeinflussen. Sie werden mit den Schaltkosten ihrer Werbung für die Bezahlung der Journalisten und Redakteure in Anspruch genommen und wenn sie ihre Werbegelder anderswo investieren, werden sie gescholten, dass sie damit die Freie Presse, den Qualitätsjournalismus, die Demokratie ihres Landes gefährden (oder jedenfalls das bisherige Umsatzmodell vieler Verlage).
Ich bin sehr dafür, dass die Verantwortlichen, Mächtigen und Reichen sich auch um die Qualitätspresse, TV, Radio oder Internet Sorgen machen und nach ihren Möglichkeiten und Geldbeutel diese Institutionen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützen und fördern. Diese privaten und öffentlichen Einrichtungen sind - wenn sie ihren Job machen - wichtige Garanten für den Erhalt und die Entwicklung für die Gesellschaft, Freiheit und Demokratie.
Aber muss die Unterstützung verdeckt (und wenig transparent) mit Transfers und Zwangsaufschlägen sein, mit Werbeinvestitionen, die unter dem Diktat eines optimalen ROI (retun on investment) messbar sein soll?
Medienunternehmen sollten nicht zu lange darauf vertrauen, dass das Modell noch lange trägt und wenn die Werbeindustrie nicht pariert, dann wird eben der Ressourceneinsatz / die Leistung für die Leser / User gekürzt.
Bereits heute geben, unterschiedlich nach Branchen und Funktionsstufen, Unternehmen zum Teil deutlich mehr als 2/3 ihres Budgets für Aktivitäten aus, die an den Medien vorbeigehen. Und im Onlinebereich ist die Versuchung noch höher diese Gelder vor allem für die eigenen Webangebote auszugeben, also dort, wo man seine Kunden bereits bedient und präsumtiven Kunden gerne bedienen und mit ihnen kommunizieren würde.
Ansätze aus dem Dilemma, z.b.
1. Nicht die Werbekunden, sondern die Leser-/Nutzer-Kunden zu fragen, was sie brauchen, was sie haben möchten und wofür sie auch bezahlen würden --- dann gäbe es ja vielleicht auch bessere Dienste und Produkte und zufriedene Kunden
2. Angelehnt an das Wiederaufkeimen von CSR in unserem Lande, bei den Mächtigen und Reichen in unserem Lande anzuklopfen, wie wichtig ihnen die freie Presse, der Qualitätsjournalismus und die Entwicklung unsere Gesellschaft und Demokratie und um eine direkte Unterstützung, Sponsorship zu bitten.
Geht nicht, warum sollten z.b. nicht Unternehmer einer Stadt, einer Region, im Land Geld in die Hand nehmen, um eine qualitativ hochwertige Redaktionsarbeit und eine gute Bezahlung von Journalisten zu sichern? Was meinen Sie?
P.S.
CQJR habe ich für diesen Blog 'erfunden' und steht für Corporate Quality Journalism Responsibility
eBook zum Social Media Release
Timo Lommatzsch hat Auszüge seiner Bachelorarbeit (FH Hannover) zum Thema 'Social Media Release'
- Grundgedanken hinter dem Social Media Release sowie seiner Entstehung und Entwicklung
- Theoretischen Aufbau und den Elementen eines Social Media Releases
- Praktischen Einsatz von Social Media Releases
- Einschätzung des Social Media Releases in Thesenform
als PDF online gestellt
via eMail
Mehr zum Thema Social Media Release auf diesem Blog
Distribution Partnership: The New York Time - LinkedIn News
Es soll ja deutsche Medienunternehmen geben, die haben News-Verarbeitung und My-Space-Fabriken und Nutzer im 'eigenen Haus' und alle Geschäftszweige arbeiten in ihrem eigenen Silo. Und trotzdem stehen - für einen sehr kleinen und längst überfälligem Schritt fürs News Business in der Headline wieder zwei Amerikaner als Beispielgeber.
Wahrscheinlich will man es hierzulande den alten Newsorganistation (z.b. der dpa) oder den neuen (z.b. Google) überlassen. Schade eigentlich, und es ist ja nicht das erste Mal, dass wir das anmerken ...
Warum News Portale mega-out und My-(News)-Space mega-in sind? Erstens, weil sie als QJ wie ihre Print-Dinos kaum bezahlbare sind, weil Werbekunden immer stärker zwischen zielführenden Werbeinvestitionen und CQJR-Aufwendungen (Corporate Quality Journalism Responsibility) unterscheiden
und (wie Thomas Knüwer augenzwinkernd als Replik auf einen Spiegel-Artikel ausführt) eine zu vernachlässigende 'Reichweite' und niemand der etwas 'anständiges zu tun hat' und/oder sein Interessen und Neigungen im wahren Leben nachgeht auf die Idee kommt, regelmäßige Portale als wichtig und relevant einstuft und für die News-Sammlung und -Aufnahme umschifft.
Man kann es ja nennen wie man will. Personalized News & Distribution, Content-Partnership, Open Content Platform, Plug-and-Play Content, Leser-werben-Leser, Widgets, Applets, Gadgets, Plug-ins ... in jedem Fall werden Inhalte und Werbung dort angeliefert, wo sie bestellt und gegebenenfalls auch wahrgenommen werden. Oder wie im NYT-LinkedIn Deal aus dem Profil 'herausgelesen' werden.
Mehr zum NYT-LinkedIn deal auf ReadWriteWeb
New York Times, LinkedIn Enter Content Partnership
Auf dem Online Journalism Blog
New York Times + LinkedIn = another step towards personalised news
The New York Time - Einführung in LinkedIn
Mehr über Widgets auf diesem Blog
At 10:15 AM by hemartin 0 Comments
Labels: Circulation, News Business, News Portale, Werbung, Widgets
Study: The Changing Newsroom
More than 250 newspaper participated in this study, by Tyler Marshall and the Pew Research Center’s Project for Excellence in Journalism on the direction news business takes between financial pressures, threaten from the web and change of news consuming patterns ...
most papers have reduced the space, resources and commitment devoted to a range of topics
Other findings:
- 85% of the dailies surveyed with circulations over 100,000 have cut newsroom staff in the last three years, while only 52% of smaller papers reported cuts.
- quite often distinguished, high-salaried and complacent veteran reporters and editors are replaced by a generation of young, versatile, tech-savvy, high-energy staff
- disrupted between accuracy, depth and journalistic standards vs. speed, multimedia and interactivity nearly half of all journalists are equally worried and excited about the new rules and chances at the same time
recommended read at journalism.org
On the same report at the ReadWriteWeb from Marshall Kirkpatrick
Newspapers Shifting Coverage Local As Online Challenge Grows
Other 'newsroom' postings on this blog
Tuesday, July 22, 2008
Holtzbrinck's Rückzug aus MOE geht weiter ...
jetzt hat man einen - nicht unumstrittenen - Käufer (MF a.s.) für Holzbrinck's Economia, Praha am Hacken und keiner weiß so genau, ob der Wurm den Fisch frisst ... iHNed.cz editorial and other staff are not amused
Karl-Peter Schwarz aus Praha auf FAZ.net
Osteuropa-Geschäft: Holtzbrinck-Dämmerung in Prag
Früherer Eintrag
Die Handelsblatt Verlagsgruppe muss Ihre Engagement in Mittel- und Osteuropa zurückfahren
Burda's Community: Freizeitfreunde.de
Was kommt wohl dabei heraus, wenn die Redaktionen der Burda Medien Park Verlage / Burda Senator Verlag – verantwortlich für Freizeit Revue, Freizeit Spaß, Freizeit Aktuell, Viel Spaß, neue woche, Glücks-Revue und (?) Lisa, Young, Burda Modemagazin, Mein schöner Garten - und der Freizeit Revue Chefredakteur Robert Pölzer (Medien Innovation GmbH) die redaktionelle und inhaltliche Verantwortung für ein (neue) Burda Best-Ager-Portal trägt?
So erklärt Hubert Burda Media die neue Plattform:
"Freizeitfreunde.de ist das neue Freizeitnetz für Menschen im besten Alter und die neue Online-Community der Entertainment-Weeklies-Gruppe aus den Burda Medien Park Verlagen mit den Titeln FREIZEIT REVUE, FREIZEIT SPASS, Viel Spaß, neue woche, Glücks-Revue und Freizeit AKTUELL. Redaktioneller Content rund um die Themen Aktuelles, Reise, Gesundheit, Ratgeber, Unterhaltung, Liebe & Partnerschaft und user-generated Content werden auf dem Best-Ager-Portal eng verwoben und mit den Funktionalitäten eines Social Network verknüpft ..."
Die Community soll für alle geneigten Nutzer unter Freizeitfreunde.de stattfinden und den verschiedenen Marken hat man 'Landing-Pages' eingerichtet ... siehe auch die Burda Pressemitteilung
Die Social Community läuft unter "Burda Social Brands" was darauf hinweist, dass man bei Hubert Burda noch nicht verstanden hat, dass die Social Brands den Communities selbst gehören, höchstens 'zu treuen Händen geliehen' sind und jederzeit auch wieder entzogen werden können. Freizeitfreunde.de es ist eine (geschützte) Burda Marke.
Mein erste Eindruck: Irgendwie, noch eine Site. Warum auch nicht, das braucht man doch heute für seine "Magazin" Leser!? Nirgendwo habe ich (bisher) Burda's erotisierenden Verführungskünste verspürt, warum ich mich gerade hier anmelden soll. Die Site ist ziemlich inhaltsüberladen und mixt (bis auf die konventionelle Titelzeile)
Inhalte (redaktionelle & solche aus der Community), ein paar Social Media Features gnadenlos mit Community Features. Doch, wo versteckt eigentliche sich der 'Markenkern' des neuen Plattformangebots?
Ein Übersicht über andere 'Im-besten-Alter' / 'Silversurfer', etc. -Angebote gibt es auf unserem Projektblog 'Im-besten-Alter'
P.S.
Für Online & Community Management zeichnet Daniela von Heyl, für's Projektmanagement Achara Rossow und die Redaktion Andreas Binder und Steffi Weickert verantwortlich. Die Onlinevermarktung sind die Kollegen von Tomorrow Focus AG in München verantwortlich.
At 10:57 AM by hemartin 1 Comments
Labels: Best Ager, Burda, Social Community, Social Media, Social Networks
Monday, July 21, 2008
Die IVW Printzahlen: II Quartal 2008 z.b. CHIP, PC Welt, Focus
Auf IVW.de gibt es seit heute die neuen Quartalsauflagen (II-2008) mit den 'feinen Details'
Zum Beispiel CHIP
Zum Beispiel PC Welt
Zum Beispiel Focus
und wie man sieht spielen der Einzelverkauf auf der einen und der Bord- und Sonstige Verkauf auf der anderen seite eine wichtige Rolle beim Zahlenmanagement.
Übrigens, soweit vorhanden, gibt es die Zahlen ab dem I. Quartal 1998 für eigene Recherchen.
Facebook muss auch in Europa wachsen

ein Wachstum von nur 6, 9 % (und rund 23 Mio. User) in Europa sind völlig unbefriedigend. Und in Deutschland ganz besonders. Die Facebook-Statistik zeigt heute morgen 679.160 Mitglieder die Deutschland als Land angeben. (o.k. zugegeben, minus 4,4 % in Norwegen sind noch ein wenig schlechter)
Ben Lorica berichtet aus Anlass der Facebook Developer Conference letzte Woche mehr
Da würde sich doch die gütlich Vereinnahmung von studiVZ.de (ca. 6 Mio.) und vKontacte.ru (ca. 14 Mio.) sich ganz gut machen. Oder?
Google stellt 400 lokale Anzeigenverkäufer ein
oder, wie Holger Schmidt (der Netzökonom) auf FAZ.net heute schreibt:
Google will lokale Anzeigenmärkte aufmischen
Die 400 Telegate-Vertriebsmitarbeiter sollen die Google 'Gelben Seiten' mit lokalen Anzeigen bestücken, dass ist gut für Internet- und Mobile-Geschäft für Google ... und für die lokalen Geschäftsangebote und Dienstleister
via/mehr auf FAZ.net
P.S.
Ein weiteres lukratives Feld, was Google 'halt bedient muss', weil die Etablierten (Lokalblätter, Gelbe Bücher-Verleger sich aus Angst vor wegbrechenden Printumsätzen nur ganz vorsichtig und nicht konsequent bewegen und ihre präsumtiven Nutzer im Regen stehen lassen.
Saturday, July 19, 2008
Unglaublich (aber leider wahr): Die Themenbeschreibung des Unterausschuss Neue Medien
Zur Aufgabenstellung des Unterausschusses:
"... in politischer Hinsicht wirft ihre Nutzung viele Fragen auf. Sind Jugendliche im Web 2.0 ausreichend geschützt? Wie kann eine digitale Spaltung der Gesellschaft verhindert werden? Wie lässt sich Internet-Kriminalität wirksam bekämpfen? Auf diese und viele andere Fragen muss der Gesetzgeber Antworten finden ..." und
"Die Themen, über die sie beraten, reichen von Digitalem Urheberrecht über Jugend- und Datenschutz im Internet bis hin zur Entwicklung des Digitalen Rundfunks und Fernsehens ..."
Das sind also die Themen der Volksvertreter rund um die Informationssgesellschaft. Nix davon wie die sogenannte 'Neue Medien' Demokratie, Gesellschaft, Bildung, Familie, Individuen, usw. fördern und voranbringen können ... und was die Politik dazu an Weichenstellungen gegebenenfalls tun könnte / sollte - unglaublich, aber wahr
via netzpolitik.org
PoD: Ein Book-Paperpacks Expresso
Der Libri BoD Dienst meldet, dass man für Deutschland, Österreich und die Schweiz einen Exklusivvertrag über den Vertrieb der 'Espresso Book Machine' (Hersteller: Kyocera und Konica-Minolta) von On Demand Books (New York, N.Y.) abgeschlossen habe. Imho: Libri ist vielleicht nicht gerade der ideale Partner für die Entwicklung diese Dienstleistungsstruktur (für Buchhandlungen und Buchkäufer), siehe unten.
Ein Verkaufsvideo
Video 3:09 min
Ich halte die Aussage von Friederike Künzel (PoD, zitiert bei Golem) "als Ort [der Aufstellung] kämen neben Buchhandlungen auch Bibliotheken oder öffentliche Orte wie Flughäfen in Frage", ein wenig für Augenwischerei.
Die Investitionen bzw. Miet- und Wartungsraten für eine (mehrere) Druck-Schneide-Binde-Maschine lohnen sich nur bei hohen 'Kunden-/Publikumsverkehr. So dürfte sich für Aufstellung nur für sehr wenige Buchhandlungen lohnen, sich nur wenige für diesen Vertriebsweg 'qualifizieren'. Viele Große, mittlere, kleinere und spezialisierte Buchhandlung würden ihre Kunden sicher nur ungern zu dem / einen Buchhandels-Platzhirsch schicken, um einen Kaufvertrag via Wettbewerber zu erfüllen. Andererseits kann sich Libri wohl kaum erlauben, ihren Koop-Partnern des vertreibenden Buchhandels zu offensichtlich Konkurrenz zu machen ...
Bisher stehen solche Maschinen vorwiegend in Öffentlichen- / Universitätsbibliotheken und Service-Centern und in Japan würde man eine solche Book Expresso Bar vielleicht auch mit Safeway-Anbindung (USA: Wal-Mart Stores) aufstellen, nicht unerfahren in Auslieferungsprozess von Online-Buchhändlern, bei der jetzt verfügbaren Version 1.5 dauert ein 300 Seiten Paperback von der Bestellung zum Auswurf ca. 7 Minuten, mit der geplanten, neuen Version 2.0 soll sich diese Zeit auf 3 Min. verringern. Staus sind da vorprogrammiert und den Prozess der Bestellung und Abholung kann / sollte man zeitlich und räumlich entflechten.
Wer gelegentlich mal Kopiershops besucht weiß auch, dass selbst die modernsten Kopierer von Ausfällen, z.b. Papierstaus, nicht gefeit sind und den sachkundige Betreuer brauchen ...
via Golem
Friday, July 18, 2008
90 Years: Mandela’s 8 Lessons of Leadership
give them a thought, a try in what you are doing! Recommended read.
Richard Stengel’s article at time.com
Mandela: His 8 Lessons of Leadership
1. Courage is not the absence of fear—it’s inspiring others to move beyond it
2. Lead from the front—but don’t leave your base behind
3. Lead from the back — and let others believe they are in front
4. Know your enemy—and learn about his favorite sport
5. Keep your friends close—and your rivals even closer
6. Appearances matter—and remember to smile
7. Nothing is black or white
8. Quitting is leading too
via Slacker Manager
A Newsroom Reorg Report: Spokesman
A reorganization plan to further The Spokesman-Review’s goal of producing news that best serves our community, given current personnel ... (PDF)
via Journerdism / more at Nick Eaton (Stories on the Run)
Gerade sehe ich beim Kollegen Pitz einen Verweis auf die Magisterarbeit von Angela Kauer die sich mit dem 'Sein und Schein' von Newsdesk Reorgs am Beispiel der Mainzer Allgemeinen Zeitung befasst und dafür mit dem HMS-Medienpreises 2008 ausgezeichnet wurde ... mehr bei Bernd Pitz
iVillage will nicht länger auf das Auspuffrohr von Glam Media schauen
und blogher freut sich über rd. 8 Mio zusätzliche Unique User im Netzwerk.
Über eine neue (zweite) Investmentrunde mit Peacock Equity gibt es jetzt eine Partnerschaft mit blogher.com, einem etwa 2 Jahre altem Affiliate Netzwerk für Frauen, von zur Zeit rund 2.200 Bloggern.
iVillage und blogher bringen zusammen rund 40 Mio. Unique User in den Wettbewerb mit Glam Media ... und Online Werbedollars.
via/mehr von Bill Mickey auf foliomag.com: iVillage Partners with BlogHer
und dem blogher Press release 16-Juli-2008
und entfleucht damit Springer's auFeminin.com, was der eh schon arg gebeutelten Beteiligung in der Börsenbewertung nicht gerade helfen dürfte ... siehe u.a. Handelsblatt 17-Juli-2008: Axel Springer steht zu AuFeminin.com
At 8:41 AM by hemartin 0 Comments
Labels: Advertising, Social Advertising, Social Media, Social Networks
Newspaperindustrie Japan: Im Rückwärtsgang bei Umsatz und Profit
Auch im Zeitungsland Japan kämpfen die Qualitätszeitungen mit rückläufigen Vertriebs- und Anzeigenerlösen. Wie das NSK News Bulletin (Herausgeber: (Nihon Shinbun Kyokai - The Japan Newspaper Publishers & Editors Association) berichtet haben Asahi Shimbun, the Mainichi Shimbun, the Yomiuri Shimbun, the Sankei Shimbun, the Hokkaido Shimbun, the Chunichi Shimbun and the Nishinippon Shimbun sinkende Umsätze und geringere (Pretax-)Profite gemeldet.
Nur die Zeitungen Mainichi und Sankei konnten trotz Umsatzrückgang mit einem Plus beim Profit punkten ... mehr
Frühere Einträge
Zeitungsland Japan - minus 0,5 %
Dentsu's 2007 Ad Spending Report Japan
Thursday, July 17, 2008
Glam Media in Deutschland
Wie geplant ist heute (Berlin Fashion Week und so) Glam Media in Deutschland live gegangen. Kurz nach der Ankündigung gab es zwar nur ein Standbild, aber jetzt und dahinter ist schon eine ganze Menge los - auch wenn es so toll nicht aussieht.
Julia Knoll (LesMads.de) ist die neue Chefredakteurin und wird Inhalte der Partner und die von LesMads.de, Burdastyle.com und anderen Burda Inventars präsentieren.
Mit der heute bekanntgegebenen Übernahme von Codex erhält Media Glam wesentliche Technologien, wertvolles Inventar (45 Online Titel und Klienten) und qualifiziertes Personal inklusive der Codex Gründerin Katja Dalöfer die den Vertrieb und Anzeigenverkauf vorstehen wird, da kann sich Ralf Hirt glücklich schätzen ... ist, wie man so sagt, die halbe Miete.
Die Burda Pressemitteilung von heute morgen.
Frühere Einträge
Glam expandiert kräftig und plant Clammy Media für Männer
Dem Burda sein auFeminin
Jede Frauenzeitschrift braucht ihr Community
Glam Media Discovers eNewsletter. Wow
Verleger in der Offensive oder Verleger im Sommerloch
man wünscht sich, dass jemand den Herren Verleger ungefildert 'reinen Wein' einschenkt und auf die entscheidenden Battlefelder aufmerksam macht. Die Abhängigkeiten der sogenanten freien Presse ...
Die Sommerloch-Erklärung der Verleger
Warum Stefan von Holtzbrinck nicht unterschrieben hat und Bodo Hombach erst gar nicht gefragt wurde und jetzt ziemlich sauer ist, auf textintern.de
mehr
Spitze Begründung: BGH erlaubt Firmen-Werbung per Fax und Mail
Wenn Firmen ihrer Impressumspflicht nachkommen, stimmen sie damit der unverlangten Zusendung von Werbesendungen und anderen Angeboten zu ... ob das auch für unverlangte und unerwünschte Werbe- und Call-Center Anrufe gilt, war nicht Gegenstand des Verfahrens.
Ist das nun eine Aufforderung an Unternehmen die Impressumspflicht ignorieren oder den Verbrauch von Papier zu fördern, Papiertonnen füttern und Zeit zu verplempern? Oder eine Aufforderung an den Gesetzgeber
den Schutz gegen Fax- oder Mailwerbung für Unternehmen im Wettbewerbsrecht neu zu regeln.
via zeit online
Es rollt eine neue, gigantische Umverteilungswelle auf uns zu ...
Wer muss abgeben, wem wird hinzugegeben werden? Und wer organisiert's? Und wer ist dann (im Himmel) an den neuen 'Produktionsmitteln' beteiligt?
François Barrault (British Telecom) fordert eine gerechte Lastenverteilung zwischen Infrastruktur- und Inhalte-/Dienstanbietern: ... und es wird zu einer
"Umverteilung des Wohlstands zwischen den Infrastrukturanbietern und den Inhaltsanbietern" kommen. Investitionen, auch in Forschung und Entwicklung, würden in Zukunft gemeinsam geschultert werden." via/mehr dazu auf FTD
Auf das Offensichtliche ist Astrid Maier in ihrem Beitrag aber gar nicht gekommen, oder ist das der Neutralität geopfert?
Wenn es erlaubt ist ein wenig weiter zu denken, dann müssen / dürften z.b. auch die Telecoms dieser Welt ihre "Gebühren" mit den Inhalte- und Dienstsanbietern teilen, denn ohne den Nutzen auf der Infrastruktur, würden wohl auch ihre Einnahmen nur spärlich fließen.
Am Beispiel: Süddeutsche Zeitung
In Bayern - mit Hauszustellung - zahlt man (ohne Aktionsboni, Werbeprämie 100 Euro, usw.) 36,40 Euro pro Monat und 436, 80 Euro im Jahr. Berücksichtigen wir mal nicht dass, wenn man die Papier- und Herstellungskosten und die Hauszustellung abzieht, das Abonnement für Qualitätsjournalismus dann eh quasi geschenkt ist ...
Heute zahle ich für DSL & Mobile UMTS Flatrate rund 960 Euro pro Jahr. Ein ganz wesentlicher Teil meiner Internet-Nutzung sind 'Inanspruchnahmen' von Leistungen, welche ich früher aus (mehreren) Tages- und Wochenzeitungen und Magazinen bezogen haben. Also würde es ebenso gerecht (selbstverständlich) finden, wie François, dass die Telecoms für Qualitätsjournalismus auf ihren Leitungen bezahlen (die Mautgebühren an die Beteiligten verteilen), bei Kopierern, CD-/DVD Brennern, gibt es ja so etwas ähnliches, oder?
Und, noch ein wenig weitergedacht, steht mir dann auch an den Werbeeinnahmen, die Anbieter für meine Zeit erhalten, in denen ich mit ihrem Angebot beschäftige ... (oder vermeintlich beschäftige und für Werbebotschaften 'offen' / 'angerichtet' bin) auch ein fairer Anteil zu, oder?
P.S.
Dieser Beitrag ist nicht verantwortlich für Absturz der BT Aktien ... ;-)
aus FTD
Tuesday, July 15, 2008
Google, der ideale Dienstleister und Retter für die Zeitungsbranche?
Warum?
- Google ist bereits der führende Online-News-Verteiler / 'Verkäufer'
- Google ist in vielen Arbeitsfeldern des neuen ( und alten) Zeitungsgeschäfts Technologie-Marktführer
- Google versteht es hervorragend Anzeigen zu verkaufen
Können sich Zeitungshäuser also mit Outsourcing an Google wettbewerbsfähiger aufstellen?
Solche Ideen (oder sind es Befürchtungen) äußert jedenfalls Edward Roussel (Telegraph), zitiert von Jeff Jarvis (BuzzMachine) in 'Google as the New Pressroom' (Leseempfehlung, inkl. Diskussion! in englischer Sprache)
Bayern kontrolliert ab 1. August bayerische Internet-Fernseh-Angebote
Na und. Irgendwie verstehe ich die 'Aufregung' nicht. Die Bayern (und bald sicher viele anderen Landesmedienanstalten wollen Internet-Fernsehen (Live-Stream-Angebote) kontrollieren. Ich finde das nicht toll, aber 'Unternehmertum' (auch im Internet) bedeutet ja auch unter den gegebenen (und sich verändernden) Rahmenbedingung erfolgreich zu sein und Profite zu erzielen.
(Freudig) erregen würde es mich, wenn - selbst wenn dann Arbeitsplätze und Kosten wegfallen - die Landesanstalten bzw. die Politik die Kontrolle und Regulierung für alle Fernseh- und Radio-Angebote zurückfährt bzw. zurückfahren lässt.
Freiräume nur fürs Internet zu fordern ist ein wenig kurzsichtig, oder? Neue Freiheiten zu fordern und schaffen, weil Internet, Mobile, etc. andere Realitäten schaffen, scheint mir das (An-)Gebot der Stunde ...
Pressemitteilung des Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM)
Monday, July 14, 2008
Erklärungsversuch: Legasthenie fördert Unternehmertum
Um in der Schule bestehen zu können, müssen Legastheniker besondere Qualitäten entwickeln. Dazu gehören die Kunst sich auszudrücken sowie das Delegieren von Aufgaben. Außerdem müssen Menschen mit Lese- und Rechtschreibschwächen frühzeitig lernen, selbst unlösbar erscheinende Probleme kreativ zu lösen.
Durch diese Fähigkeiten eignen sich Legastheniker besonders für eine Karriere als Unternehmer, ...
So die Erklärung der britischen Wissenschaftler, warum 35 % der US-amerikanischen Unternehmern (aus 100) an Legasthenie leiden, im Bevölkerungsdurchschnitt aber nur 10 % ... aus Guter Rat 8 /2008
P.S.
So erklärt sich auch mein Technorati Profil auf: 'specialized in solving unsolvable problems and with solution unheard of … '
Nachtrag:
Die Studie "Incidence of dyslexia and its consequences in entrepreneurs" ist so neu nicht, aber die beschriebenen Softskills sind weiterhin nützlich! Die Untersuchung von Julie Logan (auf welche sich der 'Guter Rat' bezieht) wurde schon Ende 2007 veröffentlicht (Cass Business School, Faculty Management, London), eine frühere Veröffentlichung von Julie Logan stammt bereits aus dem jahr 2004).
Je mehr ich darüber nachdenke, desto sicherer bin ich, dass ich darüber schon Mal irgendwie, irgendwann gebloggt habe. - auch wenn ich den Beitrag nicht mehr finde.
Eine Zusammenfassung der Studienveröffentlichung (2007) von Julie Logan gibt es als (8 Seiten, englisch, PDF)
UK schools letting down dyslexic students (Dezember 2007)
Entrepreneurs five times more likely to suffer from dyslexia (November 2004)
In eigener Sache: Umzug Internet Provider / Webhoster
Innerhalb der nächsten Tagen werden wir mit allen Domains und Mail-Servern umziehen. Wir haben die Umzüge detailliert geplant und hoffen, dass es ohne Einschränkungen für unsere Besucher auf den Websites und Blogs über die Bühne geht und dass auch der Switch des Mail-Servers keine Mails von Kunden, Partner und Freunden verschluckt.
Sollten Sie aber in den nächsten Tagen auf eine eMail-Antwort länger als 18 / 24 Stunden warten müssen, bitte stellen Sie uns bitte Ihre Mail sicherheitshalber noch einmal zu.
Wie gesagt, hier ist alles gut vorbereitet, ... und die Information / Vorwarnung erfolgt nur vorsichtshalber, für den Fall, dass irgend etwas mit den Ummeldungen / Freigaben bzw. umstöpseln trotzdem etwas schief laufen sollte.
Früherer Eintrag
Probleme mit 1&1 unserem Webhoster - eMartin.net abgeklemmt
Yes, meedia.de ist live
Update:
Inzwischen ist die Vorschalt - Abwehrseite für Besucher wieder abgebaut worden! Und man kommt direkt auf das Portal ...
Sie brauchen nur noch auf das Logo drücken oder sich die Slide-Show anschauen
bietet so eine Art Positiv-Option "Ja, ich will - auf eigene Gefahr - die Homepage betreten!"
Wie's dort aussieht, ich weiß es (noch nicht), ... Versuch jetzt starten!
Nachtrag 1:
Achtung! Es handelt sich (noch) um eine Beta-Version von meedia.de und deshalb ruckelt und zuckelt es auch noch ein wenig ...
Hier die meedia-Feeds, seit gestern, 13. Juli 2008, 20:50 / 20:51 live
Meedia RSS
Meedia News Internet
Meedia News Fernsehen
Meedia News Print
Meedia News Musik und Radio
Meedia News Werbung
Nachtrag 2:
Erster Eindruck - nach 60 (bereits bekannten) Meldungen im Feedreader - und ein wenig Spielerei mit dem Meedia Analyzer und Cover-Check (via Jens Schröder Beitrag um die Diskussion zur 'Focus'-Auflagen Meldung / Anzeigen Performance') ...
Warum (die nett gemachten) Meedia Analyzer und Meedia Cover-Check unbedingt ein eigenes Portal brauchen, ist mir nicht ganz klar. Per Serviceapplikation / Widget auf anderen bereits gut besuchten Websites und Portalen hätte es wohl auch getan, hätte vielleicht schneller und mehr Geld 'verdient' ...
Nachtrag: taz
Steffen Grimberg: Mediendienste.de DWDL, Turi2 und meedia im Kurzvergleich
Frühere Einträge
Neuer Starttermin für Media.de 14. Juli oder ...?
Zukunft Kommunikationsfachpresse: Zähne zusammenbeisen ...
Blick durch's Schlüsselloch: Meedia
Performance & Reichweiten der deutschen Kommunikationsfachpresse
At 7:00 AM by hemartin 0 Comments
Labels: Advertising, Fachmedien, Onlinemedien, Publishing, Werbung
Sunday, July 13, 2008
Fine, Fiene & Welt adè - Da Capo
Daniel Fienes schreibt auf df zum vorläufigen Ende des Podcast 'Was mit Medien' bei Welt Online.
Fine!
"Da sitze ich jetzt vor meinem Blog und während ich diese Zeilen tippe, lacht das eine Auge und das andere weint: Nach genau 1 1/2 Jahren endet die Partnerschaft von unserem Podcast “Was mit Medien” mit Welt Online. Am 01.08. verabschieden wir uns in eine Sommerpause ..."
Warum?
"Das Ende der Kooperation ist das Ergebnis einer Entscheidung in einem großen Haus. Und wie das in einem großen Haus ist; wir sind auch nicht die einzigen, die es getroffen hat ...
Und jetzt? Das
via Jan Tißler
Friday, July 11, 2008
Social Media - Introduction to the tools and processes of participatory economy (eBook)
part of the Hypermedia Laboratory Net Series, Tampere University Press
The Abstract:
The safe days of walled gardens are over. People collaborate on web sites, and as a return, the action of individuals produces something new, even unexpected results. The emergence may be profitable business and provide income for firms, but it also impacts on the social relations and the lives of individuals.
In this book, Katri Lietsala and Esa Sirkkunen describe the great variety of practices within the social media. They suggest some general principles how the traditional media could deal with the new situation. The authors show with the help of their case studies what motivates people to participate. The book includes also a short introduction to the Finnish social media history.
from the Parteco Wiki"Participatory Economy wiki includes the final report of Parteco research project that presents social media and participatory economy. The authors Esa Sirkkunen and Katri Lietsala have written the first part of this wiki which one can download (pdf) first or read straight from this wiki. In addition to the texts that describe topics like the social media genres, participatory economy, the report includes a chapter by Mikko Ahonen who writes about open innovation and idea markets ..."
Print version (ISBN 978-951-44-7320-3) via Granum bookshop | as eBook (PDF, 191 pages)
Kaufkraft, Kaufwünsche und Konsum kennen keine Altersgrenzen
und die Entdeckung der sog. "werberelevanten Zielgruppen" (in Deutschland 14 - 49 Jahre) ein (RTL-)Verkaufstrick, den die Erfinder bald selbst nicht mehr durchschaut haben und der jetzt aber selbst bei RTL nicht mehr so recht funktioniert, schreibt Dieter K. Müller in Media Perspektiven Ausgabe 6/2008 und von dem sich Werbetreibende und Werbeanbieter bald möglichst wieder verabschieden sollten ... und nicht nur weil Dieter K. Müller von der ARD (Werbung) mit dieser Zielgruppe nicht so richtig punkten kann.
als Kurztext
http://www.media-perspektiven.de/261.html?&tx_mppublications_pi1[showUid]=1143&cHash=244d9edd50
der vollständige Beitrag als PDF (8 Seiten)
The Guardian Media Group Buys ContentNext Media paidContent.org
an important inspiration and information source for our work and several successful professional media Blogs. Besides paidContent.org, mocoNews.net (mobile), contentSutra (India) and paidContent.co.uk (UK and the rest of Europe), for "north of 30 Mio. USD" ... congratulation to Rafat Ali and his team!
Details at paidcontent.org and readwriteweb.com
Nielsen mit der Above-the-Line Werbestatistik 1. Halbjahr 2008
Die Nielsen Werbestatistik (auf der Basis von Bruttowerten) kommt für das erste Halbjahr insgesamt auf ein Plus (gegenüber Vorjahr) von 0,9 bzw. 0,1 %. TV- und Kino-Werbung sind die klaren Gewinner. Radio-, Fachzeitschriften- und Publikumszeitschriften-Werbung die ebenso klaren Verlierer. Für den direkten Vergleich mit dem Vorjahr dient die letzte Spalte rechts ...
Die Below-the-Line Ergebnisse, die sog. 'neuen Mediengattungen' Direct Mailing, Internet und Transportmedien Werte hat Nielsen noch nicht heute (15-Juli-08) veröffentlicht. Die Bruttowerbeerlöse der Internet Medien liegen knapp 665 Mio. Euro für das erste Halbjahr bzw. plus 40,2 % gegenüber 1. Hj. 2007. Die Angaben beruhen auf den Angaben deutscher Internetvermarketer ...
Folio: Mag meldet:
US Consumer Magazine Ad Pages Fall 7.4 Percent in First Half
Welche Daten / Werbungschaltungen erfasst Nielsen?
(Die Beschreibungen gibt es unter 'Produkte & Services', Werbestatistik, Erfassungsregeln)
Fernsehen
Die regional als auch die überregional ausgestrahlte Werbung aller öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten und die "bedeutendsten Privatsender"
Radio
71 öffentlich-rechtlichen und privaten Radiosendern (von rund 400)
Zeitungen
Werbung für Markenartikel und Dienstleistungen in etwa 230 Zeitungen in Deutschland
Publikumszeitschriften
Anzeigen in mehr als 775 Publikumszeitschriften (von rund 3.000)
Fachzeitschriften
Anzeigen in etwa 240 Fachpublikationen (von rund 3.800)
Plakat
Nielsen Media Research "konzentriert sich bei der Erfassung der Werbeaufwendungen im Plakatbereich auf die Anschlagarten, die vor allem für die Markenwerbung relevant sind. Die Belegungsdaten melden die Plakatpächter direkt an Nielsen Media Research."
Kino
Basierend auf den Daten der Vermarktern der Kinowerbung und des FDW Werbung im Kino e.V.. Berücksichtigt werden nahezu alle wöchentlich vorgeführten Kinowerbefilme. Werbung für Tabakerzeugnisse sowie die monatlich geschalteten Regionalkunden werden jedoch nicht erfasst. Fremdaufträge werden mit detaillierten Marktinformationen hochgerechnet.
At 7:47 AM by hemartin 0 Comments
Labels: Ad Spending, Advertising, Anzeigen, Statistik, Stats, Werbung
Thursday, July 10, 2008
Nielsen Mobile: US Mobile Web Use
US Internet Usage via Mobile is growing fast according to Nielsen ...

Source: Nielsen Mobile
Report Critical Mass - the Worldwide State of the Mobile Web (PDF)
Motor Presse Stuttgart bestätigt den Bereich Consumer Electronics und
Früherer Eintrag: Ausflug nach fast 40 Jahren beendet: motorpresse konzentriert sich
Gerade kommt die Bestätigung (Motor Presse Stuttgart Pressemitteilung via gui.de) für den Rückzug der Motor Presse Stuttgart aus dem Bereich Consumer Electronics und Telekommunikation zurück und der Übernahme dieses Geschäftsbereichs durch die WEKA Gruppe, Kissing.
Wieviel diese Transaktion den Stuttgartern bzw. Kissinger/Poinger Wert war, darüber wurde Stillschweigen vereinbart, die Zustimmung der Kartellbehörden für den Verkauf sollte kein Problem sein. Vorläufig bleiben wohl die meisten Zeitschriften(-redaktionen) in Stuttgart und 78 Mitarbeiter würden übernommen.
Statements aus der Pressemitteilung: (jetzt auch online)
Friedrich Wehrle
"Die Motor Presse Stuttgart richtet sich mit dieser verlegerischen Neuordnung strategisch neu aus und konzentriert sich künftig auf die Medienmarken ihres Portfolios im In- und Ausland, die sowohl über hohe Marktanteile in ihren jeweiligen Segmenten als auch über ein großes Internationalisierungs-Potenzial verfügen"
Werner Mützel
"Nachdem sich WEKA in den vergangenen Jahren von einigen Randsegmenten getrennt hat, können wir mit diesem Zukauf unser Kerngeschäft im Bereich der technischen Fachzeitschriften weiter stärken und ausbauen."
Stephan Quinkertz
"Die Zeitschriften-Portfolios des Geschäftsbereichs III der Motor Presse Stuttgart und der WEKA MEDIA Publishing ergänzen sich nahezu überschneidungsfrei. Daher werden wir alle Titel der Motor Presse weiter
führen. Die hohe journalistische Qualität der Mitarbeiter und die renommierten Zeitschriftentitel der Motor Presse werden uns dabei unterstützen, für Leser und Werbekunden in Zukunft ein noch breiteres und noch besseres Print- und Online-Angebot für alle Bereiche der Consumer Electronics und der
Telekommunikation anzubieten. Gleichzeitig verfügen wir gemeinsam über große und hervorragend ausgestattete Testlabore mit erfahrenen Speziallisten, mit denen wir für unsere Leser Hersteller-unabhängige, objektive und tiefgehende Produkttests in großem Umfang sicherstellen können."
Nachtrag (22-Aug-2008)
Heute kommt die Meldung via Kress:
Die Redaktion von Video zieht von Stuttgart nach Poing um und der Weka-Titel homevison wird eingegliedert. Weiter wird bestätigt, dass alle Titel mittelfristig unter das Technikportal magnus.de wandern sollen.
Media- und Werbe-Investoren tragen keine Kleider
Viele Finanz- und Investment-Entscheider die sich innerhalb und außerhalb von Medienunternehmen tummeln, begreifen (oder wollen nicht begreifen) dass das Fundament des Media-Business die anhaltende Wertstellung von Inhalten, Serviceleistungen und Beziehungen ist. Kurzfristige finanzielle Zielvorstellungen, die ungebührliche Belastung mit Kapitalkosten und das rücksichtslose Ausmelken von vorhandenen Kundenbeziehungen und Produkten zerstören sowohl die Grundlage des Mediageschäfts als auch eine auf mittel- und langfristige Markenwerte, Kundenbeziehung und Unternehmensleistung angelegte Verlagsstrategie.
Verlage überleben auf der Basis von Low-Cost, Low-Value - solange es dem Investor und den 'Buchhaltern' in den medienhäusern eben gefällt. Über finanzielle Ziele können sie sich heute prächtig mit Verlagen und ihren Beratern prächtig unterhalten, wenn es um Inhalte und anhaltende Leistungserbringung geht, öffnet sich eine erstaunliche Leere und/oder Desinteresse.
Auf diese Fehlentwicklung, die leider, gewollt oder ungewollt, zum Entzug der Lebensfähigkeit und/ oder systematischen Zerstörung von über Generationen aufgebauten Medienunternehmen und Medienleistungen geführt hat (und weiter führen) schreibt Jack Myers diese Woche auf The Huffington Post
In Media and Advertising, the Investor Is King and This Emperor Has No Clothes
(Leseempfehlung)
Wednesday, July 09, 2008
AWA 2008: Entwicklung der Zeitungsreichweite & Frequenz
aus den AWA 2008 Präsentationen

Und wie entwickelt sich die Reichweite bei anderen Printmedien
mehr
At 12:42 PM by hemartin 0 Comments
Labels: Magazine, Newspaper, Printmedien, Statistik, Studie, Zeitung
Which Social Network Delivers the Best Ads
he “best” meaning “most accurate, interesting and engaging ...
36, 5 % of all participant answered with "They're all equally horrible"
30, 8 % answered that Facebook delivers the 'best' ads of the pack
All answers from the online poll at Mashable
via/more from Stan Schroeder at Mashable.com
At 11:34 AM by hemartin 0 Comments
Labels: Advertising, Marketing, Social Advertising, Social Media, Social Networks
Relaunch Zoomer 2.0
Jetzt hat man es auch bei Zoomer / Holtzbrinck / Tagesspiegel gemerkt, war vielleicht doch nicht so tolle mit dem ersten Versuch (ein Experimentierportal, laut Frank Syré, dem Chefredakteur von zoomer.de) und auch die Prominenz und das Hochschreiben im Tagesspiegel (ebenfalls Holtzbrinck und quasi in Redaktionsgemeinschaft mit zoomer.de ) hat es nicht gerichtet. Aus dem riesigen Holtzbrinck Dunstkreis (u.a. 10 Mio. Social Networkern in studiVZ, schülerVZ und meinVZ) und MySpace haben sich (laut Turi2) schon über 5.500 Nutzer registiert ... und dies liegt sicher nicht nur an der gewöhnungsbedürftigen Usibility!
Die aktuellen IVW Zahlen für zoomer.de: 9,17 Millionen PI's - 2,04 PIs per Visit (Juni 08)
Frank Syré im Interview mit Peter Turi
Mehr Stimmen zum Start im Februar
Mathias Döpfner & Jürgen Richter's fetzen sich
Hans-Jürgen Jakobs kommentiert auf Sueddeutsche.de genüsslich den Schlagabtausch zwischen dem Alten (Vorvorgänger, Beitrag von Klaus Boldt im Manager Magazins) und dem Neuen in der FAZ und wohl bald auch vor Gericht und freut sich, dass 'Bild' sich vornehm zurückhält ... mehr
Zum Thema Axel Springer Verlag und den Schuhen von Mathias Döpfner
Google Releases 3D World Chat Lively

My first impression: Lively look like 'Second Life Rescue Cabins' (of course not related to Linden Labs Second Life) on your website or 'Chill Out Rooms' in virtual space, with an earthy connections.
Announcement at the official googleblog
Just a Visual at YouTube
via blogoscoped.com
Tuesday, July 08, 2008
lifestream.fm startet mit deutscher Version

startet in Private Beta und unterstützt das Aggregieren verschiedener User-RSS-Feeds
lifestream.fm unterstützte deutschsprachige Services:
Clipfish, Kwick, Joinr, Mister Wong, MyVideo, Photocase, Plazes,Qype, Sevenload, Uboot, Venteria, Yigg.
International u.a.:
Amazon Wish List, Atom/RSS Feed, Clipmarks, del.icio.us, Digg, diigo,Disqus, Facebook Photos, Facebook Status, Flickr, FoodFeed, Furl, Google Reader, iLike, last.fm, ma.gnolia, Meneame, Mister Wong, Mixx, Netflix, Netvibes, Odeo, Picasa, PownceQik, Reddit, StumbleUpon, Tumblr, Twitter, Twitxr, vi.sualize.us, Vimeo, Likes, Vimeo Uploads, Wakoopa, We Heart It, Xbox Live, XING, Yelp, Youtube Favs, Youtube Uploads, Zoomr.
Wer Zeit und Lust hat, ich habe 10 Einladungscodes im Angebot, bitte melden ... Verteilungsmodus: 'FIFO'
Computer & Spiele Angebot: Reichweite Print & Online im Vergleich
Ja, natürlich weiß ich, das man das nicht macht, dass die Zahlen nicht vergleichbar sind, die Periode nicht stimmt, sich mehrere Print Objekte eine Website sharen, und die Liste der Erklärungen sehr lang würde. Trotzdem stelle ich diese Tabelle vor als Stachel für eine Diskussion und ohne die Vorbehalte zu dokumentieren.
? Ist die Reichweite attraktive für 'Massenkommunikation'?
? Wie gleich bzw. ungleich ist die Performance Print und Online
? Wer ist nach diesem Anschein 'Web-ready'
? Liebe Redaktion, lieber Vertrieb - packen wir's an oder lassen wir's liegen?
Lesebeispiel:
CHIP bedient Online fast dreimal so viele User/Leser wie in Print und bietet Online fast 4,7 mal soviel Reichweite in der jeweiligen Grundgesamtheit.
Die Angaben zu Print stammen aus der AWA 2008 heute vorgestellt (hier übernommen von Editorix.org), die Angaben zu Online stammen aus der aktuellen AGOF internet facts.
Wenn ich die Zeit investieren wollte, würde ich diese Gegenüberstellung gerne auch für andere Magazin-Kategorien machen ...
Für Zahlenjunkies gibt es heute
At 8:14 PM by hemartin 0 Comments
Labels: CHIP, In-Game Ads, Marketing, Online Games, Onlinemedien, Printmedien, Statistik, Stats
Für Zahlenjunkies gibt es heute
AWA 2008 - Daten
Präsentation in Berlin, ab 11:00 Uhr
- einige Reichweiten Gewinner und viele Verlierer
Übrigens, das Mediennutzungsprofil hat sich gegenüber 2007 (nicht ganz unerwartet) noch einmal verschlechtert.
und die
IVW Online Nutzungsdaten Juni 2008
Bei den PIs mit 426 Gewinner von Heise + 0,14 % bis Ludwigsburger Kreisblatt + 249,77 % und 309 (310) Verlierern von Antenne Thüringen - 89,49 % bis hamburg.de 0,05 %
Monday, July 07, 2008
Internet Stats România / Romania / Rumänien
Romanian media audit organization BRAT started to publish (October 2007) their Internet data on SATI.RO where you can study their monthly report onRomanian Internet traffic online, look at a more detailed audit statement and download data (*.xls) for some number crunching on your own).
Ranking by Unique Visitors
Ranking by Visits
more / all data at sati.ro
Btw., there is another monitoring service in Romania: Trafic.ro
media details (a knowledgeable media Blogger out of Bucharest)
provides some basic differences for this both services [in English]
via my former college and friend Daniel Dănilă-Békési from Braşov
Talking about the Romanian Online Market
Today ARBOmedia AG announced some of their results about more and more Romanians going online ...
- 52.3% of Romanians living in the cities already used the Internet regularly during last year (source: SNA Focus Romania – Jan 2007 – Jan 2008)
- In Romanian the highest percent of online users living in the urban area is between 14 – 39 years old, representing 75,5%
- 95.5% of all Romanian companies work with a computer and 90% of all companies use the Internet for their business activities.
more
Tipps für Freunde von Broadsheet Newspapers
Heute ein ganz praktischer Tipp für alle die ihre gute alte Zeitung in überfüllten U- und S-Bahnen, Zügen der DB und Flugzeugen lesen möchten (zugegeben schon ein wenig älter, wie auch das Großformat und Leseverhalten) von Real Simple
via Jeremy Wagstaff (der mutmaßt, dass diese Kunst mit ePaper-Lesegeräten wie Readius aussterben könnte)
Sunday, July 06, 2008
Rumänien verpflichtet TV & Radio auf 50 % positive Nachrichten
Update:
Vom Senat einstimmig beschlossen,jetzt vom Verfassungsgericht verboten ...
aber was macht eine Nachricht gut oder schlecht? Und für wen?
Die Entscheidung was 'gute' oder 'schlechte' Nachrichten sind, liegt beim rumänischen National Council for Audiovisual Broadcasting ... Willkommen in der EU! mehr
NYT Technology: Electronic Papyrus: The Digital Book, Unfurled
writes about the coming of Polymer Vision's pocket-sized Reader Readius, a long time contester in ideas (Video) "The Readius will be introduced in England, Italy and Germany this fall, and in the United States early in 2009, ..."
more
Frühere Einträge
Ich will die Mobile Datenzentrale inkl. Großbild-Projektor jetzt!
Jeff Bezos: A Passion for Kindle and Digital Delivery
Die Mathematik und die eBook-Ökonomie
Newsweek: Books Arent't Dead - Amazon's Kindle will be announced today
At 10:45 AM by hemartin 0 Comments
Labels: eBooks, ePaper, Mobile Publishing, Newspaper, Newsreader, Zeitung
Chris Anderson: Wie lange wird das WSJ wohl bei seinem Bezahlmodell bleiben
Auf 'The Long Tail' diskutiert und spekuliert Chris Anderson, wie lange das WSJ wohl noch bei ihrem gebührenpflichtigen Modell bleiben wird. Er zeigt die aktuelle Vergleichstatistik 'Unique Visitors' der New York Times vs. WSJ.com von compete , die ganz offensichtlich für WSJ spricht, zu sprechen scheint (im Jahresvergleich plus 207,2 %, vs NYT plus 102,2 %)
Seine nicht ganz abwegige These:
die Zuwächse bei WSJ kommen zu einem wesentlichen Teil aus dem Kombi Abo-Angebot WSJ.com / Print und bringen auch nur 10 Euro pro Abo in die Kasse des Wallstreet Journals ...
d.h. wenn die das WSJ.com mit rund 1 Mio. Abonnenten argumentiert (die Printausgabe (Mo - Fr) hat eine verkaufte Auflage von 2.069463 Exemplaren (ABC per 2008-3), ist das nicht gleichbedeutend mit 89 Mio. USD, sondern deutlich weniger. Btw., das WSJ spricht im letzten verfügbaren Finanzbericht/Filling auch "nur" von einem Zuwachs von 3,6 % (Print und Online) bei den Vertriebserlösen ...
mehr
Netzeitung bald nur noch eine Newsticker-Marke ohne eigene Redaktion?
ganz schön "frech" schrieb die netzeitung.de in ihrer Medienkolumne 'Altpapier vom Donnerstag' vom 3. Juli 2008 über das Phänomen Josef Depenbrock, die ungewisse Zukunft der Netzeitung, die mit dem Depenbrock-Zitat im Kölner Stadtanzeiger "«Im Newsroom 'werden wir Redakteure der Netzeitung mit der Berliner Zeitung zusammenbringen und eine Win-Win-Situation mit stringentem Kostenmanagement realisieren.'» hinterfüttert wurde. (siehe auch HEM Notizbuch)
Doch die "Zukunft" Netzeitung scheint nahe:
Der Stern schreibt in "Netzeitung" kurz vorm Koma, dass der geplante Umzug (dieses Wochenende) erst einmal abgesagt ist, die Netzeitung (laut Depenbrock) eine starke Marke sei und Online (laut Depenbrock) zur Zeit keine Priorität habe ... mehr
und Christian Meier schreibt auf debatte.welt.de
Der Belegschaft der „Netzeitung“ droht die Kündigung. Wie es im Umfeld des Nachrichtenportals heißt, werde am kommenden Donnerstag entschieden, ob alle oder nur die Hälfte der acht freien und acht festen Mitarbeiter gehen müssen ... mehr
At 9:11 AM by hemartin 0 Comments
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Ausflug nach fast 40 Jahren beendet: motorpresse konzentriert sich
auf Verbrennung (Motor und Fitness) und Mobilität und entlässt eine Reihe ihrer Zwangs-Männer und Go-slow-Magazintitel aus ihrem Portfolio ...
Die Gruner + Jahr Tochter Motor Presse Stuttgart vertickt (in einer ersten Stufe - das ist von uns), laut Information von new-business.de seine Foto-, Auto, Video und Telecom Special Interest Magazine.
ColorFoto, seit 1970
verkaufte Auflage 45.526 IVW I/08
Audio, seit 1977
verkaufte Auflage 39.548 IVW I/08
stereoplay, seit 1978
verkaufte Auflage 32.178 IVW I/08
Video, seit 1979
verkaufte Auflage 43.187 IVW I/08
autohifi, seit 1990
verkaufte Auflage 14.404 IVW I/08
connect, seit 1992
verkaufte Auflage 95.037 IVW I/08
Eine Bestätigung dafür aus der Leuschnerstraße 1 gab es bisher nicht, aber auch kein Dementi. Der glückliche Käufer soll (wird) die WEKA Mediengruppe sein, die es allerdings mit ihren eigenen Special Interest nicht in die Kategorie 'Royal Flush' geschafft hat - ersatzweise aber einen Titel 'Royal Flush' bietet ...
new-business.de berichtet davon, dass die Zeitschriften wohl zum größeren Teil erst mal in Stuttgart bleiben können und viele der Mitarbeiter darauf hoffen können, mit übernommen zu werden ... mehr
Schaut man sich allerdings die Titelliste bei WEKA Media Publishing an, bieten sich dann doch einige Verschmelzungsvorgänge an. Dass die Leser kurzfristig mit Internet und Mobile Services verwöhnt werden, ist bei einem Blick auf die bisherigen Leistungsangebote der WEKA Media Publishing nicht zu befürchten ...
Nachtrag (22-Aug-2008)
Heute kommt die Meldung via Kress:
Die Redaktion von Video zieht von Stuttgart nach Poing um und der Weka-Titel homevison wird eingegliedert. Weiter wird bestätigt, dass alle Titel mittelfristig unter das Technikportal magnus.de wandern sollen.
Man kann Nachvollziehen, dass Friedrich Wehrle es leid war in Hamburg immer über Kein- und Kleinsttitel zu berichten, die bei G+J eh nur ein Anrecht auf auf "Stehplätze" hatten und davon gibt es bei der Motor Presse noch einige im Angebot. Das Geld aus dem Verkauf kann Wehrle im Kerngeschäft gut gebrauchen.
Kleine Reminiszenz:
Ich höre noch heute Ferdinand Simoneit (damals Redaktionsdirektor bei der Motorpresse) lästern, dass wir es mit CHIP niemals, niemals in die Kategorie von Audio (und der damals etwas zeitgleich zu CHIP gestarteten Steroplay) schaffen würden, ... (geschweige denn irgendwo in die Nähe von ams)
At 8:07 AM by hemartin 0 Comments
Labels: Acquisition, Gruner + Jahr, Magazine, Special Interest, WEKA
Saturday, July 05, 2008
Online-Journalismus ist noch nicht reif für Renditen ...
sagt Robin Meyer-Lucht im Gespräch mit Michaela Duhr auf Netzeitung.de. Aber wir wissen ja, auch ein Professor hat nicht immer recht!
Im Interview sagte er u.a. auch:
"Bei der nächsten Rezession werden wir hier in Deutschland einen ähnlich dramatischen Abschwung im Zeitungsgeschäft erleben wie derzeit in den USA. Dort sinken Auflagen und Umsätze von Zeitungen derzeit jährlich um rund fünf bis zehn Prozent. Innerhalb der letzten vier Jahre schrumpfte der Börsenwert der großen aktiennotierter Zeitungshäuser auf rund ein Drittel bis ein Viertel. Wir erleben in den USA das Schlusskapitel der Zeitungsindustrie. Und das steht uns auch bevor ..." zum Interview
Wäre es da vielleicht nicht doch besser für Zeitungshäuser und Zeitungsmanager ein bisser'l mehr und zielführender zu tun? Oder?
At 11:37 AM by hemartin 1 Comments
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Friday, July 04, 2008
What the F**k is Social Media
Hearst, IDG and PHEI to Buy 21ic.com
Sind lokale News nicht so wichtig für Zeitungsleser ...
oder haben Zeitungsleser nur schon aufgegeben in Zeitungen eine adäquate lokalen Berichtserstattung zu erwarten? Was das 'Canadian Media Research Consortium' (u.a.) herausgefunden haben will, stellt die Debatte zur Bedeutung von lokalen News als Überlebensstrategie für Zeitungen vor neue Herausforderungen (und bietet weitere Überraschungen) - auch wenn diese Ergebnisse sich auf Kanada beziehen.
Von denen die Newspaper als ihre sekundäre (meist nach TV, bei den Jüngeren auch nach Internet) Newsquelle angeben, begründen die Vorzüge der Zeitung als Nachrichtenquelle wie folgt:
und auch die Happtik des Mediums Zeitung scheint nicht allen Lesern von wesentlicher Bedeutung zu sein (8 %).
Auch die Frequenz mit der Kanadier zu ihrer Zeitung greifen ist, jedenfalls für Tageszeitungen, nicht gerade ermutigend
Die Antworten zur Frage 'In wievielen (verschiedenen) Magazine haben sie im letzten Monat gelesen, geblättert' dürfte dagegen den Magazinverlagen nicht so recht gefallen.
Und auch die Antworten zu den Fragen, wo man zum ersten Mal von einer bestimmten Story gehört hat bzw. welche zweite Quelle man für tiefergehende Informationen konsultieren würde, deutet an, was sich da an Veränderungen in der Mediennutzung anbahnt.

via / mehr auf Alfred Hermida's Blog Reportr.net
Diekompletten Studienergebnisse als Download (69 Seiten, PDF, EN)
At 1:33 PM by hemartin 3 Comments
Labels: News Business, News Portale, News Search, Newspaper, Studie, Zeitung
Flag: My Social Media Bio
Looking today at Paul Dunay Blog Buzz Marketing for Technology I found beside his 'Complete Profile' on Blogger also his 'Social Media Bio', with honors, social media profiles, social tools he is using, social bookmarks, etc. ...
Maybe I should work on my 'Social Media Bio', too ... with some additional access points
(planned for my social media blog, sorry)
Survey: Reputation Management for New Media Readiness
Paul Dunay published earlier this week the results from his Reputation study (with 87/85 responses):
Only 28, 73 % of them have a strategic plan in place to manage online reputation
Other results:
- My organization has a strong understanding of its current reputation - 60 % agree
- My organization currently uses a service to monitor traditional media - 54 % disagree; monitors social media; such as blogs, forums and message boards using a subscription-based monitoring service 77 % disagree (Disclaimer: monitoring services is what one sponsor of his study is offering)
- My organization is monitoring its reputation on social networks like Facebook, LinkedIn and MySpace - 55 % disagree
- My organization is adequately prepared to manage an online reputation crisis situation - 55 % disagree
more
Download Results as PDF
How does this compare to the situtuation in Germany? Any idea Mr. Reputation Manager
Neuer Starttermin für Meedia.de: 14. Juli oder ...?
Nachtrag (4-Juli-2008) - der 14. Juli ist jetzt offiziöse
Thomas Knuewer, Gestern bei Meediasens
und (auch via tknuewer) Mario Sixtus twittert,
Ich habe das Ende von Turi, Kress & Co. gesehen und es heißt Meedia
Und noch einmal Handelsblatt:
Fit for Meedia von Thomas Knüwer und Hans-Peter Siebenhaar
Auf Horizont.net schreibt Volker Schütz über "eines der derzeit größten Mysterien der jüngeren deutschen Medien-Szene" und einen neuen, "so die Gerüchte rund um die Außen- und Binnenalster", möglichen Starttermin, den 14. Juli (2008) oder so .... mehr
15 Mitarbeiter und Quality Channel (Spiegel-Gruppe) sollen für den Erfolg sorgen. Dirk Manthey alter Kampfgefährte Martin Fischer aus Milchstraßen-Zeiten ist dabei ... (Horizont) und Georg Altrogge ehemals CDR Tomorrow, Entwicklungsredakteur bei der Milchstraße ... (Turi2)
Früherer Eintrag:
Blick durch's Schlüsselloch: Meedia
Merker: (4-Juli-2008)
Als Autoren und Freie Journalisten haben sich bisher bei XING geoutet
- Alexander Becker (Freier Journalist)
- Maximillian Geyer (Journalist, Freier Mitarbeiter der Entwicklungsredaktion Meedia.de)
- Jens Schröder (popkulturjunkie.de, ehemals Kress)
- Stefan Winterbauer (Autor, ehemals Kress)
und zwei Volontäre
- Oliver Scheiner
- Christian Storbeck
Auf Facebook
Christan Storbeck
Stefan Winterbauer
- Facebook page gibt es (noch) nicht
Auf LinkedIn Fehlanzeige
Thursday, July 03, 2008
Presse-Stimmen, Eyeballs und das Manager-Magazin
Sicher aufgestachelt durch Peter Turi's Einstufung als viert-wichtigeste Quelle für Medienfachwissen unter den Bloggern stürzt sich Robert Basic heute in die Analyse bzw. die Interpretation der Geschäftszahlen des Manager Magazins: Eyeballs II und die Presse und versucht sich an den Geschäftsmodellen Verlage.
Fortsetzung folgt (bestimmt) ...
Expertisen zum Thema Online Journalismus Online
die sich der Unterausschuss Neue Medien im Deutschen Bundestag eingeholt hatte, stehen jetzt online
Andreas Bittner (DJV)
Mercedes Bunz (Tagesspiegel.de)
Alexander Görke (FU Berlin)
Steffen Grimberg (taz)
Matthias Spielkamp (Freier Journalist)
via / more von Markus Beckedahl auf netzpolitik.org
Dazu passend von 'Matthias Spielkamp':
Wie war’s denn nun bei der Fragestunde zum “Online-Journalismus” des Unterausschusses Neue Medien des Deutschen Bundestags?
MAGHOUND Subscription Service for the Magazine Buyer
Why Time Inc.'s the MAGHOUND's Subscription Service is designed for the Magazine buyer and not for any outsourcing, cost saving, marketing wishes for magazine publishers ... and why this service might work out as a great service and revenue driver for magazines ... starting September '08 (planned)
via/more from Rex Hammock / more on folio: / more on Freakonomics
... the Netflix Model on Magazines
- Instant subscription, instant cancellation, instant switch
- no more unwanted / unliked eMails and renewal notes
- one-stop shopping (and hopping) for magazines; pay-as-you-go
- no more negative and/or positive options and
Hopefully, there are enough magazine huntsman around for a long time ...
Reorg Newsroom: Tampa Tribune like
Mindy McAdams has a report on the Tribune staff meeting last Tuesday: layoffs 21 (11 immediately, 20 later; nearly one fifths) - I really wonder, why old 'news service organization' don't understand, how much more chances they have to serve their 'constituency' better and hope this 11 people will be a tough competitor to the Tribune in the future ...
Why I am sharing it here? Because I think that the Tampa Tribune has managed to overcome some hurdles traditional newspaper try to avoid (as long as they can) by doing a reorg of the newsroom that earns this name. The new structure
Audience editors — keep in touch with what the print, TV, online audiences want/need
Reporting section (all the reporters for print, TV and Web are mashed up
- Deadline reporting — for breaking/daily news
- Data — specifically for database stuff
- Watchdog, investigative reporting
- Personal journalism — stuff for people’s every day lives like weather, health, entertainment
- Grassroots reporting— citizen journalism
plus a
'Finishing' team for print, TV and online
to determine what stories should be covered and with what medium
and, yes I nearly forgot, the also have managing editor
via / more at teaching online journalism
Was machen Zeitungen Online: Mobile, ePaper und Video
Roman Mischel (r73.net) berichtete gestern auf onlinejournalismus.de , dass der Bundesverband deutscher Zeitungsverleger (BDVZ) eine Liste mit Web-Videoaktivitäten von Tages- und Wochenzeitungen führt.
Dort sind zur Zeit knapp 400 Zeitungswebsites gelistet, die (überhaupt) Videos auf ihrer Website präsentieren. Eigenproduktionen sind dort allerdings noch in der Minderheit.
Linkliste Zeitungen und Videos
Auf der BDVZ-Website Zeitungen Online gibt u.a. auch Linklisten zu
Linkliste ePaper - Angeboten
Linkliste Mobilen Dienste
Frühere Einträge:
NAA Report: Newspapers' Online Video Survey
Online Features US Top 100 Newspaper
Digitale Initiativen von US Magazinen
Update: Zeitungsstudie 'Was Zeitungen im Web machen'
Wednesday, July 02, 2008
Die wichtigsten (Turi) Quellen für Medien-Wissen ...
Auf der Basis der eigenen Lesegewohnheuten stellt Peter Turi eine (wahrscheinlich) 'objektive' Auswertung der turi2 Links des ersten Halbjahres vor und stilisiert dies als Urteil der turi2-Redaktion über die wichtigste Quelle von Fachwissen rund um Medien und Internet vor.
Ob die turi2-links wirklich die wichtigsten Quellen für Medien-Wissen sind, dass müssen sie selbst entscheiden ... oder sich weiter auf den Pressespiegel von turi2 verlassen.
Link zum Beitrag auf turi2
P.S.
Frage an meine der italienischen Sprache mächtigen Besucher: leidet sich 'turi' eigentlich von 'turare'
GC Die Games Convention Leipzig, 21. - 24. August 08
findet in der gehabten Form in 2008 zum letzten Mal in Leipzig statt und wird dann, wohl unter einem anderen Namen, in Köln (wohl vergeblich) versuchen an die spezielle Atmosphäre von Leipzig, aber (mit besseren Aussichten) an den Erfolg der Aussteller und der Messeveranstalter anzuknüpfen.
Dass sich die Leipziger Veranstalter, das erfolgreich aufgebaute Event-Thema, Aussteller, Referenten und Besucher so einfach aus der Hand schlagen zu lassen, ist eher nicht anzunehmen ...
GC Informationen, Programm und Anmeldung
Die Zeitschriftenakademie (VDZ) bietet für die Verantwortlichen (und die Entscheider) in Verlagen bietet in zeitlichen Zusammenhang mit der GC, am 21. August in Leipzig ein Seminar zum Thema an:
Achtung! Die Veranstaltung wird mangels Teilnehmern auf das Frühjahr verschoben. Was die Verlage eventuell versäumen, diskutiert Ehrhardt F. Heinold mit Ruth Schöllhammer und Michael Geffken auf Ehrhardt F. Heinold's Blog
GAMES – NEUES GESCHÄFTSFELD FÜR VERLAGE
STRATEGIEN, MODELLE UND ERFOLGSBEISPIELE
Info, Programm, Anmeldung
Ob das Geschäftsfeld, wirklich so neu ist? Ob es wohl um mehr als Print geht? Und, warum man nur den deutschsprachigen Markt als Beispiel- und Zielmarkt ausmacht?
Zufällig habe ich gestern für einen werten Kunden, die Entwicklung deutschsprachiger Spielezeitschriften (auf der Basis der IVW) nachvollzogen und dann folgendes Ergebnis übermittelt
Entwicklung ausgewählter deutschsprachiger Game-Magazine
(nach IVW, verbreitete Auflage)
vergrößern
und viele anderen Spielezeitschriften sind ganz verschwunden ... (aber, N-Zone lebt noch, Danke an Anonymous für die Korrektur via Kommentar)
Detailausweis Spielezeitschriften (ohne Computer Bild Spiele) PDF
Deatilausweis Computer Bild Spiele PDF
Übrigens, wenn Sie einen unabhängigen Betrachter der Szene hören, lesen wollen empfehle ich Ihnen Kim André Trank der auf seinem Blog (Blogs, das sind so eine Art Website ;-) die Szene treffsicher beschreibt und begleitet. Ein Posting als Beispiel: Nekrolog Spielehefte 2007
Und zur IVW Auswertung im IV. Quartal 2007 schreibt Kim: 'GamePro schlägt Screenfun 14.1.08'
"Viel Neues gibt es nicht von der IVW-Front zu berichten. Die Verluste liegen auch im 4. Quartal 07 meist zwischen 15 und 30%. Einzig GamePro und PC Action sind mit einem Minus von 7,1 bzw. 9,1 relativ glimpflich davongekommen ... Computer Bild Spiele büßt mehr als 1/4 ihrer Auflage ein und kommt nun noch 329.915 Exemplare. GameStar und PC Games halten jeweils ihre „psychologisch“ wichtigen Marken und kommen mit je 16% Verlust auf 201.847 bzw. 160.673 verkaufte Hefte ..."
Sehen wir uns in Leipzig?
From the New York Times:
Game News in a Duel of Print and Online
Nachtrag 3-Juli-2008:
GameDuell (CEO Kai Bolik) erhält in der 2. Finanzierungsrund 11 Millionen Euro - Schwerpunkt die weitere Internationalisierung. In der ersten Runde in 2004 beteiligten sich Holtzbrinck Ventures and Burda Digital Ventures
Press release (PDF, English) (HTML, Deutsch)
France: Top 25 Internet Properties May 2008
Heute zur Abwechslung einmal ein Blick zu unserem westlichen Nachbarn Frankreich. Wer sind dort die erfolgreichsten Player im Internet (nach ComScore)
via / mehr bei comScore
PWC: Outlook for Consumer Magazine Publishing in the Digital Age
We reported on PWC's Global
Entertainment & Media Outlook 2008 - 2012 before.
PWC offers now an excerpt of their results from study for
magazine publisher,
media buyers and media
agencies.
From the announcment:
"Consumers are increasingly switching from traditional print media to digital media, although the manner in which they are making the transition varies with age, gender and nationality. In this study, we have examined the outlook for consumer magazine publishers and media buyers, as they adapt to the digital revolution ..."
48 pages, PDF, Download
Some key finding:
On Consumer Interest in Digital vs. Print
- most consumers still prefer to read hard copies of magazines, but many are also
interested in reading digital content
- younger consumers would rather access content digitally
- a significant number of consumers also express interest in using new digital devices to read digital content
On Pricing - How much are Consumer are Willing / Expecting to Pay Print vs. Digital, Mobile
- consumers expect to pay more for printed content than for content distributed electronically - they are not prepared to pay more than half the sum they would pay for a printed magazine (results provided by selected countries)
- many consumers see digital-only content as a substitute for printed content
At 10:06 AM by hemartin 0 Comments
Labels: Digital Magazines, ePaper, Magazine, Publishing, Research, Studie
Tuesday, July 01, 2008
Polymeme Newstracker for Affluent Minds
Did you ever try to aggregate news on multiple non-it, non-technical, non-political subject on one place? Try it on Digg, Techmeme and/or Technorati and frustration is assured!
My college and friend Evgeny Morozov (discloser!, if you wonder why ...) announced today the soft-lunch of Polymeme and promises a broad view on what is important in areas you chose, like
Policy – Economics, Education, International, Law
Change - Green & Energy, Non-Profit, Social Enterprise, Social Justice
Culture - Architecture & Design, Arts, Books & Poetry, Theatre & Music
Media – Advertising, New Media, Traditional Media, TV & Cinema
Science – Evolution, General, Health, Social
on People, Topics and Places (he is using the OpenCalais technology from ClearForest)
Evgeny explains:
"Polymeme crawls topical clusters of Blogs -- for example, we have about 2,700 Blogs in our books & poetry cluster and more than 2,000 Blogs in our architecture & design cluster -- to determine what are the most talked-about articles in each (we track a total of 25,000 Blogs). In a sense, Polymeme leverages the expertise of experts who Blog-- economists, lawyers, scientists-- to discover articles that truly matter.
A team of Polymeme editors then publishes snippets of the most interesting of these articles, along with links to ALL other Blogs that are talking about them. The Polymeme editors also try to illustrate the most interesting entries with Creative Commons-licensed pictures from Flickr.
Please don't also miss our PolyBuzz section. PolyBuzz relies on OpenCalais technology from Reuters to automatically tag ALL content produced by Blogs in each of our clusters regardless of whether it makes it to Polymeme.com or not. Thus, the tags you see under our Economics section, for example, are generated based on ALL posts written by the economics Blogs that we track ..." more on his Polymeme Blog
ReadWriteWeb has a review. Polymeme: Memetracker With Editors
"Where Polymeme really shines is in the selection of blogs it tracks, which is extremely wide and global in its scope. Looking at the articles featured on Polymeme today, there is very little overlap with those of other memetrackers ..."
Nachdenklich: Fachmedien sollen mit Inhalten und Kundenbeziehungen - ihren Pfunden - wuchern
beschreibt Margret Schneider vom VDE-Verlag, in der neuen Ausgabe des 'Letter' dem Informations-Service der Deutschen Fachpresse, als die Botschaft, welche vom Fachpresse Kongress in Wiesbaden ausgegangen sei.
Der Text klingt so ganz anders als die Reports der Kollegen, die auf dem Kongress in Wiesbaden dabei waren. Zum Beispiel Ehrhardt F. Heinold: Parallelwelten einer Branche im Wandel: Der Fachpresse-Kongress 2008
Für mich ist 'unsere Pfunde' eine gewagte, eine gefährlich Formulierung, die sich hoffentlich nicht bestätigend auf das Verhalten von Fachmedien und Fachverlegern auswirkt. Nach meiner Vorstellung sind uns weder die Inhalte, noch die Kundenbeziehungen 'geschenkt', sie sind bestenfalls 'geliehen' zur Aufbewahrung, zum intelligenten, professionellem Umgang und zur sorgsamen Pflege. Inhalte, Beziehungen und Vertrauen können uns auch jederzeit wieder 'weggenommen' werden. Und sie werden uns ganz sich weggenommen und jemand anderem anvertraut, wenn wir mit diesen 'Schätzen' nicht zum Wohle und Vorteil unserer Kunden umgehen.
Unsere Geschäfte setzen auf präsumtiven Beziehungen zwischen Produkten / Dienstleistungen und den Nachfragern / Nutzern auf und um erfolgreich zu sein, müssen wir einen Mehrwert für diese Beziehung generieren und uns im Wettbewerb mit anderen messen (und messen lassen).
Natürlich weiß ich auch, dass es viel Traute kostet ein 'bewährtes Modell' über den Haufen zu werfen, solange sich der Leidensdruck noch in Grenzen hält. Aber auf Dauer wird es nicht gut gehen, die 'neuen Modelle' immer durch andere erfinden zu lassen und dann zu hoffen, diese neuen Wettbewerber rechtzeitig zu imitieren oder zu schlucken, bevor sie zu mächtig geworden sind.
Ich wünsche mir von den Fachmedien und Fachverlegern, dass sie die Innovationstreiber in Medien-Dienstleistungen sind und sich nicht auf ihren Pfründen ausruhen.
Frühere Einträge:
Nachlese: Fachpresse Kongress 2008, Wiesbaden
Das Geheimtreffen der deutschen Fachpresse im Kurhaus geht weiter
B2B Werbetrendstudie der Deutschen Fachpresse
Will B2B Advertising Networks do the Job?
Alle Beiträge zum Thema 'Fachmedien'
Geschäftsmodell: Blog-Vermarkter - Christine SH hat nachgefragt
Lesetip
Gleich dreimal hat Christiane Schulzki-Haddouti im Juni zugeschlagen und Blog-Vermarkter und deren Konzepte hinterfragt. Doch wer sind die Kunden und welche Dienstleistungen wollen die von alten und neuen Blog-Vermarktern kaufen?
Die Interviews gibt es auf ihrem lesenswerten Projektblog KoopTech
- für Adical, NADS, Adnation mit Sascha Lobo
- für Mokono mit Vasco Somer-Nuns
- für Overblog mit Mario Grobholz
... ob da wohl wirklich Blogs oder/und Blogger vermarktet werden?







